Die Baslerin Ariel (22) hat ihre Teilnahme am diesjährigen Dschungelcamp in Australien als eine tiefgreifende und transformative Erfahrung beschrieben. Im Gespräch mit der Basel Zeitung betonte sie, dass sie gestärkt aus der Show hervorgegangen sei und viele ihrer ursprünglichen Ängste überwinden konnte.
Wichtige Erkenntnisse
- Ariel überwand persönliche Ängste im Dschungelcamp.
- Sie verdoppelte ihre Instagram-Followerzahl.
- Ihre direkte Art führte zu Konflikten und Kritik.
- Sie bedauert ihren manchmal lauten Ton.
- Ariel sieht sich als Stimme für schüchterne Menschen.
Ein Ziel vor Augen: Ängste überwinden
Ariel reiste mit einem klaren Ziel nach Australien. Sie wollte ihre inneren Ängste konfrontieren und überwinden. Rückblickend zieht sie eine positive Bilanz: „Es war eine krasse Erfahrung. Ich bin stärker rausgekommen, als ich reingegangen bin.“ Diese persönliche Entwicklung sei für sie der grösste Gewinn der Show gewesen.
Die 22-Jährige, die Mutter einer Tochter ist, erlebte die Zeit im Camp als eine Art „Bubble“. Die Intensität der Aussenreaktionen wurde ihr erst nach der Ausstrahlung der Sendung bewusst. Ihre direkte und manchmal provokante Art sorgte für viel Gesprächsstoff und spaltete die Zuschauer.
Faktencheck
- Alter: Ariel ist 22 Jahre alt.
- Herkunft: Sie kommt aus Basel.
- Beziehung: Sie ist Mutter einer Tochter.
- Ziel im Camp: Überwindung von Ängsten.
Direkte Fragen und ihre Folgen
Ariel ist bekannt für ihre Hartnäckigkeit und ihre Fähigkeit, Dinge direkt anzusprechen. Sie scheut sich nicht, auch vergangene Fehler von Mitcampern zur Sprache zu bringen. Im Dschungelcamp richteten sich ihre Fragen immer wieder an Gewinner Gil Ofarim. Sie wollte wissen, warum er im Zusammenhang mit einem Antisemitismus-Fall gelogen hatte.
Ofarim blieb während der Diskussionen ruhig und äusserte sich nicht zu seiner Vergangenheit. Ariel betont, dass die Angelegenheit zwischen ihnen inzwischen geklärt sei. „Ich habe ihm bereits alles gesagt, was ich zu sagen hatte“, erklärt sie. Es sei nie ihre Absicht gewesen, dass er sich gemobbt fühle. Trotz der Spannungen habe zwischen ihnen Respekt geherrscht.
„Meine Lautstärke steht mir manchmal im Weg. Ich weiss, dass meine Botschaft besser ankommen würde, wenn ich ruhiger spräche.“
Umgang mit Kritik und Selbstreflexion
Die Baslerin räumt ein, dass ihr lauter Tonfall manchmal kontraproduktiv wirken kann. Ihre Tante habe ihr oft geraten, ruhiger zu sprechen, damit ihre Botschaften besser ankommen. Rückblickend würde sie sich wünschen, „leiser statt laut“ aufzutreten, um die Wirkung ihrer Argumente zu verstärken. Sie gesteht: „Meine Lautstärke steht mir manchmal im Weg.“
Die Kritik von aussen liess Ariel nicht an sich heran. Im Camp selbst verletzte sie am meisten das Gefühl, ausgeschlossen zu sein. Es gab Momente, in denen sie an ihrer eigenen Meinung zweifelte, besonders wenn sie sich damit allein fühlte. Dennoch steht sie zu ihrer Rolle als „Stimme für Menschen, die sich nicht trauen, laut zu sein“.
Hintergrund: Dschungelcamp 2026
Das Dschungelcamp, offiziell bekannt als „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, ist eine beliebte Reality-TV-Show, die Prominente in den australischen Dschungel schickt. Dort müssen sie unter einfachen Bedingungen leben und verschiedene Prüfungen bestehen. Die Sendung ist bekannt für ihre intensiven Diskussionen und die Herausforderungen, denen sich die Teilnehmer stellen müssen.
Erfolg abseits der Kontroversen
Trotz der Kontroversen und des Hates, den Ariel nach der Show erlebte, brachte ihr die Teilnahme auch messbaren Erfolg. Sie konnte ihre Instagram-Followerzahl verdoppeln. „Es hat sich für mich definitiv gelohnt“, resümiert sie. Sie fühlt sich jedoch oft missverstanden und betont, dass sie niemals wollte, dass sich jemand unwohl fühlt.
Ariel wird bald erneut im Reality-TV zu sehen sein. Sie ist die neue Schweizer Bachelorette und sucht dort die grosse Liebe. Das Casting für männliche Kandidaten läuft bereits. Der Ausstrahlungstermin der neuen Staffel ist noch nicht bekannt. Am kommenden Sonntag treffen sich alle ehemaligen Camper nochmals für die traditionelle „Nachspiel“-Sendung bei RTL.
Zukunftspläne im Reality-TV
- Neue Rolle: Ariel wird die nächste Schweizer Bachelorette.
- Aktueller Status: Das Casting für die Kandidaten läuft.
- Ausstrahlung: Der Starttermin der neuen Staffel ist noch offen.
- Wiedersehen: Am Sonntag findet das Dschungelcamp-Nachspiel statt.
Die Erfahrungen im Dschungelcamp haben Ariel nicht nur persönlich wachsen lassen, sondern ihr auch eine neue Plattform geboten, um ihre Stimme zu nutzen und ihre Karriere im Reality-TV fortzusetzen.




