Die Basler Fasnacht hat ihren Nachwuchs gefeiert: Im Volkshaus Basel wurden am Morgen die jüngsten Tambouren- und Pfeiferkönige gekürt. Eine beeindruckende Anzahl junger Talente zeigte ihr Können und sorgte für eine festliche Stimmung, die den Geist der Fasnacht bereits in jungen Jahren lebendig hält.
Wichtige Ergebnisse
- Nino Weber ist der neue Tambourenkönig der Binggis.
- Nina Baltis wurde zur Pfeiferkönigin der Binggis gekürt.
- Insgesamt nahmen 43 Kinder an den Wettbewerben teil.
- Die Veranstaltung fand im Grossen Saal und im Galeriesaal des Volkshauses statt.
Spannender Wettkampf der Binggis
Der Tag begann pünktlich um 09:00 Uhr. Im Grossen Saal des Volkshauses Basel startete die Tambouren-Konkurrenz der jüngsten Teilnehmer, den sogenannten Binggis. Gleichzeitig versammelten sich die jungen Pfeifer im Galeriesaal im Obergeschoss, um ihr Können zu zeigen. Die Atmosphäre war von Anfang an voller Erwartung und kindlicher Begeisterung.
Die Teilnahme war beachtlich: Bei den Tambouren traten 21 junge Talente an, während sich bei den Pfeifern 22 Kinder dem Wettbewerb stellten. Insgesamt kämpften somit 43 Kinder um die begehrten Titel. Dies zeigt die grosse Traditionspflege und das Engagement, das bereits in jungen Jahren in die Basler Fasnacht investiert wird.
Fakten zum Wettbewerb
- Startzeit: 09:00 Uhr
- Tambouren-Teilnehmer: 21
- Pfeifer-Teilnehmer: 22
- Gesamtzahl der Binggis: 43
Die neuen Könige und Königinnen
Gegen 11:30 Uhr standen die Sieger fest. Die Anspannung wich grossem Jubel, als die Namen der neuen Könige und Königinnen bekannt gegeben wurden. Bei den Tambouren setzte sich Nino Weber von der Clique Opti-Mischte durch und holte den ersten Platz. Er zeigte eine herausragende Leistung, die die Jury überzeugte.
Auf dem zweiten Rang bei den Tambouren folgte Valesco Harfst von der Olympia, dicht gefolgt von Frédéric Ernst der Naarebaschi auf dem dritten Platz. Die weiteren Plätze wurden von Jaro Brodbeck, Parker Hüskes und Ville Simonsen, alle von Opti-Mischte, belegt, was die Stärke dieser Clique im Nachwuchsbereich unterstreicht.
Tambouren-Rangliste
- Nino Weber, Opti-Mischte
- Valesco Harfst, Olympia
- Frédéric Ernst, Naarebaschi
- Jaro Brodbeck, Opti-Mischte
- Parker Hüskes, Opti-Mischte
- Ville Simonsen, Opti-Mischte
- Florian Kunz, Olympia
- Louis Graff, Gundeli
- Valentin Gasser, Basler Rolli
- Nelly Kuster, Opti-Mischte
Strahlende Pfeiferkönigin
Bei den Pfeifern war die Freude ebenfalls gross, als Nina Baltis von den Muggedätscher zur neuen Königin gekürt wurde. Ihre Darbietung beeindruckte das Publikum und die Wertungsrichter gleichermassen. Der Wettbewerb zeigte die hohe Qualität der Ausbildung im Basler Pfeiferwesen.
Die Plätze zwei und drei gingen an Elin Engeler und Lucie Minder, beide von der Seibi. Dies unterstreicht die starke Präsenz der Seibi in der Pfeifer-Kategorie. Lina Kurz von den Junteressli und Aurel Martin von der Spale komplettierten die Top 5, was die Vielfalt der teilnehmenden Cliquen widerspiegelt.
Pfeifer-Rangliste
- Nina Baltis, Muggedätscher
- Elin Engeler, Seibi
- Lucie Minder, Seibi
- Lina Kurz, Junteressli
- Aurel Martin, Spale
- Meret Kuster, Opti-Mischte
- Maëlle Hänggi, Spale
- Yuma Bossert, VKB
- Malou Grütter, Gundeli
- Lou Müller, Barbara-Club
Hintergrund: Die Basler Fasnacht
Die Basler Fasnacht ist die grösste Fasnacht der Schweiz und gehört seit 2017 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Sie beginnt am Montag nach Aschermittwoch um 4 Uhr morgens mit dem «Morgenstreich» und endet am Donnerstagmorgen um 4 Uhr. Über drei Tage hinweg ziehen Cliquen, Guggenmusiken und Einzelmasken durch die Stadt. Die Nachwuchswettbewerbe sind ein wichtiger Bestandteil, um die Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben.
Die Bedeutung des Nachwuchses
Diese jährlichen Wettbewerbe sind mehr als nur ein Kräftemessen. Sie sind ein wichtiger Pfeiler für die Zukunft der Basler Fasnacht. Hier lernen die Kinder nicht nur die musikalischen und handwerklichen Fähigkeiten, sondern auch den Teamgeist und die Werte, die diese einzigartige Tradition ausmachen.
Die Begeisterung, mit der die Binggis ihre Instrumente spielen und sich präsentieren, ist ansteckend. Es zeigt, dass die Fasnacht in Basel tief verwurzelt ist und auch in den kommenden Jahren von einer lebendigen und engagierten Gemeinschaft getragen wird. Die Eltern und Betreuer leisten hierbei einen unschätzbaren Beitrag zur Förderung des Nachwuchses.
„Es ist wunderbar zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Kinder dabei sind. Sie sind die Zukunft unserer Fasnacht und tragen diese einzigartige Kultur weiter.“
Die Veranstaltung im Volkshaus war ein voller Erfolg und bot einen vielversprechenden Ausblick auf die nächste Fasnacht. Die jungen Talente haben bewiesen, dass die Basler Fasnacht auch in den jüngsten Reihen bestens aufgestellt ist.





