Das ehemalige Wohnhaus des bekannten Basler Schlagzeugers Fritz Hauser im Piemont, das in der lokalen Bevölkerung als «Geisterhaus» bekannt ist, hat eine Gruppe von Kunstschaffenden zu neuen Werken inspiriert. Diese einzigartigen Arbeiten sind nun in einer Ausstellung im Space 25 in Basel zu sehen und bieten einen tiefen Einblick in die Verbindung von Ort, Klang und kreativer Ausdrucksform.
Wichtige Erkenntnisse
- Fritz Hausers Haus im Piemont, bekannt als «Geisterhaus», ist der Ursprung der Ausstellung.
- Kunstschaffende haben sich von der speziellen Atmosphäre des Hauses inspirieren lassen.
- Die entstandenen Werke sind im Space 25 in Basel zu sehen.
- Die Ausstellung verbindet Klang, Raum und visuelle Kunst.
Das mysteriöse Haus im Piemont
Das Haus von Fritz Hauser liegt in einer abgelegenen Gegend des Piemont. Es ist ein Ort, der seit langer Zeit Geschichten und Legenden anzieht. Die Einheimischen nennen es das «Geisterhaus», ein Name, der seine besondere Aura unterstreicht. Diese Bezeichnung rührt nicht von übernatürlichen Ereignissen her, sondern von der tiefen Stille und der einzigartigen Atmosphäre, die das Gebäude umgibt. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint.
Fritz Hauser, ein international anerkannter Schlagzeuger und Klangkünstler, hat dieses Haus über Jahre hinweg bewohnt und seine künstlerische Arbeit dort entwickelt. Die Architektur und die Umgebung des Hauses haben seine Klangexperimente beeinflusst. Er nutzte die natürlichen Resonanzen und die Akustik des Raumes für seine Kompositionen. So wurde das Haus selbst zu einem Instrument.
Interessanter Fakt
Fritz Hauser ist bekannt für seine experimentelle Herangehensweise an Schlagzeug und Perkussion. Er integriert oft ungewöhnliche Objekte und Räume in seine Klanginstallationen und Konzerte.
Künstlerische Antworten auf einen besonderen Ort
Die Faszination für Hausers «Geisterhaus» führte dazu, dass mehrere Kunstschaffende die Gelegenheit erhielten, dort zu arbeiten. Sie verbrachten Zeit in den Räumen, liessen sich von der Geschichte und der Gegenwart des Hauses leiten. Jeder Künstler näherte sich dem Ort auf seine Weise. Die Ergebnisse sind vielfältig und spiegeln die unterschiedlichen Perspektiven wider, die das Haus inspirierte.
Die Werke umfassen verschiedene Medien. Es gibt Installationen, Fotografien, Videoarbeiten und Klangskulpturen. Jedes Stück versucht, die Essenz des Hauses einzufangen. Einige Künstler konzentrierten sich auf die visuellen Aspekte, die alten Mauern, das Licht, das durch die Fenster fällt. Andere wiederum widmeten sich den auditiven Eindrücken, den Geräuschen des Windes oder dem Echo in den leeren Räumen.
«Das Haus im Piemont ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Resonanzraum für Geschichten und Klänge, ein Ort, der zum Nachdenken anregt und die Sinne schärft.»
Die Verbindung von Klang und Raum
Fritz Hausers eigene künstlerische Praxis ist eng mit dem Konzept des Raumes verbunden. Er sieht Räume nicht nur als Hüllen, sondern als aktive Teilnehmer an der Klangerzeugung. Diese Philosophie durchdringt auch die aktuelle Ausstellung. Die Künstler, die im «Geisterhaus» arbeiteten, haben diese Idee aufgegriffen und in ihren eigenen Arbeiten weiterentwickelt.
Einige der ausgestellten Werke spielen direkt mit der Akustik. Sie laden die Besucher ein, zuzuhören und die subtilen Nuancen der Klanglandschaft zu entdecken. Andere Arbeiten visualisieren die unsichtbaren Schwingungen und Echos, die in einem alten Haus wohnen. Die Ausstellung im Space 25 wird so zu einem multisensorischen Erlebnis, das über das reine Betrachten hinausgeht.
Hintergrundinformation
Der Space 25 in Basel ist ein Kunstraum, der sich der Präsentation zeitgenössischer Kunst widmet. Er bietet eine Plattform für experimentelle Projekte und fördert den Dialog zwischen Künstlern und Publikum.
Die Künstler und ihre Interpretationen
Die beteiligten Künstler kommen aus verschiedenen Disziplinen. Diese Vielfalt ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung. Sie zeigt, wie ein einziger Ort unterschiedliche kreative Impulse auslösen kann. Jeder Künstler brachte seine eigene Geschichte und seine eigene Technik mit ins Piemont.
Einige Werke sind sehr abstrakt, andere wiederum sehr konkret. Eine Installation könnte beispielsweise die Patina der alten Wände durch eine spezielle Lichtführung hervorheben. Eine andere Arbeit könnte die Geräusche des Hauses in einer neuen Komposition verarbeiten. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen machen die Ausstellung besonders reichhaltig und spannend.
- Visuelle Kunst: Fotografien, Videoinstallationen, Skulpturen.
- Klangkunst: Soundinstallationen, Kompositionen, Aufnahmen.
- Interdisziplinäre Arbeiten: Verbindungen von Bild und Ton, Performance-Elemente.
Ein Blick in die Ausstellung im Space 25
Die Ausstellung im Space 25 ist sorgfältig kuratiert. Die Räume des Basler Kunstraums wurden so gestaltet, dass sie die Atmosphäre des Piemonteser Hauses widerspiegeln. Besucher können durch die verschiedenen Installationen wandern und die künstlerischen Interpretationen auf sich wirken lassen. Die Anordnung der Werke schafft eine Erzählung, die von der Entdeckung des Hauses bis zur finalen künstlerischen Umsetzung reicht.
Die Ausstellung läuft für mehrere Wochen. Es gibt auch Begleitveranstaltungen, wie Künstlergespräche und Führungen. Diese bieten zusätzliche Einblicke in den kreativen Prozess und die Hintergründe der Werke. Das Ziel ist es, das Publikum nicht nur zu informieren, sondern auch zum eigenen Nachdenken über Orte, Klänge und Kunst anzuregen.
Die Resonanz auf die Ausstellung ist positiv. Viele Besucher zeigen sich beeindruckt von der Tiefe der Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Verbindung von einem scheinbar gewöhnlichen Haus und der daraus resultierenden künstlerischen Vielfalt fasziniert. Es ist ein Beispiel dafür, wie alltägliche Orte zu aussergewöhnlichen Inspirationsquellen werden können.
Ausstellungsdetails
Die Ausstellung ist seit dem 13. März 2026 im Space 25 in Basel zu sehen. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, die Werke zu erleben, die durch Fritz Hausers «Geisterhaus» inspiriert wurden.
Die Bedeutung von Orten für die Kunst
Diese Ausstellung unterstreicht die wichtige Rolle, die spezifische Orte für die künstlerische Produktion spielen können. Ein Haus ist nicht nur eine Ansammlung von Mauern und Räumen. Es trägt Geschichten in sich, sammelt Klänge und Stimmungen. Für Künstler kann ein solcher Ort zu einem Katalysator werden, der neue Ideen und Ausdrucksformen freisetzt.
Die Auseinandersetzung mit dem «Geisterhaus» im Piemont zeigt, wie Kunst die verborgenen Schichten eines Ortes sichtbar machen kann. Es geht darum, die unsichtbaren Energien und die Vergangenheit eines Raumes zu erspüren und in eine neue Form zu überführen. Diese Art von Kunst bietet dem Betrachter eine tiefere Verbindung zur Materie und zur Geschichte.
Die Basler Kulturlandschaft profitiert von solchen Projekten. Sie bringen internationale Einflüsse nach Basel und zeigen gleichzeitig die lokale Verbundenheit von Künstlern. Die Ausstellung im Space 25 ist somit ein wichtiger Beitrag zur kulturellen Vielfalt der Stadt.





