In Münchenstein hat die Polizei am späten Samstagabend zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, in eine Liegenschaft an der Tannenstrasse eingebrochen zu sein. Der erfolgreiche Zugriff erfolgte nach einer koordinierten Aktion, bei der auch Diensthunde zum Einsatz kamen.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei 39-jährige Männer wurden am Samstagabend in einem Gebäude in Münchenstein festgenommen.
- Ein grossangelegter Polizeieinsatz mit Kräften aus Baselland und Basel-Stadt führte zum Erfolg.
- Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet und Untersuchungshaft wurde angeordnet.
- Die Behörden prüfen nun, ob die Männer für weitere Einbrüche in der Region verantwortlich sind.
Alarmierung und schneller Polizeieinsatz
Der Einsatz begann kurz nach 20 Uhr am Samstagabend. Bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ging die Meldung ein, dass soeben in ein Gebäude an der Tannenstrasse in Münchenstein eingebrochen worden sei. Aufgrund der Dringlichkeit wurden umgehend mehrere Patrouillen mobilisiert.
Die Einsatzkräfte der Polizei Basel-Landschaft waren innerhalb kurzer Zeit vor Ort. Sie sicherten das Gelände und umstellten die betroffene Liegenschaft, um mögliche Fluchtwege der Täter zu blockieren. Die schnelle Reaktion war entscheidend, um die Verdächtigen im Gebäude festzusetzen.
Bedeutung von schnellen Bürgerhinweisen
Fälle wie dieser unterstreichen die Wichtigkeit von aufmerksamen Anwohnern. Meldungen an die Polizei, die zeitnah nach einer verdächtigen Beobachtung erfolgen, erhöhen die Chancen auf eine erfolgreiche Festnahme der Täter auf frischer Tat erheblich. Die Polizei ermutigt die Bevölkerung, bei verdächtigen Vorkommnissen unverzüglich den Notruf zu wählen.
Unterstützung über die Kantonsgrenze hinweg
Um den Einsatz effektiv zu gestalten, wurde Unterstützung von der Kantonspolizei Basel-Stadt angefordert. Eine Patrouille der Basler Kollegen rückte ebenfalls nach Münchenstein aus. Diese brachte eine entscheidende Komponente mit: zwei speziell ausgebildete Diensthunde.
Die Zusammenarbeit der beiden Polizeikorps verlief reibungslos und zielgerichtet. Solche kantonsübergreifenden Einsätze sind in der Region keine Seltenheit und ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsstrategie, um Kriminalität effektiv zu bekämpfen.
Die Rolle der Diensthunde
Diensthunde sind bei Einbrüchen ein wertvolles Einsatzmittel. Mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn können sie Personen in Gebäuden aufspüren, die sich möglicherweise versteckt halten. Ihre Anwesenheit hat zudem oft eine abschreckende Wirkung und kann zur Aufgabe von Verdächtigen führen, ohne dass es zu einer direkten Konfrontation kommen muss.
Einsatzkräfte im Überblick
- Leitung: Polizei Basel-Landschaft
- Unterstützung: Kantonspolizei Basel-Stadt
- Spezialkräfte: Zwei Diensthunde
- Ort: Tannenstrasse, Münchenstein
- Zeitpunkt: Samstag, kurz nach 20:00 Uhr
Festnahme im Inneren des Gebäudes
Durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte gelang es schliesslich, die beiden Tatverdächtigen im Innern der Liegenschaft zu lokalisieren und ohne Widerstand festzunehmen. Der gesamte Einsatz verlief professionell und ohne Verletzte.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um zwei 39-jährige Männer. Beide besitzen die georgische Staatsangehörigkeit. Sie wurden nach der Festnahme zur weiteren Befragung auf einen Polizeiposten gebracht.
Strafverfahren und Untersuchungshaft
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat unmittelbar nach der Festnahme die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren gegen die beiden Männer eröffnet. Dies ist das Standardvorgehen bei Delikten dieser Art.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das zuständige Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für beide Tatverdächtige angeordnet. Diese Massnahme soll sicherstellen, dass die Beschuldigten nicht flüchten oder die weiteren Ermittlungen beeinträchtigen können, beispielsweise durch die Vernichtung von Beweismitteln oder Absprachen.
Prüfung von Serienzusammenhängen
Ein zentraler Punkt der nun folgenden Ermittlungen ist die Klärung, ob die beiden Männer für weitere, ähnlich gelagerte Delikte in der Region verantwortlich sein könnten. In den vergangenen Monaten kam es in der Nordwestschweiz immer wieder zu Einbruchdiebstählen, bei denen die Täter nach einem ähnlichen Muster vorgingen.
Die Ermittler werden nun Spuren abgleichen, Beweismittel auswerten und die Aussagen der Beschuldigten prüfen, um mögliche Verbindungen zu anderen ungeklärten Fällen herzustellen. Die Untersuchungshaft gibt den Behörden die nötige Zeit für diese aufwendigen Abklärungen.





