Die Region Basel setzt ein starkes Zeichen für die lokale Kulturförderung. Der Fachausschuss Film und Medienkunst Basel-Stadt und Basel-Landschaft hat sich für die Unterstützung von insgesamt neun neuen Projekten ausgesprochen. Diese Initiative stärkt die regionale Film- und Medienkunstszene erheblich.
Wichtige Punkte
- Neun Film- und Medienkunstprojekte erhalten Fördergelder.
- Basler Filmemacher Matthias Affolter erhält Beitrag für Doku über den Umzug des Naturhistorischen Museums.
- Regisseurin Anina Jendreyko wird für Film über Flüchtlingscamp im Irak unterstützt.
- Der Fachausschuss besteht aus sieben Experten und wird vom Präsidialdepartement Basel-Stadt verwaltet.
Vielfalt der geförderten Projekte
Die Auswahl der Projekte zeigt die Breite und Kreativität der Basler Filmszene. Von Dokumentarfilmen über transmediale Projekte bis hin zu reiner Medienkunst – die Fördergelder decken ein weites Spektrum ab. Dies ermöglicht es Filmschaffenden, innovative Ideen umzusetzen und die kulturelle Landschaft der Region zu bereichern.
Besonders bemerkenswert ist die Unterstützung für den Basler Filmemacher Matthias Affolter. Er erhält einen Projektentwicklungsbeitrag für seinen Dokumentarfilm mit dem Titel «Umzug der Archive des Lebens». Dieses Projekt begleitet den aufwendigen Umzug des Naturhistorischen Museums Basel in seinen Neubau im St. Johann. Es verspricht tiefe Einblicke in die logistischen und wissenschaftlichen Herausforderungen eines solchen Unterfangens.
Interessanter Fakt
Der Umzug des Naturhistorischen Museums Basel ist ein Mammutprojekt, das nicht nur logistische Präzision, sondern auch höchste Sorgfalt im Umgang mit wertvollen Exponaten erfordert. Affolters Dokumentarfilm wird diesen Prozess für ein breites Publikum festhalten.
Internationale Perspektiven und gesellschaftliche Themen
Neben lokalen Themen werden auch Projekte mit internationaler Tragweite gefördert. Die Basler Regisseurin Anina Jendreyko erhält einen Herstellungsbeitrag für ihren Film. Dieser befasst sich mit einem selbstverwalteten Flüchtlingscamp im Irak. Solche Projekte bieten wichtige Perspektiven auf globale Herausforderungen und fördern das Verständnis für komplexe gesellschaftliche Themen.
Die Entscheidung des Fachausschusses unterstreicht die Bedeutung des Mediums Film, um Geschichten zu erzählen, die über die regionalen Grenzen hinaus relevant sind. Es zeigt, dass Basel nicht nur ein Zentrum für Kunst, sondern auch für kritische Auseinandersetzung mit weltweiten Ereignissen ist.
«Die Förderung ermöglicht es uns, Geschichten zu erzählen, die sonst vielleicht nie das Licht der Welt erblicken würden. Es ist eine Anerkennung der kreativen Arbeit und des gesellschaftlichen Beitrags der Film- und Medienkunst», so ein Insider der Szene.
Der Fachausschuss: Expertise und Zusammensetzung
Der Fachausschuss Film und Medienkunst Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist eine beratende Kommission. Er setzt sich aus sieben erfahrenen Mitgliedern zusammen. Diese Experten bringen unterschiedliche Hintergründe und Perspektiven in den Entscheidungsprozess ein. Ihre Expertise ist entscheidend für die Qualität und Relevanz der geförderten Projekte.
Hintergrundinformationen
Der Fachausschuss stellt sicher, dass die Fördergelder effizient und im Sinne der kulturellen Entwicklung der Region eingesetzt werden. Die breite Expertise der Mitglieder gewährleistet eine fundierte Bewertung der eingereichten Projekte.
Zu den Mitgliedern gehören renommierte Persönlichkeiten aus der Film- und Medienbranche:
- Marc Lee: Ein bekannter Medienkünstler.
- Christoph Schaub: Ein erfahrener Drehbuchautor und Filmregisseur.
- Aline Schmid: Eine erfolgreiche Produzentin.
- Simone Schmid: Eine versierte Drehbuchautorin.
- Corina Schwingruber-Ilić: Eine anerkannte Filmregisseurin und Filmeditorin.
- Silvie von Kaenel: Vertritt das Amt für Kultur der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Basel-Landschaft.
- Simon Koenig: Vertritt die Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel-Stadt.
Die Geschäftsführung des Fachausschusses liegt beim Präsidialdepartement Basel-Stadt, Abteilung Kultur. Dies gewährleistet eine transparente und professionelle Abwicklung der Förderverfahren.
Zukunft der Basler Filmförderung
Die kontinuierliche Förderung von Film- und Medienkunst in der Region Basel ist ein wichtiger Baustein für die kulturelle Identität. Sie unterstützt nicht nur etablierte Künstler, sondern bietet auch Nachwuchstalenten eine Chance, ihre Projekte zu realisieren. Dies trägt zur Stärkung des Filmstandorts Basel bei und fördert Innovation in der Medienkunst.
Die Vielfalt der geförderten Projekte zeigt das Engagement der Region, eine lebendige und dynamische Kulturlandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es ist ein klares Bekenntnis zur Bedeutung von Kunst und Kultur für die Gesellschaft.
Die nächsten Ausschreibungen werden mit Spannung erwartet. Sie bieten weiteren Filmschaffenden die Möglichkeit, ihre Visionen zu verwirklichen und die kulturelle Vielfalt Basels zu bereichern. Die Förderung Film und Medienkunst Region Basel bleibt ein entscheidender Faktor für die lokale Kreativwirtschaft.





