Basel erlebte kürzlich ein besonderes Konzert im Kulturzentrum Don Bosco. Vier junge Solistinnen und Solisten der Sport- und Musikförderklasse «Basel Talents» traten gemeinsam mit dem renommierten Collegium Musicum Basel auf. Dieses Konzert bot den Nachwuchstalenten eine seltene Gelegenheit, ihr Können vor einem grossen Publikum und mit einem Sinfonieorchester zu zeigen.
Wichtige Punkte
- Vier junge Talente der Klasse «Basel Talents» traten als Solisten auf.
- Das Collegium Musicum Basel fördert seit Langem junge Musiker.
- Das Konzert fand im Kulturzentrum Don Bosco statt.
- Ein Podiumsgespräch zum Thema «Was ist Talent?» ging dem Konzert voraus.
- Das Programm umfasste Werke von Mozart, Beethoven, Weber, Mendelssohn und Sarasate.
Förderung junger Talente im Fokus
Die Förderung junger Musikerinnen und Musiker ist ein Kernanliegen des Collegium Musicum Basel. Das Berufsorchester, das ohne staatliche Subventionen arbeitet, lädt regelmässig junge Künstler ein. Dies umfasst Ensembles der Musik-Akademie Basel sowie Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs.
Das aktuelle Projekt mit «Basel Talents» schliesst eine wichtige Lücke. Während junge Sportler oft Auftrittsmöglichkeiten haben, sind vergleichbare Gelegenheiten für junge Musiker seltener. Dieses Konzert bot eine solche Plattform.
Wussten Sie schon?
Das Collegium Musicum Basel ist ein Berufsorchester, das sich ausschliesslich über private Spenden und Konzerteinnahmen finanziert. Es spielt eine wichtige Rolle in der Basler Kulturlandschaft.
Vier Solisten beeindrucken das Publikum
Die jungen Solistinnen und Solisten zeigten beeindruckende Leistungen. Sie präsentierten anspruchsvolle Werke aus dem klassischen und romantischen Repertoire. Die Zusammenarbeit mit einem grossen Sinfonieorchester war für sie eine besondere Erfahrung.
Hiram Jüngling begeisterte am Klavier mit dem ersten Satz von Beethovens Klavierkonzert Nr. 3. Leonard Schultsz spielte das Concertino für Horn und Orchester von Carl Maria von Weber. Jonas Theuer präsentierte am Klavier Mendelssohns Klavierkonzert Nr. 1.
«Es ist eine unglaubliche Chance, mit einem so erfahrenen Orchester aufzutreten. Man lernt so viel dabei», sagte eine der jungen Musikerinnen nach dem Konzert.
Das Konzertprogramm
Der Abend begann mit der Ouvertüre zu Mozarts Oper «Le nozze di Figaro». Dies stimmte das Publikum auf einen Abend voller klassischer Musik ein. Anschliessend folgten die Solodarbietungen der jungen Talente.
- Hiram Jüngling (Klavier): Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll, op. 37, I. Allegro con brio.
- Leonard Schultsz (Horn): Carl Maria von Weber, Concertino für Horn und Orchester, op. 45.
- Jonas Theuer (Klavier): Felix Mendelssohn Bartholdy, Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll, op. 25.
- Livia Tabatabai (Violine): Pablo de Sarasate, Zigeunerweisen, op. 20.
Jede Darbietung zeigte das hohe Niveau und die Hingabe der jungen Künstler. Das Publikum honorierte die Leistungen mit grossem Applaus.
Hintergrund: «Basel Talents»
Das Projekt «Basel Talents» ist eine spezielle Schulklasse, die Sport und Musik vereint. Es ermöglicht talentierten Jugendlichen, ihre schulische Ausbildung mit intensiver Förderung in ihrem jeweiligen Talentbereich zu verbinden. Dies ist entscheidend für ihre Entwicklung und Karriere.
Podiumsgespräch: Was ist Talent?
Vor dem eigentlichen Konzert fand ein Podiumsgespräch statt. Unter dem Titel «Was ist Talent?» diskutierten die Solistinnen und Solisten sowie Mitglieder des Orchesters. Sie sprachen über Begabung, die Bedeutung von Förderung und persönliche Entwicklungswege.
Diese Diskussion bot interessante Einblicke in die Gedankenwelt junger Musiker und erfahrener Profis. Es wurde deutlich, dass Talent allein nicht ausreicht. Harte Arbeit, Disziplin und die richtige Unterstützung sind ebenso wichtig.
Das Gespräch zeigte auch die Herausforderungen auf, denen sich junge Künstler stellen müssen. Die Balance zwischen Schule, Übung und Auftritten ist anspruchsvoll. Die «Basel Talents»-Klasse bietet hierfür eine wichtige Struktur.
Ein wichtiger Beitrag zur Kulturlandschaft
Das Collegium Musicum Basel leistet mit solchen Konzerten einen wertvollen Beitrag zur Basler Kulturlandschaft. Es bietet nicht nur hochklassige Konzerte, sondern investiert auch in die Zukunft der Musik. Die Zusammenarbeit mit «Basel Talents» ist ein Beispiel dafür.
Solche Projekte sind essenziell, um die nächste Generation von Künstlern zu fördern. Sie geben jungen Menschen die Möglichkeit, Bühnenerfahrung zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Dies sichert die musikalische Vielfalt und Qualität der Region.
Das Konzert im Kulturzentrum Don Bosco war ein Erfolg auf ganzer Linie. Es zeigte das Potenzial der jungen Talente und die wichtige Rolle des Collegium Musicum Basel als Förderer. Solche Initiativen sind für die kulturelle Entwicklung einer Stadt unverzichtbar.





