Das Dschungelcamp 2026 sorgt bereits kurz nach dem Start für Gesprächsstoff. Besonders die Basler Influencerin Ariel, mit ihren jungen 22 Jahren die jüngste Teilnehmerin, fällt auf. Sie scheut keine Konfrontation, wie ihr direkter Austausch mit Sänger Gil Ofarim zeigt. Gleichzeitig offenbart sie in den Dschungelprüfungen eine unerwartete Schwäche.
Wichtige Erkenntnisse
- Ariel, 22, ist die jüngste Teilnehmerin und Fachfrau Betreuung aus Basel.
- Sie konfrontiert Gil Ofarim offen mit seiner Vergangenheit.
- In Dschungelprüfungen zeigt Ariel jedoch grosse Ängste und scheitert wiederholt.
- Weitere prominente Teilnehmer sind Nicole Belstler-Boettcher, Simone Ballack und Hardy Krüger Jr.
Ariel konfrontiert Gil Ofarim direkt
Schon in den ersten Stunden im Camp suchte die Baslerin Ariel die direkte Auseinandersetzung. Sie sprach Sänger Gil Ofarim auf seine Vergangenheit an, insbesondere auf den Antisemitismus-Vorwurf von 2021. Ofarim hatte damals einem Hotel in Leipzig Diskriminierung vorgeworfen, später jedoch vor Gericht eingeräumt, dass die Anschuldigung nicht der Wahrheit entsprach.
Ofarim selbst äusserte sich am Lagerfeuer über unfaire Medienbehandlung. Er beklagte, wie schnell die Presse auf Dinge anspringe. Ariel hakte hier direkt nach. Sie wollte wissen, was er genau meine.
«Was du gemacht hast, war kein Blödsinn. Was du den Hotelangestellten angetan hast. Oder ist das auch Blödsinn?»
Ofarim reagierte darauf verhalten. Er erklärte, aufgrund einer Unterlassungserklärung nichts zu dem Vorfall sagen zu dürfen. Ariel liess sich davon jedoch nicht beeindrucken. Später kommentierte sie in der Buschkabine: «Meiner Meinung nach ist das gelogen. Gil, das G steht für gelogen!»
Hintergrund: Der Fall Gil Ofarim
Im Jahr 2021 warf Gil Ofarim einem Leipziger Hotel antisemitische Diskriminierung vor. Er behauptete, aufgefordert worden zu sein, seine Davidstern-Kette abzunehmen. Der Vorwurf löste eine breite Debatte aus. Im späteren Gerichtsverfahren stellte sich heraus, dass der Antisemitismus-Vorwurf nicht belegbar war. Ofarim gab schliesslich zu, den Vorfall falsch dargestellt zu haben. Das Verfahren endete 2023 mit einer Einstellung gegen Geldauflage wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung.
Schwäche in den Dschungelprüfungen
Während Ariel in Diskussionen Courage zeigt, offenbart sie in den Dschungelprüfungen eine andere Seite. Ihre panische Angst vor Tieren und ihr mangelndes Durchsetzungsvermögen führten zu mehreren gescheiterten Versuchen, Sterne für das Camp zu erspielen.
Essensprüfung: Krokodilherz abgelehnt
Gleich zu Beginn des Dschungelcamps stand eine Essensprüfung an. Die Kandidaten mussten verschiedene Dschungel-Delikatessen verzehren. Ariel erhielt ein Stück Krokodilherz. Sie nahm es in den Mund, spuckte es aber sofort wieder aus. «Ich kann nicht!», war ihre klare Ansage. Damit verpasste sie einen Stern und ihr Team musste sich mit Reis und Bohnen begnügen.
Dschungelcamp Fakten
- Älteste Teilnehmerin: Nicole Belstler-Boettcher (61)
- Jüngste Teilnehmerin: Ariel (22)
- Häufigstes Essen: Reis und Bohnen bei Misserfolg in Prüfungen
«Wissen machg Bah!»: Null Sterne im Müll
Am zweiten Tag musste Ariel zusammen mit Hubert Fella zur Prüfung «Wissen machg Bah!» antreten. Die Aufgabe bestand darin, in einer stinkenden Urwald-Müllhalde, gefüllt mit Fisch- und Fleischabfällen, Kakerlaken und Ratten, Sterne zu finden und Zahlenschlösser zu öffnen. Ariel geriet sofort in Panik. Sie klammerte sich an die Leiter und schrie ununterbrochen.
Hubert Fella versuchte vergeblich, sie zu motivieren. Er rief ihr zu, sie solle nach Sternen suchen. Doch Ariel blieb regungslos. Das Ergebnis war ernüchternd: null Sterne für das Team. Ariel gab später zu: «Ich wollte doch meine Ängste überwinden. Ich hatte so Angst!»
Das erdene Grab: Panik vor Krabbeltieren
Bereits am dritten Tag musste Ariel erneut zur Dschungelprüfung. Diesmal lag sie in einem «erdenen Grab», während Riesenschaben und Mehlwürmer auf sie herabregneten. Ihre Aufgabe war es, lose Kabelenden in der Erde zu finden und zu verbinden, um Punkte zu sammeln. Die Panik vor den Krabbeltieren war jedoch zu gross. Ariel brach die Prüfung ab und kehrte ohne Punkte zurück ins Camp. Das Team musste erneut mit der Minimalverpflegung auskommen.
Die weiteren Teilnehmer und ihre Strategien
Neben Ariel und Gil Ofarim sind weitere bekannte Gesichter im Camp, die unterschiedliche Strategien verfolgen:
- Nicole Belstler-Boettcher (61): Die dienstälteste Teilnehmerin möchte wieder im Fernsehen präsent sein.
«Ich bin über 60 und bekomme weniger Rollen. Ich möchte mal wieder im Fernsehen auftauchen.»
- Umut Tekin (28): Der Altenpfleger erwartet Konflikte.
«Es wird mit Sicherheit auch im Camp Menschen geben, die sagen: ‹Ich fühle mich von Umut getriggert.›»
- Patrick Romer (30): Der TV-Bauer ist bereit für alles.
«Dschungelprüfungen? Ich esse alles, ich trinke alles, ich schlucke alles und ich krieche überall durch.»
- Samira Yavuz (32): Die Drogistin setzt auf Durchhaltevermögen.
«Ich bleibe am Feuer sitzen, egal wie unangenehm der Dschungel wird. Ich bin keine Aufgeberin!»
- Eva Benetatou (33): Die Flugbegleiterin rechnet mit vielen Prüfungen.
«Ich bin mir sicher, dass ich sehr oft in die Dschungelprüfung gehen werde…»
- Simone Ballack (49): Die Hotelmanagerin ist auf Sieg programmiert.
«Alles, was ich mache, will ich auch gewinnen.»
- Mirja du Mont (49): Die Schauspielerin glaubt, mit Angst umgehen zu können.
«Ich weiss, wie ich mit der Angst umgehen müsste, wenn sie einen überkommt.»
- Stephen Dürr (51): Der Soapdarsteller sieht den Dschungel als Auszeit.
«Der Dschungel ist auch ein mentaler Urlaub für mich, um von meinen Teenager-Töchtern weg zu sein.»
- Hardy Krüger Jr. (51): Der Schauspieler möchte sein wahres Ich zeigen.
«Dort kann man einfach mal zeigen, wie man wirklich tickt.»
- Hubert Fella (57): Die Produkttest-Legende sieht das Camp als «Ritterschlag».
«Mehr kannst du nicht erreichen!»
Die Dynamik im Camp ist bereits jetzt von starken Persönlichkeiten und unerwarteten Wendungen geprägt. Ariels mutiges Auftreten im Gespräch und ihre Ängste in den Prüfungen zeichnen ein vielschichtiges Bild. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Baslerin in den kommenden Tagen schlagen wird und ob sie ihre Ängste doch noch überwinden kann.

