Die Basler Elisabethenkirche verwandelt sich derzeit in eine atemberaubende Kulisse für ein einzigartiges Licht- und Klangspektakel. Unter dem Titel «Die Vergessene Legende von Basel» präsentiert der weltbekannte Showproduzent Damien Fontaine eine immersive Inszenierung, die Besucher in Staunen versetzt. Es ist eine Reise durch die Geschichte Basels, visuell neu interpretiert.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Elisabethenkirche ist Schauplatz eines beeindruckenden Son-et-Lumière-Spektakels.
- Damien Fontaine, ein international anerkannter Produzent, verantwortet die Inszenierung.
- Die Show erzählt die Geschichte der Merians und des Basilisken.
- Beeindruckende Projektionen und Akrobatik bilden den Kern der einstündigen Vorstellung.
- Die Veranstaltung läuft noch bis zum 18. Februar mit mehreren Vorstellungen täglich.
Ein visuelles Meisterwerk in historischen Mauern
Die Elisabethenkirche, ein markantes Wahrzeichen Basels, dient als perfekte Leinwand für Fontaines Kunst. Die gesamte Architektur des Gotteshauses wird in das Spektakel einbezogen. Projektionen lassen die Wände einstürzen, neu entstehen oder in leuchtenden Farben erstrahlen. Es ist ein dynamisches Erlebnis, das die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen lässt.
Besucher können sich zurücklehnen und die Transformation des Raumes geniessen. Die Show legt den Fokus klar auf die visuellen und akustischen Effekte. Die Geschichte selbst tritt in den Hintergrund, dient aber als roter Faden für die beeindruckenden Darbietungen.
Wissenswertes zur Show
- Produzent: Damien Fontaine, bekannt für seine Shows weltweit.
- Dauer: Jede Vorstellung dauert etwa eine Stunde.
- Veranstaltungsort: Elisabethenkirche Basel.
- Laufzeit: Bis zum 18. Februar, täglich bis zu drei Vorstellungen.
Die Geschichte vom Basilisken und den Merians
Im Zentrum der Erzählung stehen die Basler Merians und der legendäre Basiliskendrache. Die Geschichte wird durch die Augen eines Larvenmalers und seiner Enkelin vermittelt, die sich auf die Basler Fasnacht vorbereiten. Diese Rahmenhandlung führt das Publikum in die Vergangenheit und zu den Mythen der Stadt.
Obwohl die Ankündigung der Show auf eine Verbindung zur Basler Vorfasnacht hindeutete, sind die tatsächlichen Fasnachtselemente eher subtil. Bemalte Larven zu Beginn, Trommelprojektionen und die Erwähnung von Konfetti sind die einzigen direkten Bezüge. Der wahre Star ist der Basilisk, der in der zweiten Hälfte der Show in überlebensgrosser, lebendiger Form in Erscheinung tritt und für besondere Spannung sorgt.
„Die Licht- und Projektionseffekte sind sagenhaft! Die Elisabethenkirche wechselt permanent ihre Gestalt, ihre Farben, mal stürzt sie ein, mal baut sie sich auf, dann ist sie wieder unter Wasser oder voller Menschen.“
Akrobatische Einlagen in schwindelerregender Höhe
Neben den beeindruckenden Projektionen und der musikalischen Untermalung bereichern zwei mutige Akrobaten die Vorstellung. Sie lassen sich in die Höhe ziehen und seilen sich elegant von den Säulen der Kirche ab. Diese physischen Darbietungen verleihen dem Spektakel eine zusätzliche Dimension und zeigen die technische Raffinesse der Inszenierung. Die Anbringung der notwendigen Seilzüge und Verankerungen in der historischen Kirche erforderte sicherlich eine sorgfältige Planung und behördliche Genehmigungen.
Hintergrund: Son et Lumière
Son et Lumière, zu Deutsch «Ton und Licht», ist eine Form der Unterhaltung, bei der Lichtprojektionen auf historische Gebäude oder Landschaften mit Musik, Erzählung oder Soundeffekten kombiniert werden. Diese Technik wurde in den 1950er Jahren in Frankreich entwickelt und hat sich weltweit verbreitet. Sie ermöglicht es, Geschichten zu erzählen und Orte auf eine neue, immersive Weise erlebbar zu machen.
Ein Erlebnis für die Sinne
Die einstündige Show ist ein Fest für Augen und Ohren. Die Musik, die die Projektionen begleitet, trägt massgeblich zur Atmosphäre bei. Sie verstärkt die Dramatik der Geschichte und die Schönheit der visuellen Effekte. Es ist eine Gelegenheit, den Alltag hinter sich zu lassen und sich von einer einzigartigen künstlerischen Darbietung verzaubern zu lassen.
Die Veranstalter bieten bis zum 18. Februar täglich mehrere Vorstellungen an, was Besuchern Flexibilität bei der Planung bietet. Obwohl der Premierentag ausverkauft war, sind unter der Woche noch Tickets erhältlich. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu buchen, um sich einen Platz zu sichern.
Wer ein traditionelles Fasnachtserlebnis erwartet, wird hier nicht fündig. Doch wer sich auf ein hochwertiges Son-et-Lumière-Erlebnis einlassen möchte, wird mit einer unvergesslichen Stunde belohnt. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, die Elisabethenkirche in einem völlig neuen Licht zu erleben und in die faszinierende Welt der Basler Legenden einzutauchen.





