Die Region Basel verzeichnet in der aktuellen Grippesaison einen bemerkenswerten Anstieg bei den Impfungen. Seit Mitte Oktober 2025 liessen sich insgesamt 15'019 Personen in den beiden Basel gegen die Grippe impfen. Dieser Rekordwert unterstreicht die Rolle der Apotheken als wichtige Anlaufstellen im Gesundheitssystem.
Wichtige Erkenntnisse
- 15'019 Grippeimpfungen in Basel seit Mitte Oktober 2025.
- Ein Plus von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr in beiden Kantonen.
- Basel-Stadt verzeichnet einen Anstieg von 38,5 Prozent.
- Apotheken entlasten das Gesundheitssystem durch niederschwellige Angebote.
- Grippe kann schwere Verläufe nehmen und bis zu 1500 Todesfälle jährlich verursachen.
Deutlicher Anstieg der Impfzahlen in Basel
Die Apotheken beider Basel haben die aktuellen Zahlen zur saisonalen Grippeimpfung veröffentlicht. Die Resultate zeigen einen «äusserst erfolgreichen» Verlauf der Kampagne. Die Möglichkeit, sich ohne Voranmeldung in der Apotheke impfen zu lassen, wird als entscheidender Faktor für diesen Erfolg gesehen.
Insgesamt wurden in der Region Basel 15'019 Personen geimpft. Dies stellt einen neuen Höchstwert dar und übertrifft die Zahlen des Vorjahres deutlich.
Faktencheck: Impfzahlen im Detail
- Basel-Stadt: Plus von 38,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Basel-Landschaft: Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Gesamtregion: Eine Steigerung von 32 Prozent im Vergleich zur letzten Saison.
Grippewelle fordert die Region
Die Schweiz erlebt aktuell eine Grippewelle. Besonders betroffen sind die Kantone Schaffhausen und Basel-Stadt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet für Basel 57,6 Fälle pro 100'000 Einwohner. Dies ist fast doppelt so hoch wie der Schweizer Durchschnitt.
Die hohe Inzidenz in der Region unterstreicht die Notwendigkeit präventiver Massnahmen. Die Grippe ist keine harmlose Erkältung. Sie kann schwere Verläufe nehmen und in der Schweiz jährlich bis zu 1500 Todesfälle verursachen.
«Das einfach zugängliche Impfangebot in Apotheken ergänzt die ärztliche Versorgung effektiv und entlastet das regionale Gesundheitssystem.»
Entlastung des Gesundheitssystems
Das unkomplizierte Impfangebot in den Apotheken trägt zur Entlastung der Arztpraxen und Spitäler bei. Bürger können sich schnell und unbürokratisch schützen. Dies ist besonders wichtig in Zeiten erhöhter Fallzahlen.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Apotheken und Ärzten stärkt die regionale Gesundheitsversorgung. Sie ermöglicht eine breite Abdeckung der Bevölkerung mit wichtigen Schutzimpfungen.
Hintergrund: Grippeimpfung
Die Grippeimpfung ist die effektivste Methode, um sich vor einer Infektion mit dem Influenzavirus zu schützen. Sie reduziert das Risiko schwerer Krankheitsverläufe und Komplikationen. Experten empfehlen die Impfung insbesondere für Risikogruppen wie ältere Menschen, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen.
Die Bedeutung der Prävention
Die aktuelle Grippewelle zeigt, wie wichtig präventive Massnahmen sind. Neben der Impfung tragen auch allgemeine Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen und das Vermeiden von direktem Kontakt zu Kranken zur Eindämmung bei.
Die Kampagne der Basler Apotheken ist ein Beispiel für erfolgreiche Gesundheitsprävention auf lokaler Ebene. Sie macht deutlich, dass ein niedrigschwelliger Zugang zu medizinischen Leistungen die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung verbessern kann.
Die gestiegenen Impfzahlen sind ein positives Signal. Sie zeigen, dass die Bevölkerung die Gefahr der Grippe ernst nimmt und bereit ist, sich zu schützen. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen saisonale Infektionskrankheiten.
Zukunftsaussichten und weitere Massnahmen
Angesichts des Erfolgs der Impfaktion ist davon auszugehen, dass das Angebot in Apotheken weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird. Die Erfahrungen dieser Saison könnten Modellcharakter für zukünftige Impfkampagnen haben, auch über die Grippe hinaus.
Eine kontinuierliche Aufklärung über die Risiken der Grippe und die Vorteile der Impfung bleibt wichtig. Nur so kann das Bewusstsein in der Bevölkerung weiter gestärkt werden.





