Am Samstagnachmittag kam es im Untersuchungsgefängnis Waaghof in Basel zu einem Brand. Ein Insasse legte in seiner Zelle Feuer, was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Obwohl das Feuer schnell gelöscht werden konnte, war ein grosser Einsatz der Rettungskräfte notwendig. Verletzt wurde niemand.
Wichtige Punkte
- Brand im Untersuchungsgefängnis Waaghof am 28. Februar 2026 um ca. 15:15 Uhr.
- Ein Insasse entfachte das Feuer in seiner Zelle.
- Keine Verletzten durch den Brand.
- Umfassende Rauchentwicklung erforderte Entrauchungsmassnahmen.
- Tramverkehr in der Inneren Margarethenstrasse vorübergehend eingestellt.
- Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen noch.
Grossaufgebot der Rettungskräfte in Basel
Der Vorfall ereignete sich am Samstag, den 28. Februar 2026, gegen 15:15 Uhr. Aus einer Zelle im Untersuchungsgefängnis Waaghof stieg Rauch auf. Die Meldung über den Brand löste umgehend einen Grosseinsatz aus. Die Berufsfeuerwehr Basel rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Auch die Industriefeuerwehr Regio Basel (IFRB) und die Sanität der Rettung Basel-Stadt waren schnell vor Ort. Solche Einsätze erfordern eine schnelle Koordination.
Die Einsatzkräfte reagierten professionell und zügig. Trotz der Ernsthaftigkeit der Situation gelang es, die Lage schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Sicherheit der Insassen und des Personals hatte oberste Priorität.
Faktencheck
- Datum des Vorfalls: Samstag, 28. Februar 2026
- Uhrzeit: ca. 15:15 Uhr
- Ort: Untersuchungsgefängnis Waaghof, Basel
- Beteiligte Rettungskräfte: Berufsfeuerwehr, Industriefeuerwehr Regio Basel, Sanität Basel-Stadt
Brandursache und erste Ermittlungen
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt legte ein Insasse das Feuer in seiner Zelle. Details zur genauen Vorgehensweise sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Es ist wichtig, den Hergang präzise zu rekonstruieren, um solche Vorfälle zukünftig zu verhindern.
Die schnelle Reaktion des Gefängnispersonals und der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Als die Feuerwehr eintraf, war der Brand bereits gelöscht. Die Hauptaufgabe bestand dann in der Entrauchung der betroffenen Bereiche. Rauch kann in geschlossenen Räumen schnell gefährlich werden.
Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr
Der Brand hatte auch Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr in Basel. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) mussten den Tramverkehr im Bereich der Inneren Margarethenstrasse vorübergehend einstellen. Dies war eine notwendige Massnahme, um den Einsatzkräften freie Fahrt zu ermöglichen und die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten. Nach Abschluss der Entrauchungsarbeiten konnte der Tramverkehr wieder aufgenommen werden.
Hintergrund: Sicherheit in Justizvollzugsanstalten
Brände in Justizvollzugsanstalten stellen besondere Herausforderungen dar. Die Gebäude sind oft komplex und die Evakuierung von Insassen erfordert spezielle Sicherheitsvorkehrungen. Präventive Massnahmen wie Brandschutzsysteme, regelmässige Schulungen des Personals und strenge Kontrollen sind daher unerlässlich, um die Sicherheit zu gewährleisten. Solche Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit robuster Sicherheitsprotokolle.
Laufende Untersuchungen zur Brandursache
Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache und den Umständen des Vorfalls aufgenommen. Es wird untersucht, wie der Insasse das Feuer entfachen konnte und welche Materialien dabei verwendet wurden. Die Ergebnisse dieser Ermittlungen sind entscheidend, um die Sicherheitsvorkehrungen im Waaghof gegebenenfalls anzupassen.
Es ist üblich, dass nach solchen Ereignissen eine detaillierte Analyse erfolgt. Dies hilft, Schwachstellen zu identifizieren und die Sicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen. Die Behörden arbeiten eng zusammen, um alle Fakten zu klären.
«Die Sicherheit unserer Justizvollzugsanstalten hat höchste Priorität. Jeder Vorfall wird genauestens untersucht, um daraus zu lernen und unsere Systeme kontinuierlich zu verbessern.»
Zusammenarbeit der Behörden
Die Kooperation zwischen der Kantonspolizei, der Berufsfeuerwehr und der Staatsanwaltschaft ist bei solchen Ereignissen von grosser Bedeutung. Jede Organisation bringt ihre spezifische Expertise ein. Die Polizei sichert den Tatort und befragt Zeugen, während die Feuerwehr die Brandbekämpfung und Entrauchung durchführt. Die Staatsanwaltschaft leitet die strafrechtlichen Ermittlungen.
Diese enge Zusammenarbeit gewährleistet eine umfassende Aufklärung des Vorfalls. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die öffentlichen Dienste schnell wieder ihren normalen Betrieb aufnehmen können, wie es bei der Wiederaufnahme des Tramverkehrs der Fall war.
Fazit und Ausblick
Der Brand im Waaghof in Basel war ein ernster Vorfall, der dank des schnellen und koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte ohne Verletzte endete. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind im Gange und werden hoffentlich bald Klarheit über die genauen Umstände schaffen. Solche Ereignisse erinnern an die ständige Notwendigkeit, Sicherheitsstandards in sensiblen Einrichtungen zu überprüfen und anzupassen.
Die Behörden in Basel sind bestrebt, die Sicherheit der Bevölkerung und der Insassen zu gewährleisten. Wir werden die weiteren Entwicklungen der Ermittlungen verfolgen und berichten, sobald neue Informationen verfügbar sind.





