Das zwölfte Kammermusikfestival Mizmorim in Basel öffnet seine Türen vom 21. bis 25. Januar. Unter dem diesjährigen Motto "Jerusalem" präsentiert das Festival eine einzigartige Mischung aus jüdischer und arabischer Musik, ergänzt durch moderne und klassische Kompositionen. Es ist eine Plattform, die musikalische und kulturelle Grenzen überwindet.
Wichtige Punkte
- Das Mizmorim Festival findet vom 21. bis 25. Januar statt.
- Das Motto "Jerusalem" steht für kulturelle und musikalische Verbindung.
- Es werden jüdische, arabische, moderne und klassische Musikstücke aufgeführt.
- Internationale Künstler wie David Krakauer und Taiseer Elias treten auf.
- Das Festival umfasst 16 Veranstaltungen mit zahlreichen Uraufführungen und Schweizer Erstaufführungen.
Ein Schmelztiegel der Klänge
Das Festival versteht sich als ein Spielfeld, das kulturelle und musikalische Grenzen aufhebt. Die Veranstalter wählen "Jerusalem" als Symbol für diesen Brückenschlag. Die Stadt Jerusalem ist seit Jahrhunderten ein Ort, an dem verschiedene Kulturen und Religionen aufeinandertreffen. Diese Vielfalt spiegelt sich im Programm wider.
Die Besucher erleben eine Reise durch verschiedene musikalische Welten. Von traditionellen Klängen bis zu zeitgenössischen Werken bietet das Festival ein breites Spektrum. Es zeigt, wie Musik Menschen und Traditionen verbinden kann.
Faktencheck
- Datum: 21. bis 25. Januar
- Anzahl Veranstaltungen: 16
- Spielorte: Verschiedene Locations in Basel
- Auftragswerke: Zwei neue Kompositionen
Internationale Künstler und besondere Begegnungen
Ein Höhepunkt des Festivals ist der Auftritt des renommierten New Yorker Klezmer-Musikers David Krakauer. Er wird eine Komposition seines syrischen Klarinettisten-Kollegen Kinan Azmeh interpretieren. Diese Zusammenarbeit ist ein klares Beispiel für die interkulturelle Ausrichtung des Festivals.
Ein weiteres Highlight ist die Darbietung des Oud-Virtuosen Taiseer Elias. Er wird gemeinsam mit dem Basler Vokalensemble Voces Suaves auftreten. Ihre Performance schlägt eine Brücke von traditionellen Volksmusik-Variationen zu Werken des Barock-Komponisten Claudio Monteverdi. Diese Kombination verspricht ein einzigartiges Hörerlebnis.
"Das zwölfte Kammermusikfestival Mizmorim soll Grenzen zwischen musikalischen und gesellschaftlichen Kulturen, zwischen jüdischer, arabischer und der alten Musik des Westens überschreiten."
Neue Werke und Erstaufführungen
Das Festival ist auch eine Plattform für neue musikalische Kreationen. Insgesamt stehen zwei Ur- und 18 Schweizer Erstaufführungen auf dem Programm. Dies unterstreicht den Innovationsgeist des Mizmorim Festivals. Es werden zwei Auftragswerke präsentiert.
Eines dieser Auftragswerke stammt vom argentinischen Bandoneonisten Marcelo Nisman. Das andere wurde von Mauricio Silva Orendain komponiert. Diese neuen Kompositionen erweitern das musikalische Repertoire und bieten den Künstlern Raum für Experimente. Sie tragen zur Vielfalt des Festivals bei.
Hintergrund: Mizmorim Festival
Das Mizmorim Festival wurde gegründet, um die reiche Tradition der jüdischen Musik zu präsentieren und gleichzeitig den Dialog mit anderen Kulturen zu fördern. Es hat sich zu einem festen Bestandteil des Basler Kulturkalenders entwickelt und zieht jedes Jahr ein internationales Publikum an. Der Name "Mizmorim" bedeutet "Psalmen" auf Hebräisch und verweist auf die tiefe spirituelle Dimension der Musik.
Kultureller Austausch in Basel
Die 16 Veranstaltungen des Festivals finden an verschiedenen Spielorten in Basel statt. Dies ermöglicht es dem Publikum, die Stadt aus einer neuen, musikalischen Perspektive zu erleben. Die Wahl unterschiedlicher Veranstaltungsorte trägt zur Atmosphäre des Festivals bei. Es schafft intime Räume für die Kammermusik.
Das Festival trägt aktiv zum kulturellen Austausch in Basel bei. Es bringt Musiker und Zuhörer verschiedener Hintergründe zusammen. Solche Initiativen sind wichtig für das Verständnis und die Wertschätzung unterschiedlicher Kulturen. Sie fördern den Dialog und bauen Vorurteile ab.
Impulse für die Basler Kulturszene
Das Mizmorim Festival hat sich als wichtiger Impulsgeber für die Basler Kulturszene etabliert. Es bereichert das kulturelle Angebot der Stadt. Die Kombination aus traditioneller und moderner Musik spricht ein breites Publikum an. Es zieht sowohl Kenner als auch Neuentdecker an.
Die internationalen Gastspiele und die vielen Uraufführungen stärken Basels Ruf als Kulturstadt. Sie zeigen, dass Basel ein Ort ist, an dem neue Ideen und künstlerische Experimente willkommen sind. Das Festival fördert auch junge Talente und bietet ihnen eine Bühne.
- Musikalische Vielfalt: Jüdische, arabische, klassische, moderne Musik.
- Interkultureller Dialog: Förderung des Verständnisses zwischen Kulturen.
- Innovation: Zahlreiche Uraufführungen und Auftragswerke.
- Stärkung der Region: Basel als Zentrum für Kammermusik.
Das Mizmorim Festival 2026 verspricht erneut, ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Es zeigt, wie Musik Menschen verbinden und neue Perspektiven eröffnen kann. Die Stadt Basel freut sich auf diese besondere Woche voller Klänge und Begegnungen.





