Die Transformation der ehemaligen Basler Hauptpost an der Rüdengasse schreitet voran. Nach umfassenden Umbauarbeiten ist die erste Eröffnung der Erdgeschossflächen für das Frühjahr 2026 geplant. Das Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt wird ab Frühling 2027 mit mehreren Fachabteilungen in die oberen Stockwerke einziehen.
Wichtige Punkte
- Erste Eröffnung der Erdgeschossflächen im Frühjahr 2026.
- Präsidialdepartement zieht ab Frühling 2027 in die oberen Stockwerke ein.
- Umbau nach Plänen von Herzog & du Meuron nähert sich dem Abschluss.
- Kanton Basel-Stadt hat Mietvertrag mit AXA-Anlage unterzeichnet.
- Mieter für Erdgeschoss: Pandora, Tchibo und Basel Tourismus.
Ein neues Kapitel für ein historisches Gebäude
Die ehemalige Hauptpost in Basel, ein markantes Gebäude im Stadtzentrum, erlebt eine umfassende Neugestaltung. Rund zwei Jahre dauern die Umbauarbeiten. Die Liegenschaft, im Besitz der AXA-Anlagestiftung, wird künftig eine Mischung aus Einzelhandel und Verwaltungsflächen beherbergen. Die Pläne für den Umbau stammen vom renommierten Architekturbüro Herzog & du Meuron. Dies sichert eine architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig funktionale Neuausrichtung des Gebäudes.
Die ersten Fortschritte sind bereits sichtbar. In den kommenden Monaten stehen wichtige Arbeiten an. Dazu gehören der Ersatz der Fenster im Erdgeschoss, die Realisierung des neuen Dachaufbaus und der Einbau der gesamten Gebäudetechnik. Diese Schritte sind entscheidend für die pünktliche Eröffnung und den modernen Betrieb der Räumlichkeiten.
Faktencheck
- Umbauzeit: Rund 2 Jahre
- Eröffnung Erdgeschoss: Frühjahr 2026
- Einzug Präsidialdepartement: Frühling 2027
- Architekturbüro: Herzog & du Meuron
Der Kanton Basel-Stadt als Hauptmieter
Eine der wichtigsten Entwicklungen ist die Unterzeichnung des Mietvertrags zwischen dem Kanton Basel-Stadt und der AXA-Anlage. Das Präsidialdepartement wird voraussichtlich ab Frühling 2027 in die oberen Etagen einziehen. Fünf seiner Fachabteilungen werden dort ihren neuen Sitz finden. Dies unterstreicht die Bedeutung des Standorts für die kantonale Verwaltung.
Die Entscheidung des Kantons, sich in der ehemaligen Hauptpost niederzulassen, zeigt das Vertrauen in das Projekt. Es signalisiert auch eine Stärkung des Stadtzentrums als Verwaltungsstandort. Der Umzug wird die Arbeitsweise der betroffenen Abteilungen modernisieren und Synergien schaffen. Die Büroräumlichkeiten in den oberen fünf Geschossen umfassen eine Fläche von 5000 Quadratmetern. Dieser Bereich ist grösstenteils bereits vermietet.
„Die Ansiedlung des Präsidialdepartements in der ehemaligen Hauptpost ist ein klares Bekenntnis zum Standort Basel und zur Modernisierung unserer Verwaltungsinfrastruktur.“
– Eine offizielle Mitteilung des Präsidialdepartements.
Neue Mieter im Erdgeschoss beleben die Rüdengasse
Auch das Erdgeschoss, das 1500 Quadratmeter Fläche bietet, ist weitgehend vermietet. Für das Frühjahr 2026 ist hier die erste Eröffnung geplant. Mehrere bekannte Unternehmen und Institutionen werden einziehen und das Angebot für Bewohner und Besucher erweitern. Zu den neuen Mietern gehören der Schmuckhändler Pandora, das Kaffee- und Non-Food-Unternehmen Tchibo sowie die Tourismusorganisation Basel Tourismus. Diese Mischung verspricht eine Belebung der Rüdengasse und des umliegenden Quartiers.
Die Präsenz von Basel Tourismus an diesem zentralen Standort ist besonders hervorzuheben. Sie wird die Sichtbarkeit der Stadt als Reiseziel weiter erhöhen. Touristen und Einheimische erhalten direkt in der Innenstadt Informationen und Dienstleistungen. Die Kombination aus Einzelhandel und Tourismusförderung schafft einen attraktiven Anziehungspunkt.
Hintergrundinformationen
Die ehemalige Hauptpost in Basel ist ein historisch bedeutsames Gebäude. Sie diente lange Zeit als zentraler Knotenpunkt für Postdienste. Mit ihrem Umbau wird sie nun zu einem modernen multifunktionalen Zentrum. Dies bewahrt nicht nur die Bausubstanz, sondern integriert sie auch neu in das Stadtleben. Die Lage im Herzen von Basel macht sie zu einem wichtigen Bestandteil der städtischen Infrastruktur und des Geschäftslebens.
Auswirkungen auf das Stadtbild und die Wirtschaft
Der Umbau und die Wiedereröffnung der ehemaligen Hauptpost haben weitreichende Auswirkungen auf das Basler Stadtbild und die lokale Wirtschaft. Das Projekt trägt zur Attraktivität der Innenstadt bei. Es schafft neue Arbeitsplätze im Einzelhandel und in der Verwaltung. Die architektonische Aufwertung durch Herzog & du Meuron wird das Gebäude zu einem modernen Wahrzeichen machen.
Die Investitionen in dieses Projekt zeigen das Engagement für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Historische Gebäude werden nicht abgerissen, sondern modernisiert und neu genutzt. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz des kulturellen Erbes Basels. Gleichzeitig wird die Stadt für Unternehmen und Bürger attraktiver.
- Steigerung der Attraktivität des Stadtzentrums
- Schaffung neuer Arbeits- und Begegnungsorte
- Erhalt und Modernisierung eines historischen Gebäudes
- Stärkung der lokalen Wirtschaft durch neue Mieter
Zukünftige Entwicklungen und weitere Schritte
In den kommenden Monaten werden die Bauarbeiten intensiv fortgesetzt. Der Fokus liegt auf dem Innenausbau und der Fertigstellung der technischen Installationen. Die Koordination zwischen den verschiedenen Mietern und der AXA-Anlagestiftung ist dabei entscheidend. Die Stadt Basel blickt mit Spannung auf die etappenweise Eröffnung. Sie wird das Stadtzentrum nachhaltig prägen und bereichern.
Die neue Nutzung der Hauptpost zeigt, wie man historische Architektur mit modernen Anforderungen verbinden kann. Es entsteht ein lebendiger Ort. Er dient sowohl der Verwaltung als auch dem Handel und dem Tourismus. Basel erhält damit ein weiteres Highlight im Herzen der Stadt.





