In Basel-Stadt sind zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, am Mittwoch, den 14. Januar 2026, ein Ladenlokal an der Hammerstrasse überfallen und dabei den 69-jährigen Ladenbesitzer verletzt zu haben. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte die mutmasslichen Täter nach einer Fahndung am Donnerstagvormittag fassen.
Wichtigste Punkte
- Ladenüberfall an der Hammerstrasse am Mittwoch.
- 69-jähriger Ladenbesitzer verletzt.
- Zwei tatverdächtige Jugendliche festgenommen.
- Ermittlungen der Jugendanwaltschaft laufen.
Details des Überfalls an der Hammerstrasse
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 14. Januar 2026, kurz nach 16.00 Uhr. Zwei unbekannte Personen betraten das Ladenlokal an der Hammerstrasse in Basel. Ohne Vorwarnung griffen sie den 69-jährigen Ladenbesitzer körperlich an. Der Überfall war offenbar gezielt auf das Geschäft ausgerichtet.
Die Täter erbeuteten dabei Bargeld sowie weiteres Deliktsgut. Nach dem Raub flüchteten sie umgehend vom Tatort. Die alarmierte Polizei leitete daraufhin eine umfassende Fahndung ein.
Faktencheck
- Tatzeitpunkt: Mittwoch, 14. Januar 2026, kurz nach 16.00 Uhr
- Tatort: Ladenlokal an der Hammerstrasse, Basel
- Opfer: 69-jähriger Ladenbesitzer
- Deliktsgut: Bargeld und weitere Gegenstände
Verletzter Ladenbesitzer sucht selbstständig ärztliche Hilfe
Der 69-jährige Ladenbesitzer erlitt bei dem Überfall Verletzungen. Er begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die genaue Art und Schwere seiner Verletzungen sind derzeit nicht öffentlich bekannt. Der Vorfall hat in der lokalen Geschäftswelt Besorgnis ausgelöst.
Es ist ein beunruhigendes Zeichen, wenn Ladenbesitzer in ihrer eigenen Arbeitsumgebung körperlicher Gewalt ausgesetzt sind. Solche Taten können das Sicherheitsgefühl in einem Quartier erheblich beeinträchtigen.
Rasche Festnahme der mutmasslichen Täter
Die Kantonspolizei Basel-Stadt reagierte schnell auf den Überfall. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung gelang es den Beamten, bereits am Donnerstagvormittag zwei tatverdächtige Jugendliche anzuhalten. Die Festnahme erfolgte im Auftrag der Jugendanwaltschaft.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 15-jährigen kosovarischen Staatsbürger und einen 16-jährigen afghanischen Staatsbürger. Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen weitergeführt werden.
„Die schnelle Festnahme zeigt die Effizienz unserer Polizeikräfte. Es ist entscheidend, dass solche Taten konsequent verfolgt werden, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu gewährleisten.“
Rolle der Jugendanwaltschaft in den Ermittlungen
Die Jugendanwaltschaft Basel-Stadt hat die Leitung der Ermittlungen übernommen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen hatten die beiden Jugendlichen den Laden betreten und den Besitzer unvermittelt mit Körpergewalt angegangen. Dies deutet auf eine geplante, gewalttätige Vorgehensweise hin.
Die Jugendanwaltschaft wird nun die genauen Umstände des Überfalls klären. Dazu gehören die Motivlage, die Rollenverteilung der Täter und die Frage, ob es weitere involvierte Personen gab. Auch die Herkunft des Deliktsguts wird untersucht.
Hintergrund: Jugendkriminalität in Basel
Fälle von Jugendkriminalität, insbesondere Raubüberfälle, sind in Basel ein wiederkehrendes Thema. Die Behörden setzen auf Präventionsarbeit und schnelle Aufklärung, um derartige Entwicklungen einzudämmen. Die Jugendanwaltschaft spielt eine zentrale Rolle bei der Bearbeitung von Straftaten, die von Minderjährigen begangen werden.
Dabei wird ein besonderer Fokus auf die individuelle Situation der Jugendlichen gelegt, um neben der Bestrafung auch präventive Massnahmen und Reintegrationshilfen zu prüfen.
Aufruf an die Bevölkerung für weitere Hinweise
Obwohl zwei Verdächtige festgenommen wurden, bitten die Behörden weiterhin um Mithilfe aus der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Überfall an der Hammerstrasse geben können, werden gebeten, sich direkt an die Jugendanwaltschaft unter der Telefonnummer 061 267 71 11 zu wenden. Alternativ kann auch jede Polizeiwache kontaktiert werden.
Jede noch so kleine Information kann für die Ermittlungen von grosser Bedeutung sein und zur vollständigen Aufklärung des Falls beitragen. Die Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Polizei ist hierbei unerlässlich.
Sicherheitsmassnahmen für Ladenbesitzer
Dieser Vorfall wirft erneut die Frage nach der Sicherheit von Ladenlokalen auf. Viele kleinere Geschäfte sind besonders anfällig für Überfälle, da sie oft nur wenig Personal haben und Bargeld aufbewahren.
- Videoüberwachung: Moderne Überwachungssysteme können Täter abschrecken und bei der Identifizierung helfen.
- Sichere Bargeldverwaltung: Regelmässige Entnahme von Bargeld und der Einsatz von Safes reduzieren das Risiko.
- Sensibilisierung des Personals: Schulungen zum Umgang mit Überfällen können die Sicherheit erhöhen.
- Vernetzung im Quartier: Austausch mit anderen Ladenbesitzern und der Polizei kann präventiv wirken.
Die Stadt Basel und die Polizei arbeiten kontinuierlich an Konzepten zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum und in Geschäftsbereichen.





