Die Polizei Basel-Landschaft fahndet nach zwei Männern, die in den letzten Tagen in Birsfelden und Muttenz zwei Frauen überfallen haben. Die Täter gingen brutal vor und bedrohten ihre Opfer mit dem Tod oder forderten unter Drohungen die Herausgabe von Wertgegenständen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch bisher blieben die Fahndungserfolge aus.
Wichtige Punkte
- Zwei Raubüberfälle auf Frauen in Birsfelden und Muttenz.
- Erster Täter ca. 20 Jahre alt, ca. 180 cm gross, mitteleuropäisch, sprach Schweizerdeutsch mit Akzent.
- Zweiter Täter ca. 20 Jahre alt, ca. 175 cm gross, nordafrikanisch, sprach gebrochen Deutsch.
- Opfer wurden verbal bedroht, einmal auch mit einem Messer.
- Polizei Basel-Landschaft bittet Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.
Brutaler Überfall an der Kraftwerkbrücke
Der erste Vorfall ereignete sich am späten Abend. Eine 41-jährige Frau war zu Fuss auf dem Heimweg. Sie überquerte die Kraftwerkbrücke, als sie von hinten attackiert wurde. Ein unbekannter Mann packte sie mit beiden Armen am Hals.
Der Angreifer hielt ein Messer in der Hand. Er bedrohte die Frau verbal mit dem Tod. Anschliessend forderte er ihr Portemonnaie und Geld. Nachdem die Frau die Wertgegenstände herausgegeben hatte, stiess der Täter sie von sich weg.
Der Mann flüchtete daraufhin in Richtung Birsfelden. Das Opfer blieb körperlich unversehrt, stand aber unter Schock. Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.
Fakten zum Täter 1
- Alter: etwa 20 Jahre
- Grösse: etwa 180 cm
- Erscheinung: Mitteleuropäer
- Sprache: Schweizerdeutsch mit unbekanntem Akzent
Zweiter Vorfall in der Hofstrasse
Nur kurze Zeit später kam es zu einem weiteren Überfall, diesmal in der Hofstrasse in Muttenz. Eine 72-jährige Frau war dort zu Fuss unterwegs. Ihr kam ein Mann aus der Sonnenbergstrasse entgegen. Dieser ging direkt auf die Frau zu.
Der Täter forderte unter verbaler Drohung die Herausgabe von Geld. Die ältere Frau wehrte sich jedoch. Sie schrie laut um Hilfe. Gleichzeitig näherte sich eine Velofahrerin dem Tatort. Dies veranlasste den Angreifer, von seinem Vorhaben abzulassen.
Er flüchtete umgehend zurück in Richtung Sonnenbergstrasse. Auch in diesem Fall blieb das Opfer unverletzt, war aber sichtlich geschockt. Die Polizei wurde alarmiert und suchte die Umgebung ab, konnte den Täter aber nicht finden.
Fakten zum Täter 2
- Alter: etwa 20 Jahre
- Grösse: etwa 175 cm
- Erscheinung: Nordafrikaner
- Sprache: gebrochen Deutsch
- Kleidung: dunkelfarbiger Mantel mit Kapuze und Fellbesatz, schwarzes Tuch vor dem Gesicht
Polizeiliche Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Polizei Basel-Landschaft hat beide Fälle aufgenommen. Mehrere Patrouillen suchten die Tatorte und die umliegenden Gebiete ab. Trotz intensiver Bemühungen konnten die mutmasslichen Täter bisher nicht gefasst werden.
Es ist entscheidend, dass die Bevölkerung bei der Aufklärung dieser Verbrechen mithilft. Jeder noch so kleine Hinweis kann für die Ermittler von grosser Bedeutung sein. Die Beschreibungen der Täter sind detailliert, was die Chancen auf ihre Identifizierung erhöht.
Die Polizei bittet Personen, welche verdächtige Feststellungen gemacht oder die Vorfälle beobachtet haben, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal unter der Telefonnummer 061 553 35 35 zu melden.
Hintergrundinformationen
Raubüberfälle, insbesondere auf offener Strasse, stellen eine ernsthafte Bedrohung für die öffentliche Sicherheit dar. Die psychischen Folgen für die Opfer können erheblich sein, auch wenn keine körperlichen Verletzungen vorliegen. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung ist ein Schlüsselelement, um solche Verbrechen aufzuklären und das Sicherheitsgefühl in der Gemeinde zu stärken.
Sicherheitsmassnahmen für die Bevölkerung
Angesichts dieser Vorfälle ist es ratsam, wachsam zu bleiben. Besonders in den Abendstunden und an abgelegenen Orten sollte man aufmerksam sein. Es empfiehlt sich, Wertgegenstände nicht offen sichtbar zu tragen.
Im Falle eines Überfalls ist die eigene Sicherheit immer wichtiger als materielle Besitztümer. Widerstand kann in manchen Situationen gefährlich sein. Es ist ratsam, die Anweisungen des Täters zu befolgen und anschliessend sofort die Polizei zu informieren. Eine präzise Täterbeschreibung hilft den Behörden bei der Fahndung.
- Vermeiden Sie es, alleine in dunklen oder abgelegenen Gegenden zu gehen.
- Tragen Sie keine grossen Mengen Bargeld oder auffälligen Schmuck.
- Seien Sie sich Ihrer Umgebung bewusst und vermeiden Sie Ablenkungen wie das Smartphone.
- Melden Sie verdächtige Personen oder Situationen umgehend der Polizei.
Die Polizei Basel-Landschaft verstärkt ihre Präsenz in den betroffenen Gebieten. Sie arbeitet eng mit den Gemeinden zusammen, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Die Aufklärung dieser Fälle hat höchste Priorität.





