Der FC Basel musste sich im Heimspiel gegen den FC Lugano mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Xherdan Shaqiri, der gleich zwei Elfmeter innerhalb weniger Minuten vergab. Das Ergebnis ist für das Team von Trainer Stephan Lichtsteiner enttäuschend, da ein Sieg greifbar nah schien.
Wichtige Punkte
- FC Basel spielt 1:1 gegen den FC Lugano im St. Jakob-Park.
- Xherdan Shaqiri verschiesst zwei Elfmeter innerhalb kurzer Zeit.
- Lugano erzielt den Ausgleich nur zwei Minuten nach Shaqiris zweitem Fehlschuss.
- Bénie Traoré hatte Basel zuvor per Penalty in Führung gebracht.
- Lugano bleibt ungeschlagen und drei Punkte vor Basel in der Tabelle.
Zwei Elfmeter in Serie: Shaqiris verpasste Chance
Nach einer guten Stunde im Spiel bot sich Xherdan Shaqiri die Möglichkeit, das Resultat auf 2:0 für den FC Basel zu erhöhen. Er trat zum ersten Elfmeter an, doch Luganos Torhüter Amir Saipi parierte den Schuss. Das Drama nahm jedoch eine Wendung: Der Schiedsrichter entschied auf Wiederholung, da Luganos Damian Kelvin zu früh in den Strafraum gelaufen war.
Shaqiri erhielt eine zweite Chance vom Elfmeterpunkt. Doch auch dieser Versuch misslang. Der Ball flog weit über das Tor. Dies war bereits der fünfte verschossene Penalty für Shaqiri in dieser Saison. Diese Fehlschüsse erwiesen sich als Wendepunkt der Partie.
Faktencheck: Shaqiris Elfmeterbilanz
- Anzahl verschossener Elfmeter in dieser Saison: 5
- Zwei Fehlschüsse in einem Spiel: Gegen Lugano
Luganos schneller Ausgleich nach dem Elfmeterdrama
Nur zwei Minuten nach Shaqiris zweitem verschossenen Elfmeter nutzte der FC Lugano eine Basler Unachtsamkeit. Bei einem Konter gelang Georgios Koutsias der Ausgleich zum 1:1. Koutsias war bereits früh im Spiel für den verletzten Kevin Behrens eingewechselt worden.
Dieser Treffer war der erste Schuss auf das Tor der Gäste, die über weite Strecken harmlos wirkten. Doch mit diesem einen Schuss sicherten sie sich einen Punkt. Der FC Lugano konnte seine Ungeschlagenheit auf neun Partien ausbauen und hält in der Tabelle weiterhin einen Vorsprung von drei Punkten auf den FC Basel.
Basels frühe Führung und Spielkontrolle
Der FC Basel startete eigentlich vielversprechend in die Partie. In der 30. Minute erzielte Bénie Traoré souverän das 1:0. Auch dieser Treffer entstand aus einem Elfmeter, nachdem Mattia Zanotti ein Foul begangen hatte. Nach der Führung kontrollierten die Gastgeber das Spiel weitgehend sicher.
Es gab Überlegungen, warum Traoré den zweiten Elfmeter nicht selbst ausführte. Eine gängige Fussballweisheit besagt, dass der gefoulte Spieler den Elfmeter nicht selbst schiessen sollte. Dies könnte ein Grund gewesen sein, warum Shaqiri die Verantwortung übernahm.
Hintergrund: Die aktuelle Situation des FC Basel
Der FC Basel befindet sich in einer anspruchsvollen Phase der Saison. Jeder Punkt ist entscheidend, um in der Tabelle nach oben zu klettern. Die verpasste Chance auf einen Heimsieg gegen Lugano schmerzt daher besonders. Die Konstanz vom Elfmeterpunkt ist dabei ein wiederkehrendes Thema, das es zu verbessern gilt.
Spielverlauf im Detail: Basel dominiert, Lugano effizient
Die Basler Mannschaft zeigte über weite Strecken eine dominante Leistung. Sie erspielten sich zahlreiche Torchancen und hielten den Gegner weitgehend vom eigenen Tor fern. Die Statistik der Torschüsse sprach klar für Basel, doch die Effizienz fehlte im entscheidenden Moment.
Lugano hingegen bewies, dass man auch mit wenigen Chancen punkten kann. Ihr einziger Torschuss führte direkt zum Ausgleich. Dies unterstreicht die Bedeutung der Chancenverwertung im modernen Fussball. Für den FC Basel bedeutet dieses Unentschieden einen Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze.
Die Aufstellungen im Überblick
- Basel: Hitz; Rüegg (66. Tsunemoto), Vouilloz, Akahomen, Schmid (88. Cissé); Leroy, Bacanin; Salah (88. Duranville), Shaqiri, Traoré (66. Soticek); Ajeti (66. Koloto).
- Lugano: Saipi; Mai (46. Carbone), Kelvin, Papadopoulos; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani (84. Brault-Guillard); Steffen (63. Mahou), Mahmoud (63. Daniel Dos Santos); Behrens (15. Koutsias).
Das Spiel war geprägt von einigen Verwarnungen. Salah (37.), Schmid (48.) und Kelvin (56.) sahen früh Gelb. Später folgten Cimignani (72.) und Papadopoulos (92.). Diese Karten spiegeln die Intensität der Begegnung wider, in der beide Teams um jeden Ball kämpften.
Ausblick für den FC Basel
Für den FC Basel gilt es nun, die Enttäuschung über die vergebenen Elfmeter und den verschenkten Sieg schnell abzuschütteln. Die Mannschaft muss sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren und an der Chancenverwertung arbeiten. Die Leistung auf dem Feld war phasenweise gut, doch die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor kostet wichtige Punkte.
Trainer Stephan Lichtsteiner und sein Team stehen vor der Aufgabe, die mentale Stärke der Spieler zu festigen. Die Saison ist noch lang, und es gibt noch viele Möglichkeiten, die Tabelle zu verbessern. Eine verbesserte Elfmeterbilanz könnte dabei ein wichtiger Faktor sein.





