Das bevorstehende Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März im St. Jakob-Park in Basel erzeugt eine enorme Begeisterung. Kurz nach Verkaufsstart sind nur noch wenige der 34'500 Tickets verfügbar. Dies deutet auf ein ausverkauftes Stadion hin und unterstreicht das grosse Interesse der Fans an der Schweizer Nationalmannschaft.
Wichtige Erkenntnisse
- 34'500 Tickets für Schweiz-Deutschland fast vollständig verkauft.
- Das Interesse an der Männer-Nati ist nach erfolgreichen Turnieren hoch.
- Hohe Kosten und logistische Hürden dämpfen die Begeisterung für die WM 2026 in den USA.
- Frauen-Nati-Spiel gegen Nordirland zeigt geringeres Zuschauerinteresse.
Grosse Nachfrage nach dem Klassiker
Die Paarung Schweiz gegen Deutschland zieht traditionell viele Zuschauer an. Dass die Partie in Basel nun kurz vor dem Ausverkauf steht, ist bemerkenswert. Es zeigt, wie sehr die Schweizer Fussballfans ihre Mannschaft sehen wollen. Der St. Jakob-Park wird am 27. März voraussichtlich voll sein.
Ein Blick zurück ins Jahr 2012 verdeutlicht dies. Damals spielte Deutschland ebenfalls in Basel. Die Schweizer Nationalmannschaft hatte die EM-Qualifikation verpasst. Trotzdem kamen 27'381 Zuschauer. Sie erlebten einen historischen 5:3-Sieg der Schweiz, den ersten gegen Deutschland seit 56 Jahren.
Fakten zum Spiel
- Datum: 27. März
- Ort: St. Jakob-Park, Basel
- Kapazität: 34'500 Zuschauer
- Ticketstatus: Fast ausverkauft
Erfolgsgeschichte der Männer-Nati
Seit 2012 hat die Schweizer Männer-Nati kein grosses Turnier mehr verpasst. Die Qualifikation für die WM 2026 im letzten Herbst gelang souverän. Auch die herausragende EM 2024 in Deutschland ist vielen Fans noch in bester Erinnerung. Diese konstanten Erfolge tragen massgeblich zur aktuellen Euphorie bei.
Die Mannschaft um Spieler wie Johan Manzambi hat sich in den letzten Jahren gefestigt. Sie zeigt regelmässig gute Leistungen auf internationaler Bühne. Dies stärkt die Bindung zu den Fans und die Identifikation mit dem Team.
WM 2026 in den USA: Hohe Hürden für Fans
Die kommende Weltmeisterschaft in den USA im Sommer 2026 stellt für viele Schweizer Fans eine finanzielle und logistische Herausforderung dar. Die Vorrundenspiele der Schweiz finden in San Francisco, Los Angeles und Vancouver statt. Diese Orte sind weit voneinander entfernt.
Alleine die Flugkosten werden auf mindestens 2000 Franken geschätzt. Die Hotelpreise sind während der WM-Dauer stark angestiegen. Stadiontickets sind zwar noch erhältlich, aber die Preise der FIFA sind ebenfalls hoch. Hinzu kommen die komplizierten Visa-Bestimmungen für die Einreise in die USA.
„Wir spüren, dass die Nachfrage für Tickets geringer ist als zuletzt in Deutschland. Wobei das verständlich ist. An der EM in Deutschland hat ein einziger Ferientag schon gereicht, um live dabei zu sein. In die USA zu reisen, ist beträchtlich aufwendiger und auch teurer.“
Adrian Arnold, Kommunikationsdirektor des Schweizerischen Fussballverbands
Hintergrund der WM-Frustration
Viele Fans, die die Nati an der WM 2026 unterstützen möchten, sehen sich mit hohen Reisekosten, teuren Unterkünften und komplexen Visabestimmungen konfrontiert. Dies führt zu einer gewissen Frustration. Das Heimspiel gegen Deutschland bietet eine willkommene Alternative, um die Mannschaft live zu erleben.
Frauen-Nati: Geringeres Interesse
Die Euphorie um die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft der Männer steht im Kontrast zum Interesse an der Frauen-Nati. Das nächste Spiel der Frauen-Nati findet bereits am kommenden Dienstag in Lausanne statt. Sie empfangen Nordirland zum Start der WM-Qualifikation.
Bisher wurden für diese Begegnung nur 3200 Tickets verkauft. 7600 Tickets sind noch erhältlich. Dies ist enttäuschend, besonders im Hinblick auf die erfolgreiche Heim-EM im letzten Sommer. Die geringe Nachfrage zeigt, dass der Frauenfussball in der Schweiz noch nicht die gleiche Zugkraft wie der Männerfussball besitzt.
- Frauen-Nati-Spiel: Schweiz gegen Nordirland
- Datum: Nächster Dienstag
- Ort: Lausanne
- Verkaufte Tickets: 3200
- Verfügbare Tickets: 7600
Es bleibt abzuwarten, ob die Frauen-Nati in Zukunft mehr Fans anziehen kann. Die Erfolge der Männer könnten hier als Vorbild dienen, um auch den Frauenfussball stärker in den Fokus zu rücken und die Begeisterung zu steigern.
Die Schweizer Fussball-Nati steht vor einer spannenden Zeit. Während die Männer-Mannschaft weiterhin auf einer Erfolgswelle schwimmt und die Fans begeistert, gibt es im Frauenfussball noch Potenzial für Wachstum. Das Freundschaftsspiel gegen Deutschland ist ein wichtiger Gradmesser für die anhaltende Popularität des Schweizer Fussballs.





