Der TSV St. Otmar St. Gallen hat ein intensiv geführtes Auswärtsspiel gegen den RTV 1879 Basel mit 32:29 für sich entschieden. Dieser Sieg festigt die Position der St. Galler in der Tabelle und vergrössert den Vorsprung auf den direkten Verfolger vom Rheinknie auf sieben Punkte. Das Spiel war von Beginn an von hoher Intensität geprägt.
Wichtige Erkenntnisse
- St. Otmar besiegt RTV Basel auswärts mit 32:29.
- Der Vorsprung auf Basel beträgt nun sieben Punkte.
- Torhüter Andreas Björkman Myhr zeigte 17 Paraden.
- St. Otmar musste neun Turnover in der ersten Halbzeit hinnehmen.
- Trotz Roter Karte für Max Höning behielt St. Otmar die Nerven.
Ein Spiel der Höhen und Tiefen
Von der ersten Minute an entwickelte sich in Basel ein Duell, das den St. Gallern alles abverlangte. Nach nur acht Minuten führte St. Otmar bereits mit 6:1, was auf einen entspannten Abend hindeuten könnte. Doch die Basler kämpften sich zurück. Trotz einer starken Leistung von Torhüter Andreas Björkman Myhr, der in der ersten Halbzeit bereits zehn Paraden verbuchte, stand es zur Pause 16:16.
Die St. Galler Mannschaft von Trainer Michael Suter zeigte sich ungewohnt fehleranfällig. Neun Turnover in den ersten 30 Minuten belasteten das Spiel. Dies steht im Gegensatz zum letzten Auswärtssieg in Kriens, wo das Team über die gesamte Spielzeit nur acht Turnover verzeichnete. Diese Statistik zeigt, wie sehr sich St. Otmar das Leben in Basel selbst schwer machte.
Faktencheck zur Halbzeit
- St. Otmar Führung: Nach 8 Minuten 6:1
- Halbzeitstand: 16:16
- Paraden Björkman Myhr: 10 in der 1. Halbzeit
- Turnover St. Otmar: 9 in der 1. Halbzeit
Umfassender Kampf in der zweiten Halbzeit
Der zweite Durchgang begann so umkämpft, wie der erste endete. Der RTV Basel übernahm dreimal die Führung, doch St. Otmar glich jedes Mal postwendend aus. Die Partie blieb bis in die Schlussphase offen. Die Nervenstärke der St. Galler wurde in den letzten zehn Minuten auf die Probe gestellt.
In dieser kritischen Phase vergab St. Otmar zwei Siebenmeter. Zusätzlich erhielt Max Höning nach einer unglücklichen Abwehraktion und einem Videostudium der Schiedsrichter die Rote Karte. Das Team musste die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten.
„Die Mannschaft zeigte auch nach der Roten Karte eine beeindruckende Moral und kämpfte sich gemeinsam zum Sieg. Das war entscheidend.“
Trotz dieser Rückschläge gelang es den Gästen, die Kontrolle zu behalten. Zwei Minuten vor dem Ende erhöhte Noah Bolt mit seinem fünften Treffer auf 30:27. Danach spielte St. Otmar den Vorsprung souverän herunter.
Herausragende Leistungen und entscheidende Momente
Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Joschua Braun, der mit acht Toren bester Werfer für St. Otmar war. Marcus Stroustrup trug sieben Treffer bei. Noah Bolt zeigte sich ebenfalls treffsicher mit fünf Toren. Die Offensive der St. Galler wusste trotz der Turnover zu überzeugen.
Hintergrund zum Torhüterduell
Andreas Björkman Myhr dominierte das Torhüterduell klar. Er beendete das Spiel mit insgesamt 17 Paraden und einer beeindruckenden Abwehrquote von 38 Prozent. Die beiden Basler Torhüter Marc Guardia und Leon Hagmann verzeichneten zusammen nur sechs Paraden, davon drei von Siebenmetern. Dies verdeutlicht die Effizienz, mit der St. Otmar seine Chancen nutzte, aber auch das Potenzial, das Spiel noch früher zu entscheiden.
Bedeutung des Sieges für die Saison
Die beiden Punkte aus diesem Auswärtsspiel sind für St. Otmar von grosser Bedeutung. Sie festigen nicht nur den Vorsprung auf den RTV Basel, sondern geben der Mannschaft auch wichtiges Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen und in Unterzahl zu bestehen, spricht für den Charakter des Teams.
Die St. Galler haben bewiesen, dass sie auch gegen hartnäckige Gegner und unter Druck bestehen können. Dies ist ein wichtiges Signal für den weiteren Verlauf der Saison, in der noch viele Herausforderungen warten. Die Moral in den entscheidenden letzten Minuten war bemerkenswert und unterstreicht die Entschlossenheit der Mannschaft.
- Beste Torschützen St. Otmar:
- Joschua Braun (8 Tore)
- Marcus Stroustrup (7 Tore)
- Noah Bolt (5 Tore)
Der Sieg in Basel war ein hartes Stück Arbeit, das sich am Ende ausgezahlt hat. St. Otmar blickt nun mit Zuversicht auf die nächsten Spiele und die weiteren Herausforderungen in der Liga.





