Die Frauen des BSC Young Boys haben sich in einem packenden Halbfinale des Schweizer Cups durchgesetzt. Sie besiegten den FC Basel im Wankdorf mit 2:1 nach Verlängerung und sicherten sich damit einen Platz im Endspiel. Dieses findet am 29. März in Winterthur statt.
Wichtige Punkte
- YB-Frauen stehen im Schweizer Cup-Final.
- Sieg gegen den FC Basel mit 2:1 nach Verlängerung.
- Final am 29. März in Winterthur.
- Gegner wird FC Zürich oder Servette Chênois sein.
- YB strebt den ersten Cupsieg seit 2001 an.
Spannendes Duell im Wankdorf
Das Halbfinale zwischen den YB-Frauen und dem FC Basel bot den Zuschauern im Wankdorfstadion ein dramatisches Spiel. Beide Teams zeigten von Beginn an grossen Einsatz. Die Begegnung war lange Zeit ausgeglichen und von taktischer Disziplin geprägt.
Der FC Basel ging in der 17. Minute in Führung. Coumba Sow brachte die Baslerinnen mit einem präzisen Schuss in Front. Dieser frühe Treffer gab dem Spiel eine zusätzliche Würze und erhöhte den Druck auf die Bernerinnen.
Faktencheck
- Spielort: Wankdorfstadion, Bern
- Datum: Halbfinale des Schweizer Cups
- Ergebnis: YB-Frauen 2:1 FC Basel (nach Verlängerung)
- Torschützen: Coumba Sow (FCB), Lisa Josten (YB), Audrey Remy (YB)
YB kämpft sich zurück
Die Antwort der YB-Frauen liess nicht lange auf sich warten. Noch vor der Halbzeit gelang ihnen der Ausgleich. Die deutsche Stürmerin Lisa Josten erzielte das wichtige 1:1. Dieser Treffer war entscheidend für die Moral der Mannschaft und stellte die Weichen für die zweite Hälfte wieder auf Null.
Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung, doch die Abwehrreihen hielten stand. Torchancen gab es auf beiden Seiten, doch ein weiterer Treffer in der regulären Spielzeit blieb aus. Das Spiel ging somit in die Verlängerung.
"Wir wussten, dass Basel ein starker Gegner ist. Aber wir haben nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Das ist unser Teamgeist." - Ein Zitat aus dem YB-Lager nach dem Spiel.
Die Entscheidung in der Verlängerung
In der Verlängerung zeigte sich die grössere Willenskraft der YB-Frauen. Die eingewechselte Audrey Remy wurde zur Heldin des Abends. Nach einem Pfostenschuss von Maja Jelcic war Remy zur Stelle und verwertete den Abpraller eiskalt zum entscheidenden 2:1.
Dieser Treffer in der Verlängerung brach den Widerstand des FC Basel. Die Baslerinnen versuchten noch einmal alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch die YB-Abwehr stand nun sicher. Der Schlusspfiff löste grossen Jubel bei den Bernerinnen und ihren Fans aus.
Hintergrund: YB-Frauen und der Cup
Die YB-Frauen streben mit diesem Finaleinzug ihren ersten Cupsieg seit dem Jahr 2001 an. Dies unterstreicht die Bedeutung dieses Erfolgs für den Verein. Ein Pokalsieg wäre ein wichtiger Meilenstein in der jüngeren Vereinsgeschichte und würde die hervorragende Arbeit der Mannschaft belohnen.
Blick auf den Finalgegner
Im Finale am 29. März in Winterthur treffen die YB-Frauen auf den Sieger der zweiten Halbfinalpartie. Dort stehen sich der FC Zürich und Servette Chênois gegenüber. Dieses Duell verspricht ebenfalls Spannung, da es die Cupsieger der letzten vier Jahre sind.
Der FC Zürich und Servette Chênois sind beides etablierte Top-Teams im Schweizer Frauenfussball. Unabhängig vom Gegner erwartet die YB-Frauen also eine grosse Herausforderung. Doch nach dem hart erkämpften Sieg gegen Basel gehen sie mit viel Selbstvertrauen in das Endspiel.
Historische Bedeutung des Finals
Ein Cupsieg hätte für die YB-Frauen nicht nur sportlichen Wert, sondern auch eine hohe symbolische Bedeutung. Es wäre eine Bestätigung ihrer Entwicklung und ein Zeichen für die wachsende Attraktivität des Frauenfussballs in der Schweiz.
Das Finale auf der Schützenwiese in Winterthur wird ein Höhepunkt der Saison sein. Die Fans dürfen sich auf ein packendes Spiel freuen, in dem die YB-Frauen alles geben werden, um den Pokal nach Bern zu holen.
- Der letzte Cupsieg der YB-Frauen war im Jahr 2001.
- Der Finalgegner wird entweder der FC Zürich oder Servette Chênois sein.
- Beide potenziellen Finalgegner sind dominante Kräfte im Schweizer Frauenfussball.





