Ein tragischer Busunfall ereignete sich am Samstag in Weil am Rhein. Ein Linienbus geriet ausser Kontrolle, kollidierte mit mehreren Fahrzeugen und erfasste Fussgänger. Eine 34-jährige Frau verlor dabei ihr Leben, ein Kind wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch Gegenstand intensiver Ermittlungen.
Wichtige Fakten
- Eine 34-jährige Frau starb bei dem Unfall.
- Ein Kind erlitt schwere Verletzungen.
- Der Linienbus kollidierte mit mindestens fünf Fahrzeugen.
- Die Busfahrerin steht unter Schock und war zunächst nicht vernehmungsfähig.
- Über 40 Personen wurden vor Ort betreut, zwei davon leicht verletzt.
- Hinweise auf ein Attentat liegen nicht vor.
Verheerender Verlauf der Ereignisse
Der Linienbus setzte seine Fahrt nach der ersten Kollision fort. Er fuhr auf der Hauptstrasse weiter in Richtung Friedensbrücke. Dort prallte der Bus gegen ein in gleicher Richtung fahrendes Auto. Dieses Fahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls von der Strasse geschleudert und kollidierte mit einem Baum.
Der Bus hielt auch danach nicht an. Er stiess mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Dieser Aufprall drängte den Bus auf das Trottoir. Dort erfasste er zwei Personen: die 34-jährige Frau, die noch vor Ort starb, und ein Kind. Das Kind musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden.
Unfallstatistik
Verkehrsunfälle mit Todesfolge sind in der Region selten, aber immer tragisch. Die genaue Ursachenforschung ist entscheidend, um zukünftige Unglücke zu verhindern.
Bus geriet in den Gegenverkehr
Selbst nach den Kollisionen auf dem Trottoir setzte der Bus seine Fahrt fort. Er geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er vor der Friedensbrücke mit zwei weiteren Fahrzeugen. Erst dann kam der Bus zum Stehen.
Die genaue Anzahl der beschädigten Fahrzeuge ist noch nicht abschliessend bekannt. Es kam zu einer Kettenreaktion, als Autofahrer und Passanten versuchten, dem ausser Kontrolle geratenen Bus auszuweichen. Die Szenerie war von Verzweiflung geprägt.
"Die Situation war chaotisch. Die Menschen rannten in alle Richtungen, um sich in Sicherheit zu bringen. Es war schrecklich anzusehen." – Augenzeugenbericht.
Einsatzkräfte vor Ort
Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Über 15 Streifenwagen der Polizei waren im Einsatz. Zwei Helikopter unterstützten die Bergungsarbeiten aus der Luft. Eine Drohne lieferte weitere Übersichtsaufnahmen.
Neben der Polizei waren zahlreiche Feuerwehrleute und Sanitäter im Einsatz. Die Unfallstelle in Weil am Rhein blieb bis in den späten Abend gesperrt. Dies ermöglichte den Rettungskräften und Ermittlern, ihre Arbeit sicher durchzuführen.
Hintergrund der Ermittlungen
Die Polizei Freiburg und die Staatsanwaltschaft Lörrach haben die Ermittlungen aufgenommen. Es gibt derzeit keine Hinweise auf ein Attentat. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Unfallursache. Ein technischer Defekt des Busses wird geprüft.
Busfahrerin unter Schock
Die Busfahrerin wurde nach dem Unfall ebenfalls in eine Klinik gebracht. Sie steht unter Schock und war zunächst nicht vernehmungsfähig. Ihre Aussage ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der Ermittlungen. Sobald ihr Gesundheitszustand es zulässt, wird sie befragt werden.
Der Unfallbus wurde von den Behörden beschlagnahmt. Ein technischer Sachverständiger wird das Fahrzeug genau untersuchen. Dies soll klären, ob ein technischer Defekt zum Unfall beigetragen hat. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich keine Passagiere im Linienbus.
Suche nach weiteren Verletzten
Die Feuerwehr betreute über 40 Personen direkt am Unfallort. Zwei davon erlitten leichte Verletzungen. Es wird vermutet, dass sich einige Personen vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte vom Unfallort entfernten. Die Polizei sucht daher weiterhin nach möglichen weiteren Verletzten. Personen, die den Unfall miterlebt haben oder verletzt wurden, sollen sich bei der Polizei melden.
Dieser schreckliche Unfall zeigt einmal mehr, wie schnell sich eine alltägliche Situation in eine Katastrophe verwandeln kann. Die Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.





