Reisende auf der Hochrheinstrecke müssen sich Anfang 2026 auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut kommt es im Januar und Februar 2026 zu umfangreichen Zugausfällen. Die Deutsche Bahn setzt in dieser Zeit auf Schienenersatzverkehr mit Bussen. Diese Massnahmen sind notwendig, um Vorbereitungsarbeiten für die geplante Elektrifizierung der Hochrheinbahn durchzuführen.
Wichtige Punkte
- Zugausfälle auf den Linien RE3 und RB30 im Januar und Februar 2026.
- Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut.
- Einschränkungen betreffen vor allem Nachtstunden und bestimmte Wochenenden.
- Fahrradmitnahme in Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich.
- Vorbereitungsarbeiten für die Elektrifizierung der Hochrheinbahn sind der Grund.
Umfassende Fahrplanänderungen im Januar
Die ersten grösseren Einschränkungen beginnen in den Nächten von Montag, 5. Januar, bis Sonntag, 11. Januar 2026. In diesem Zeitraum fallen jeweils zwischen 22 Uhr und 6 Uhr die Züge zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut aus. Betroffen sind die Linien des Regionalexpress 3 (RE3) und der Regionalbahn 30 (RB30). Die Deutsche Bahn organisiert für diese Fahrten einen Ersatzverkehr mit Bussen.
Faktencheck
- Betroffene Linien: RE3 und RB30
- Erster Zeitraum: 5. Januar bis 11. Januar 2026
- Tägliche Einschränkung: 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr
Eine weitere Phase der Einschränkungen folgt von Montag, 12. Januar, 1 Uhr, bis Sonntag, 18. Januar, 7 Uhr. In dieser Woche sind sämtliche Züge zwischen Grenzach und Waldshut eingestellt. Für Pendler zwischen Basel Badischer Bahnhof und Grenzach verkehrt ein Pendelzug im 30-Minuten-Takt. Zwischen Grenzach und Waldshut werden Ersatzbusse eingesetzt, die alle Unterwegshalte bedienen und ebenfalls im Halbstundentakt fahren.
Expressbusse und weitere Details
Zusätzlich zu den regulären Ersatzbussen gibt es in bestimmten Abschnitten auch Expressbusse. Von Montag, 12. Januar, bis Sonntag, 18. Januar, verkehren Expressbusse im Stundentakt mit Halten in Rheinfelden und Bad Säckingen. Ab etwa 23 Uhr fahren diese Expressbusse sogar bis nach Schaffhausen. Diese zusätzlichen Optionen sollen die Reisezeiten für Fahrgäste, die längere Strecken zurücklegen, verkürzen.
„Die Fahrplanänderungen sind auf unserer Website, in der App und an den Ersatzhaltestellen detailliert einsehbar. Wir bitten alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt genau zu informieren.“
Am Sonntag, 18. Januar, zwischen 7 Uhr und 16 Uhr, sind alle Züge zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut eingestellt. In diesem Zeitfenster verkehren Expressbusse im Stundentakt mit Halten in Rheinfelden und Bad Säckingen. Parallel dazu fahren Ersatzbusse im Halbstundentakt auf der gesamten Strecke. Dies zeigt das Ausmass der notwendigen Anpassungen.
Zweite Phase im Februar und wichtige Hinweise
Die zweite Hauptphase der Zugausfälle beginnt am Montag, 19. Januar, und dauert bis Montag, 2. Februar, 6 Uhr. Auch hier fallen die Züge jeweils zwischen 22 Uhr und 6 Uhr zwischen Basel Badischer Bahnhof und Waldshut aus. Die Linien RE3 und RB30 sind erneut betroffen. Der Ersatzverkehr mit Bussen wird bis zum Ende dieser Phase aufrechterhalten. Die Deutsche Bahn hat die Einschränkungen auf Vorbereitungsarbeiten zur Elektrifizierung der Hochrheinbahn zurückgeführt. Dieses Grossprojekt erfordert umfangreiche Massnahmen an der Infrastruktur.
Hintergrund: Elektrifizierung der Hochrheinbahn
Die Elektrifizierung der Hochrheinbahn ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt. Es zielt darauf ab, den Zugverkehr umweltfreundlicher und effizienter zu gestalten. Die aktuellen Arbeiten sind ein entscheidender Schritt in der Vorbereitung dieser Modernisierung, die langfristig zu einem verbesserten Bahnangebot führen wird.
Reisende sollten beachten, dass die Ersatzhaltestellen der Busse nicht immer direkt an den Bahnhöfen liegen. Es ist ratsam, die genauen Standorte im Voraus zu prüfen. Informationen dazu sind in der digitalen Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator verfügbar. Auch an den Ersatzhaltestellen selbst finden sich entsprechende Hinweise.
Einschränkungen bei der Fahrradmitnahme
Ein wichtiger Hinweis für Radfahrer: Die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen ist aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht möglich. Dies kann für viele Pendler und Freizeitreisende eine Herausforderung darstellen. Es wird empfohlen, alternative Transportmöglichkeiten für Fahrräder zu planen oder auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.
Die Fahrzeiten der Busse weichen zudem von den gewohnten Zugzeiten ab. Dies erfordert eine sorgfältige Planung der Reise. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die Unannehmlichkeiten, die durch diese notwendigen Bauarbeiten entstehen. Das Ziel ist eine modernere und leistungsfähigere Hochrheinbahn für die Zukunft.
Auswirkungen auf den regionalen Verkehr
Die Hochrheinstrecke ist eine wichtige Verkehrsader im Landkreis Lörrach und darüber hinaus. Die geplanten Einschränkungen wirken sich auf Tausende von Pendlern und Reisenden aus. Besonders die Verbindung zwischen dem Kanton Basel und dem deutschen Hochrhein ist betroffen. Die Anpassungen im Fahrplan sind umfassend und erfordern von den Fahrgästen Flexibilität und eine gute Planung. Die Deutsche Bahn ist bemüht, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und bietet verschiedene Informationskanäle an, um Reisende auf dem Laufenden zu halten.
Es ist ratsam, regelmässig die aktuellen Informationen zu prüfen, da es immer zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Die Baustellen auf der Schiene sind oft komplex und erfordern präzise Arbeitsschritte. Diese Arbeiten sind jedoch entscheidend für die zukünftige Leistungsfähigkeit des Bahnnetzes in der Region.





