Der geplante Einzug von Aldi in den Basler Bahnhof SBB, der als schweizweite Premiere galt, findet doch nicht statt. Der Discounter hat seine Pläne für die Ladenfläche in der Passerelle überraschend zurückgezogen. Ursprünglich sollte Aldi den langjährigen Coop Pronto ablösen und damit erstmals eine Verkaufsstelle in einem SBB-Bahnhof eröffnen. Nun wird die Fläche stattdessen an Valora Schweiz vergeben, die eine Avec-Filiale plant.
Wichtige Punkte
- Aldi verzichtet auf die Ladenfläche im Basler Bahnhof SBB.
- Der Coop Pronto muss trotzdem weichen.
- Valora Schweiz übernimmt die Fläche mit einem Avec-Laden.
- Die Gründe für Aldis Rückzug bleiben unklar.
Aldis geplanter Einzug abgesagt
Die Nachricht über Aldis Rückzug kommt unerwartet. Erst im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass der deutsche Discounter den Coop Pronto in der stark frequentierten Passerelle des Basler Bahnhofs SBB übernehmen sollte. Dies wäre ein Meilenstein für Aldi gewesen, da es die erste Filiale in einem Schweizer Bahnhof gewesen wäre. Die SBB als Vermieterin hätte damit einen neuen Partner im Bahnhofsumfeld begrüsst.
Die Ladenfläche in der Passerelle ist aufgrund der hohen Pendlerströme äusserst attraktiv. Tausende Reisende passieren täglich diesen Bereich, was eine hohe Laufkundschaft garantiert. Für den scheidenden Coop Pronto war dies über zehn Jahre lang ein wichtiger Standort. Die Gründe für Aldis plötzlichen Rückzug sind derzeit nicht bekannt. Alle beteiligten Parteien schweigen sich über die Details aus.
Faktencheck
- Lage: Passerelle im Basler Bahnhof SBB.
- Vorgänger: Coop Pronto, zehn Jahre lang vor Ort.
- Ursprünglicher Plan: Aldi als Nachfolger.
- Aktueller Plan: Valora Schweiz mit einer Avec-Filiale.
Neuer Mieter: Valora Schweiz mit Avec
Obwohl Aldi seine Pläne geändert hat, bleibt die Ladenfläche nicht ungenutzt. Valora Schweiz wird die Verkaufsstelle übernehmen und dort eine Avec-Filiale eröffnen. Vor dem Start des neuen Betriebs sind noch Umbauarbeiten geplant. Valora ist bereits mit zahlreichen Avec-Filialen an Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten in der Schweiz präsent und verfügt über umfassende Erfahrung in diesem Segment.
Für Pendler bedeutet dies, dass weiterhin ein Anbieter für schnelle Einkäufe und Reisebedarf zur Verfügung stehen wird. Das Sortiment von Avec umfasst typischerweise Snacks, Getränke, Zeitungen und andere Convenience-Produkte. Die genauen Details des neuen Angebots im Basler Bahnhof SBB werden noch bekannt gegeben.
Die Dynamik im Einzelhandel an Verkehrsknotenpunkten ist hoch. Anbieter müssen schnell auf Marktveränderungen reagieren können, um erfolgreich zu sein.
Coop Pronto muss trotzdem weichen
Trotz des Rückzugs von Aldi kann der bisherige Mieter, Coop Pronto, die Ladenfläche nicht behalten. Die Gründe hierfür sind ebenfalls unklar. Coop ist im Basler Bahnhof SBB jedoch weiterhin präsent. Der Detailhändler betreibt bereits zwei weitere Geschäfte an den beiden Bahnhofs Ein- und Ausgängen. Diese Standorte sichern die Versorgung der Reisenden und der lokalen Bevölkerung mit Coop-Produkten.
Die Entscheidung, den Coop Pronto auf der Passerelle nicht zu verlängern, deutet auf eine strategische Neuausrichtung der SBB im Bereich der Bahnhofsmieter hin. Es ist üblich, dass nach einer gewissen Mietdauer neue Ausschreibungen erfolgen, um die Attraktivität und Vielfalt des Angebots zu gewährleisten.
Hintergrundinformationen
Bahnhöfe sind für den Detailhandel strategisch wichtige Standorte. Die hohe Frequenz an Reisenden, Pendlern und Besuchern sorgt für konstante Umsätze. Unternehmen wie Valora und Coop konkurrieren intensiv um diese begehrten Flächen. Die SBB als Betreiberin der Bahnhöfe spielt dabei eine zentrale Rolle bei der Vergabe von Ladenflächen und der Gestaltung des Angebots für ihre Kunden.
Reaktionen und Spekulationen
In sozialen Medien und lokalen Foren löste die Nachricht geteilte Reaktionen aus. Viele Nutzer äusserten ihr Bedauern über das Verschwinden des Coop Pronto auf der Passerelle, den sie als praktisch und gut sortiert empfanden. Es gab auch Spekulationen über die Preisgestaltung und das Sortiment des zukünftigen Avec-Ladens. Einige befürchten höhere Preise und ein weniger vielfältiges Angebot im Vergleich zum Coop Pronto.
Die genauen Auswirkungen auf die Einkaufsgewohnheiten der Pendler werden sich erst nach der Eröffnung des Avec-Ladens zeigen. Es bleibt abzuwarten, wie das neue Angebot von Valora von der Kundschaft angenommen wird. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich in Kürze beginnen, um den neuen Laden zeitnah in Betrieb nehmen zu können.
- Kundenmeinung 1: "So ein S***sss - der Coop Pronto war cool auf der Passarelle, beim Umsteigen reichte es zum das wichtigste für die Weiterfahrt zu kaufen."
- Kundenmeinung 2: "Im Avec ist das Angebot nicht gleichwertig und sicher teurer! Schade!"
Diese Reaktionen zeigen, dass die Schliessung des Coop Pronto und die neue Belegung der Fläche für viele Baslerinnen und Basler sowie Pendler von Bedeutung sind. Die Verfügbarkeit von Convenience-Produkten in Bahnhöfen ist ein wichtiger Aspekt des täglichen Lebens.
Zukunft der Bahnhofspassage
Die Neuvergabe der Ladenfläche ist Teil einer kontinuierlichen Entwicklung der Bahnhofspassage. Bahnhöfe entwickeln sich immer mehr zu multifunktionalen Zentren, die nicht nur der Mobilität dienen, sondern auch als Einkaufs- und Dienstleistungsstandorte fungieren. Die SBB investiert regelmässig in die Modernisierung und Attraktivierung ihrer Bahnhöfe, um den Bedürfnissen der Reisenden gerecht zu werden.
Die Entscheidung für Valora Schweiz und Avec unterstreicht den Trend zu Convenience-Stores an hochfrequentierten Standorten. Diese Läden sind darauf ausgelegt, schnelle und unkomplizierte Einkaufsmöglichkeiten zu bieten, die ideal für Menschen sind, die unterwegs sind und wenig Zeit haben.





