Basel wird am 9. März 2026 zum Treffpunkt für Fachleute aus Architektur und Landschaftsarchitektur. Eine spezielle Architektur-Bar bietet die Gelegenheit für einen interdisziplinären Austausch. Im Fokus steht dabei ein konkretes Projekt: die Wohnüberbauung Hardstrasse in Basel. Dieses Format soll die Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen beleuchten und Herausforderungen sowie Lösungsansätze diskutieren.
Wichtige Punkte
- Interdisziplinärer Austausch zwischen Architektur und Landschaftsarchitektur.
- Diskussion am Beispiel der Wohnüberbauung Hardstrasse in Basel.
- Referenten von Miller & Maranta Architekten und August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten.
- Fokus auf Projektphasen: Wettbewerb, Team-Konstituierung, Planung und Ausführung.
- Veranstaltung am 9. März 2026 im Didi Offensiv, Basel.
Ein neues Format für den Dialog
Die BSLA Regionalgruppe Nordwestschweiz und Architektur Basel organisieren diese Veranstaltung gemeinsam. Sie haben sich für ein abgewandeltes Format entschieden. Das Ziel ist es, den Dialog zwischen Architekten und Landschaftsarchitekten zu intensivieren. Solche Plattformen sind entscheidend, um die Qualität von Bauprojekten zu verbessern.
Die Wahl des Veranstaltungsortes, Didi Offensiv am Erasmusplatz 12 in Basel, unterstreicht den informellen Charakter. Die Türöffnung ist um 18:30 Uhr, die Diskussion beginnt um 19:00 Uhr. Dies ermöglicht den Teilnehmern, sich vorab zu vernetzen und auf die Gespräche einzustimmen.
Faktencheck
- Datum: Montag, 9. März 2026
- Uhrzeit: 19:00 Uhr (Türöffnung 18:30 Uhr)
- Ort: Didi Offensiv, Erasmusplatz 12, 4057 Basel
Das Projekt Hardstrasse als Fallstudie
Das Herzstück der Diskussion bildet die Wohnüberbauung Hardstrasse in Basel. Dieses Projekt dient als konkretes Beispiel. Es ermöglicht den Referenten, ihre Erfahrungen aus erster Hand zu teilen. Die Teilnehmer erhalten so Einblicke in die praktische Zusammenarbeit.
Die Wahl eines realen Projekts macht die Diskussion greifbarer. Es geht nicht um theoretische Konzepte, sondern um erlebte Herausforderungen und Erfolge. Dies fördert einen lebhaften Austausch und praxisnahe Erkenntnisse.
Die Rolle der Projektphasen
Die Referenten werden die Zusammenarbeit entlang der gesamten Projektphasen beleuchten. Dazu gehören der Wettbewerb, die Team-Konstituierung, der Planungsprozess und die Ausführung. Jede dieser Phasen birgt spezifische Herausforderungen für die beteiligten Disziplinen.
Im Wettbewerb ist die frühe Integration von Landschaftsarchitektur oft entscheidend. Bei der Team-Konstituierung müssen klare Kommunikationswege festgelegt werden. Im Planungsprozess gilt es, unterschiedliche Ansätze zu vereinen. Die Ausführung erfordert präzise Koordination und Flexibilität.
„Die Hardstrasse ist ein ideales Beispiel, um die Komplexität und die Chancen der interdisziplinären Zusammenarbeit aufzuzeigen.“
Referenten aus renommierten Büros
Für die Diskussion konnten namhafte Experten gewonnen werden. Von Miller & Maranta Architekten nehmen Quintus Miller und Jean-Luc von Aarburg teil. Sie sind Gründer beziehungsweise Partner des Büros, das für seine prägnante Architektur bekannt ist.
Die Perspektive der Landschaftsarchitektur wird von Margrith Künzel und Lorenz Siegenthaler vertreten. Sie sind Inhaberin und Geschäftsleitung von August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten. Ihr Büro hat sich einen Namen durch innovative Landschaftsgestaltung gemacht.
Hintergrund der Büros
Miller & Maranta Architekten mit Sitz in Basel sind bekannt für ihre präzise und kontextbezogene Architektur. Sie haben zahlreiche preisgekrönte Projekte realisiert, die oft eine starke Verbindung zum Ort aufweisen.
August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten, ebenfalls in Basel ansässig, sind spezialisiert auf die Gestaltung von Freiräumen. Ihr Portfolio umfasst öffentliche Parks, Wohnanlagen und private Gärten, bei denen sie stets auf die Integration von Natur und urbanem Raum achten.
Herausforderungen und Gemeinsamkeiten
Die Diskussion wird sich um zentrale Fragen drehen: Welche Herausforderungen prägen die Zusammenarbeit zwischen Architekten und Landschaftsarchitekten? Wo liegen die Unterschiede in der Arbeitsweise und den Prioritäten? Und welche Gemeinsamkeiten bieten Ansatzpunkte für eine produktive Kooperation?
Potenzielle Stolpersteine können in unterschiedlichen Planungshorizonten oder ästhetischen Vorstellungen liegen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um solche Konfliktfelder offen zu benennen. Gleichzeitig werden Strategien diskutiert, wie diese Hürden überwunden werden können.
Gemeinsamkeiten nutzen
Trotz der Unterschiede gibt es viele Gemeinsamkeiten. Beide Disziplinen streben nach der Schaffung hochwertiger Lebensräume. Beide müssen sich mit Aspekten wie Nachhaltigkeit, Funktionalität und Ästhetik auseinandersetzen. Der Austausch soll aufzeigen, wie diese gemeinsamen Ziele durch eine engere Zusammenarbeit besser erreicht werden können.
Ein wichtiger Aspekt ist die frühzeitige Einbindung beider Disziplinen. Wenn Landschaftsarchitekten bereits in frühen Phasen eines Projekts involviert sind, können Synergien optimal genutzt werden. Dies führt oft zu stimmigeren und nachhaltigeren Ergebnissen.
Moderation durch Norman Kiefer
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Norman Kiefer. Er ist Obmann der BSLA Regionalgruppe Nordwestschweiz und wird die Diskussion leiten. Seine Expertise gewährleistet eine strukturierte und zielgerichtete Gesprächsführung.
Kiefer wird die Fragen aus dem Publikum aufgreifen und in die Diskussion einbinden. Dies fördert die Interaktion und ermöglicht es den Teilnehmern, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Es ist eine Gelegenheit, voneinander zu lernen und neue Impulse zu erhalten.
- Diskussion von Herausforderungen und Unterschieden.
- Suche nach Gemeinsamkeiten und Lösungsansätzen.
- Wichtigkeit der frühzeitigen Einbindung.
- Interaktives Format mit Publikumsbeteiligung.
Die Architektur-Bar ist somit nicht nur ein Vortragsformat, sondern ein Forum für den direkten Austausch. Sie stärkt das Verständnis zwischen den Disziplinen und trägt dazu bei, zukünftige Bauprojekte in Basel und der Nordwestschweiz noch erfolgreicher zu gestalten.





