Weil am Rhein verwandelt sich dieses Wochenende in eine Hochburg der Narren. Die traditionelle Buurefasnacht erreicht ihren Höhepunkt mit einem großen Umzug am Sonntag. Mehr als 120 Cliquen, Zünfte und Musiken werden durch die Straßen ziehen.
Wichtige Informationen
- Großer Umzug am Sonntag ab 13:30 Uhr mit über 120 Gruppen.
- Straßensperrungen am Wochenende, Hauptstraße teilweise ganztägig gesperrt.
- Monster-Guggekonzert und Kinderfasnacht am Samstag.
Der große Umzug am Sonntag
Der Höhepunkt der Weiler Buurefasnacht ist der große Umzug am Sonntag. Er beginnt um 13:30 Uhr an der Kreuzung Margeritenstraße/Danziger Straße. Von dort führt die Strecke über die Hauptstraße zum Läublinpark.
Der Umzug biegt dann in die Hinterdorfstraße und den Oberbaselweg ein. Danach geht es zurück auf die Hauptstraße, über die Kronenkurve in Richtung Lindenplatz in Altweil. Die Auflösung des Umzugs erfolgt nach der Kurve am Narrenbrunnen in der Römerstraße.
Faktencheck
- Startzeit: Sonntag, 13:30 Uhr
- Teilnehmer: Über 120 Cliquen, Zünfte und Musiken
- Umzugsstrecke: Mehrere Kilometer durch das Stadtgebiet
Umfangreiche Straßensperrungen beachten
Für den reibungslosen Ablauf der Fasnachtsfeierlichkeiten sind umfangreiche Straßensperrungen notwendig. Am Sonntag wird die gesamte Umzugsstrecke voraussichtlich ab 8 Uhr schrittweise für den Verkehr gesperrt. Ab 9 Uhr ist die komplette Strecke dann gesperrt, voraussichtlich bis Mitternacht.
Die Freigabe der Straßen erfolgt nach Abschluss der Reinigungsarbeiten. Autofahrer sollten die betroffenen Bereiche weiträumig umfahren und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Stadtverwaltung hat im Vorfeld Informationen an die Anwohner verteilt.
Sperrungen am Samstag
Bereits am Samstag gibt es Einschränkungen im Verkehr. Der Bereich der Hauptstraße zwischen Danziger Straße und Königsberger Straße bleibt den ganzen Samstag und Sonntag gesperrt. Hier ist das sogenannte Narrendorf aufgebaut.
Zusätzlich wird es am Samstagabend eine halbseitige Straßensperrung in der Hauptstraße 73 geben. Dort findet die Schopffastnacht der "Mooswaldsiechä" statt. Anwohner wurden über die IG Weiler Straßenfasnacht informiert.
Veranstaltungen am Samstag: Guggenmusik und Kinderfasnacht
Der Samstag bietet ebenfalls ein volles Programm. Um 15 Uhr beginnt im Narrendorf das große Monster-Guggekonzert. Hier erwartet die Besucher schräge, laute und schrille Musik.
Für die jüngsten Fasnachtsbegeisterten startet bereits um 12:30 Uhr die Kinderfasnacht im katholischen Gemeindehaus St. Peter und Paul. Um 14:30 Uhr folgt der Kinderumzug, der direkt zum Monsterkonzert führt.
"Die Fasnacht in Weil am Rhein ist ein Fest für alle Generationen. Besonders die Kinderfasnacht ist ein Highlight für die Familien unserer Stadt."
Hintergrund zur Buurefasnacht
Die Buurefasnacht in Weil am Rhein hat eine lange Tradition. Sie unterscheidet sich von der alemannischen Fasnet durch ihre Bräuche und die teilnehmenden Gruppen. Der Name "Buurefasnacht" deutet auf die ländlichen Wurzeln und die Verbindung zur Region hin.
Abendprogramm auf dem Lindenplatz
Nach dem Monsterkonzert geht es am Samstagabend mit dem "Narrefescht" auf dem Lindenplatz weiter. Die Feierlichkeiten beginnen dort um 18 Uhr. Die Stimmung ist ausgelassen, und die Narren genießen die Gemeinschaft.
Im Anschluss daran findet die Schopffastnacht der "Mooswaldsiechä" in der Hauptstraße 73 statt. Diese Veranstaltung ist bekannt für ihre besondere Atmosphäre und zieht viele Besucher an.
Weitere Fasnachtsereignisse
- Hemdglunki: Das nächtliche Spektakel der Hemdglunki läutet den Endspurt der Buurefasnacht ein.
- Frauerächt der Rätschgosche: Ursprünglich eine reine Frauenveranstaltung, ist dieses traditionelle Fest heute für alle geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit.
Die Vorbereitungen für das große Fasnachtswochenende liefen bereits seit Wochen. Zahlreiche Helfer und Ehrenamtliche sorgen für einen reibungslosen Ablauf und die Sicherheit der Besucher.
Die Stadt Weil am Rhein erwartet an diesem Wochenende Tausende von Besuchern, die gemeinsam die fünfte Jahreszeit feiern wollen. Die Buurefasnacht ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region.





