Die diesjährige «tunBasel» Messe in der Messe Basel öffnete ihre Tore für Tausende von Kindern. Über 30 Unternehmen präsentieren diese Woche verschiedene Berufsbilder. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für technische und handwerkliche Berufe zu begeistern und ihnen praktische Einblicke zu ermöglichen.
Wichtige Erkenntnisse
- Rund 12'000 Kinder werden diese Woche bei «tunBasel» erwartet.
- Mehr als 30 Firmen stellen Berufsbilder aktiv vor.
- Die Messe bietet praktische Einblicke in technische und handwerkliche Berufe.
- Kinder können Berufe wie Chemikant, Bäcker oder Metallbauer selbst ausprobieren.
- Das Konzept fördert spielerisches Lernen und Berufsfindung.
Praktische Einblicke in die Arbeitswelt
Die «tunBasel» ist nicht nur eine Ausstellung, sondern eine interaktive Erlebniswelt. Kinder im Primarschulalter können hier selbst Hand anlegen. Sie löten, backen, schrauben und experimentieren. Diese praktische Herangehensweise unterscheidet die Messe von traditionellen Berufsinformationstagen.
Die Veranstaltung hat sich zum Ziel gesetzt, das Interesse an MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken. Viele Unternehmen klagen über einen Mangel an Fachkräften in diesen Bereichen. Die Messe versucht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem sie Kinder spielerisch an die Berufe heranführt.
Zahlen und Fakten
- 12'000 Kinder: Die erwartete Besucherzahl für die gesamte Woche.
- 30+ Unternehmen: Anzahl der teilnehmenden Firmen aus verschiedenen Branchen.
- 5 Tage: Dauer der Messe, von Montag bis Freitag.
- 100+ Aktivitäten: Die Kinder können an zahlreichen Stationen selbst aktiv werden.
Vielfalt der Berufe erleben
An den verschiedenen Ständen der Messe können die Kinder eine breite Palette von Berufen kennenlernen. Vom Chemikanten, der Stoffe mischt und analysiert, bis zum Bäcker, der Teig knetet und Brot formt, ist alles dabei. Auch handwerkliche Berufe wie Metallbauer oder Schreiner werden praxisnah vorgestellt.
Die Kinder erhalten dabei nicht nur theoretische Erklärungen. Sie dürfen die Werkzeuge selbst in die Hand nehmen und kleine Projekte umsetzen. So entsteht ein direkter Bezug zur Arbeit. Dies fördert das Verständnis und die Begeisterung für die jeweiligen Tätigkeiten.
„Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig entdecken können, welche Talente in ihnen stecken und welche Berufe dazu passen könnten. Die «tunBasel» bietet dafür eine einzigartige Plattform.“
Interaktive Stationen bei «tunBasel»
- Chemie-Labor: Kleine Experimente unter Anleitung durchführen.
- Backstube: Eigene Brötchen oder Kekse backen.
- Metallwerkstatt: Mit Hammer und Zange kleine Metallobjekte fertigen.
- Elektronik-Tisch: Einfache Stromkreise löten und zum Leuchten bringen.
- Bau-Ecke: Modelle aus Holz oder Lego bauen und statische Prinzipien verstehen.
Nachwuchsförderung im Fokus
Die Initiative «tunBasel» ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Nachwuchsförderung. Unternehmen investieren hier direkt in die Zukunft. Sie zeigen den potenziellen Fachkräften von morgen, wie spannend und vielfältig technische Berufe sein können. Dies hilft, Vorurteile abzubauen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Viele der teilnehmenden Firmen sind lokal oder regional stark verankert. Sie nutzen die Messe, um sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Der direkte Kontakt zu den Kindern und ihren Begleitpersonen schafft eine positive Atmosphäre. Dies kann langfristig zu einem stärkeren Interesse an Ausbildungsplätzen führen.
Hintergrund der Initiative
Die «tunBasel» wurde ins Leben gerufen, um dem Fachkräftemangel in technischen und handwerklichen Berufen entgegenzuwirken. Studien zeigen, dass das Interesse an diesen Berufen bei jungen Menschen oft erst spät geweckt wird. Durch spielerische Ansätze soll dies geändert werden.
Die Messe ist Teil einer grösseren Strategie zur Förderung der Berufsbildung in der Region Basel. Sie ergänzt bestehende Angebote wie Schnupperlehren und Berufsinformationstage, indem sie einen niedrigschwelligen und interaktiven Zugang zur Arbeitswelt ermöglicht.
Ein Erlebnis für die ganze Familie
Obwohl die Messe primär auf Kinder zugeschnitten ist, profitieren auch Eltern und Lehrpersonen. Sie erhalten einen Einblick in die aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt. Zudem können sie ihre Kinder bei der Entdeckung neuer Interessen begleiten und unterstützen.
Die «tunBasel» ist somit mehr als nur eine Berufsmesse. Sie ist ein Ort des Lernens, des Ausprobierens und der Inspiration. Sie legt den Grundstein für zukünftige Berufsentscheidungen und stärkt die regionale Wirtschaft durch die Förderung des Nachwuchses. Die positiven Reaktionen der Kinder zeigen, dass das Konzept aufgeht.





