Die Gemeinde Dornach hat für das Budgetjahr 2026 eine erhebliche Einsparung von einer halben Million Franken erzielt. Trotz dieser Massnahmen wird die Steuererhöhung, die bereits im Raum steht, voraussichtlich bestehen bleiben. Die Gemeindeversammlung wird am 18. März zum zweiten Mal über das wichtige Finanzdokument abstimmen.
Wichtige Punkte
- Dornach spart 500'000 Franken im Budget 2026.
- Die geplante Steuererhöhung bleibt bestehen.
- Die Gemeindeversammlung entscheidet am 18. März.
- Das Budget wurde nach intensiven Diskussionen überarbeitet.
Einsparungen und ihre Hintergründe
Der Gemeinderat von Dornach hat in den letzten Wochen intensiv an einer Überarbeitung des Budgets gearbeitet. Ziel war es, die Ausgaben zu senken und die finanzielle Situation der Gemeinde zu stabilisieren. Die nun bekannt gegebenen Einsparungen von 500'000 Franken sind ein direktes Ergebnis dieser Bemühungen.
Diese Sparmassnahmen betreffen verschiedene Bereiche der Gemeindeverwaltung. Sie wurden sorgfältig geprüft, um sicherzustellen, dass die Qualität der Dienstleistungen für die Bürger nicht wesentlich leidet. Details zu den spezifischen Posten, bei denen Kürzungen vorgenommen wurden, werden in Kürze erwartet.
Faktencheck
- Gesamte Einsparung: 500'000 CHF für das Budget 2026.
- Entscheidungsdatum: 18. März 2026, Gemeindeversammlung.
- Betroffene Bereiche: Diverse Posten in der Gemeindeverwaltung.
Die anhaltende Debatte um die Steuererhöhung
Trotz der deutlichen Einsparungen wird die ursprünglich vorgeschlagene Steuererhöhung beibehalten. Dies ist ein Punkt, der in der Gemeinde weiterhin für Diskussionen sorgt. Einige Bürger und politische Parteien hatten gehofft, dass die Sparmassnahmen eine Steueranpassung unnötig machen würden.
Der Gemeinderat argumentiert jedoch, dass die Steuererhöhung notwendig ist, um die langfristige Finanzierung wichtiger Projekte und die Stabilität der Gemeindefinanzen zu gewährleisten. Die 500'000 Franken Einsparung sind ein wichtiger Schritt, reichen aber allein nicht aus, um alle finanziellen Herausforderungen zu lösen.
Hintergrund der Finanzlage
Dornach steht wie viele andere Gemeinden vor der Herausforderung, steigende Kosten und den Bedarf an Investitionen in die Infrastruktur zu bewältigen. Die demografische Entwicklung und neue gesetzliche Vorgaben tragen ebenfalls zu einem erhöhten Finanzbedarf bei. Der Gemeinderat versucht, hier eine Balance zu finden.
Die Rolle der Gemeindeversammlung
Die Gemeindeversammlung spielt eine zentrale Rolle in diesem Prozess. Am 18. März werden die Bürger von Dornach zum zweiten Mal über das Budget 2026 abstimmen. Bei der ersten Versammlung wurde das Budget abgelehnt, was den Gemeinderat zur Überarbeitung zwang.
Die nun präsentierte Version berücksichtigt die Rückmeldungen und Bedenken der Bevölkerung. Es wird erwartet, dass die Diskussionen intensiv, aber konstruktiv sein werden. Die Entscheidung der Versammlung wird die finanzielle Richtung der Gemeinde für das kommende Jahr bestimmen.
„Wir haben zugehört und gehandelt. Die Einsparungen sind ein klares Signal unseres Engagements für eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, aber wir müssen auch die langfristige Stabilität im Auge behalten“, erklärt Daniel Urech vom Gemeinderat.
Politische Reaktionen und Ausblick
Die FDP und die Schweizerische Volkspartei (SVP) in Dornach haben sich in der Vergangenheit kritisch zum Budget geäussert. Es bleibt abzuwarten, wie sie auf die überarbeitete Version und die erzielten Einsparungen reagieren werden. Ihre Zustimmung ist entscheidend für die Verabschiedung des Budgets.
Die Bevölkerung wird genau beobachten, wie sich die Meinungen der Parteien und der einzelnen Gemeinderäte in den kommenden Tagen entwickeln. Die Transparenz des Prozesses und die klaren Fakten zu den Einsparungen sollen helfen, Vertrauen aufzubauen und eine breite Akzeptanz für das überarbeitete Budget zu schaffen.
Die Gemeinde Dornach steht vor einer wichtigen finanziellen Entscheidung. Die Einsparungen von einer halben Million Franken zeigen den Willen zur Effizienz. Gleichzeitig muss die Gemeinde eine nachhaltige Finanzierung für die Zukunft sicherstellen. Die Abstimmung am 18. März wird Klarheit schaffen.





