Das Rennen um die Nachfolge im Baselbieter Regierungsrat nimmt Fahrt auf. Stephan Ackermann, Landrat und Fraktionspräsident der Grünen Baselland, hat seine Kandidatur für die Ersatzwahl im Juni offiziell bekannt gegeben. Er ist der dritte grüne Kandidat, der sich um den Sitz bewirbt und betont die Notwendigkeit einer starken grünen Stimme in der Kantonsregierung.
Wichtige Punkte
- Stephan Ackermann kandidiert für die Regierungsratsersatzwahl im Juni.
- Er ist der dritte grüne Bewerber neben Andrea Sulzer und Philipp Schoch.
- Ackermann strebt eine Verbindung von ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und liberalen Werten an.
- Er bringt langjährige Erfahrung als Landrat und Mitglied in wichtigen Kommissionen mit.
Ein dritter Kandidat für die Grünen
Die Grünen Baselland erleben eine rege Beteiligung bei der Suche nach Kandidaten für die anstehende Regierungsratsersatzwahl. Neben Andrea Sulzer und Philipp Schoch hat nun auch Stephan Ackermann, ein erfahrener Landrat aus Pratteln, seine Bewerbungsunterlagen eingereicht. Diese Entwicklung zeigt das wachsende Interesse innerhalb der Partei, eine starke Vertretung in der Exekutive des Kantons zu sichern.
Ackermann wandte sich gestern an die Medien. Er erklärte, dass die Kernanliegen der Grünen eine starke und lösungsorientierte Stimme in der Baselbieter Regierung benötigen. Dies sei entscheidend, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft effektiv anzugehen.
Kurzinfo Stephan Ackermann
- Position: Landrat, Fraktionspräsident der Grünen Baselland
- Wohnort: Pratteln
- Politische Werte: Ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit, liberale Grundwerte
- Kommissionen: Justiz- und Sicherheitskommission, Bau- und Planungskommission
Verbindung von Ökologie und Sozialer Gerechtigkeit
Stephan Ackermann sieht seine politische Arbeit als eine Brücke zwischen verschiedenen wichtigen Säulen der Gesellschaft. Er strebt an, ökologische Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit und liberalen Grundwerten zu verbinden. Diese Prinzipien haben ihn nach eigenen Angaben während seiner gesamten politischen Laufbahn geleitet. Er möchte somit einen umfassenden Ansatz verfolgen, der Umwelt, Gesellschaft und individuelle Freiheiten berücksichtigt.
Als Fraktionspräsident im Landrat und Mitglied der Parteileitung der Grünen Baselland kennt Ackermann die kantonalen Dossiers sehr gut. Seine langjährige Erfahrung in diesen Funktionen gibt ihm einen tiefen Einblick in die komplexen Abläufe und Herausforderungen der kantonalen Politik. Dies ist ein wichtiger Vorteil im Hinblick auf eine mögliche Regierungsarbeit.
„Grüne Kernanliegen brauchen eine starke und lösungsorientierte Stimme in der Baselbieter Regierung. Ich möchte ökologische Verantwortung mit sozialer Gerechtigkeit und liberalen Grundwerten verbinden.“
Umfassende politische Erfahrung
Ackermanns politische Vita ist breit gefächert. Er ist nicht nur als Fraktionspräsident der Grünen im Landrat aktiv, sondern auch Mitglied in zwei wichtigen Kommissionen: der Justiz- und Sicherheitskommission sowie der Bau- und Planungskommission. Diese Tätigkeiten haben ihm ein überparteiliches Netzwerk ermöglicht und sein Wissen in verschiedenen Politikbereichen vertieft.
Zusätzlich zu seinen kantonalen Ämtern war Ackermann acht Jahre lang Mitglied des Kirchenrats der Reformierten Kirche Baselland. Diese Erfahrung zeigt seine Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Gremien zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Solche vielfältigen Erfahrungen sind oft entscheidend für die Arbeit in einer Exekutive.
Hintergrund der Wahl
Die Ersatzwahl im Juni wird notwendig, da ein Mitglied des Regierungsrates zurückgetreten ist. Die Grünen sehen dies als eine wichtige Gelegenheit, ihre Präsenz in der Kantonsregierung zu stärken und ihre politischen Ziele auf einer höheren Ebene zu verfolgen.
Die Wahl verspricht spannend zu werden, da nun bereits drei Kandidaten aus den Reihen der Grünen ins Rennen gehen. Dies könnte zu einer intensiven innerparteilichen Debatte und einem spannenden Wahlkampf führen, der die Wählerinnen und Wähler mobilisieren soll.
Bereit für eine mutige Zukunft im Baselbiet
Stephan Ackermann äussert sich zuversichtlich über seine Fähigkeit, grüne Politik auf Regierungsebene mehrheitsfähig zu gestalten. Er betont, dass er bereit sei, das Baselbiet «mutig vorangehen» zu lassen. Dies impliziert eine aktive Rolle bei der Gestaltung einer progressiven und nachhaltigen Zukunft für den Kanton.
Die Kandidatur von Ackermann bringt eine weitere Option für die Wählerinnen und Wähler. Seine Erfahrung in verschiedenen politischen Ämtern und sein klares Bekenntnis zu einer ausgewogenen Politik könnten ihm dabei helfen, Unterstützung über die Parteigrenzen hinaus zu gewinnen. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich das Rennen um den Regierungsratssitz weiterentwickelt.
Die Grünen stehen vor der Aufgabe, zwischen ihren drei Bewerbern zu wählen. Eine starke interne Basisentscheidung wird wichtig sein, um mit einem geeinten Kandidaten in die offizielle Wahl zu gehen. Die Bevölkerung des Baselbiets wird letztlich entscheiden, welche Stimme sie in ihrer Regierung hören möchte.





