Der beliebte Adventskalender des Zoo Basel wird derzeit von Betrügern missbraucht. Falsche Profile geben sich als der Zoo aus, um Teilnehmende von Gewinnspielen mit Links auf betrügerische Websites zu locken. Dort werden persönliche Daten und kleine Gebühren verlangt. Eine aufmerksame Bürgerin hat die Masche frühzeitig erkannt und warnt nun andere davor.
Wichtige Punkte
- Betrüger nutzen den Adventskalender des Zoo Basel auf Social Media.
- Sie erstellen gefälschte Profile, die dem Original sehr ähnlich sehen.
- Gewinner werden über diese Fake-Profile kontaktiert und auf externe Websites gelockt.
- Dort werden Gebühren von etwa 1.90 Franken sowie persönliche Daten abgefragt.
- Der Zoo Basel warnt aktiv vor diesen Betrugsversuchen und betont Kostenfreiheit der Gewinnspiele.
Gefälschte Profile auf Social Media im Umlauf
Der Zoo Basel betreibt in der Adventszeit auf Plattformen wie Facebook und Instagram einen Adventskalender. Täglich stellen sie Fragen zu ihren Tieren. Teilnehmende kommentieren ihre Antworten. Der Zoo kontaktiert Gewinner ausschliesslich via Privatnachricht.
Betrüger nutzen dies aus. Sie erstellen Profile, die dem offiziellen Zoo-Account täuschend ähnlich sehen. Diese Fake-Profile liken dann Kommentare von echten Teilnehmenden. Anschliessend erhalten die vermeintlichen Gewinner eine Nachricht von diesen Betrüger-Accounts.
"Sie haben gewonnen, klicken Sie hier, um Ihren Preis einzulösen", lautete die Nachricht, die eine News-Scout erhielt.
Faktencheck
- Der Zoo Basel verlangt niemals Gebühren für Gewinne.
- Offizielle Gewinnbenachrichtigungen erfolgen ausschliesslich über die offiziellen Zoo-Profile.
- Achten Sie auf die Anzahl der Follower und die Veröffentlichungen des Profils.
So funktioniert die Betrugsmasche
Nach dem "Gewinn" erhalten Nutzer einen Link. Dieser Link führt auf eine externe Website. Dort werden dann kleine Gebühren verlangt. Im Fall der News-Scout waren es 1.90 Franken. Zudem sollen persönliche Daten eingegeben werden. Die 29-jährige Frau wurde misstrauisch, als sie zur Zahlung aufgefordert wurde.
Sie überprüfte das Profil, das ihr die Gewinnbenachrichtigung geschickt hatte. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Fake-Account handelte. Dieser hatte deutlich weniger Follower als das Originalprofil des Zoo Basel. Solche Fake-Profile tauchen laut Zoo immer wieder auf.
Gefahr für persönliche Daten
Die Gefahr beschränkt sich nicht nur auf die kleine Gebühr. Wenn Nutzer auf solchen Seiten persönliche Daten eingeben, können diese missbraucht werden. Die News-Scout meldete den betrügerischen Account bei Facebook. Bisher gab es jedoch keine sichtbaren Massnahmen gegen das Profil.
Hintergrund: Online-Betrug
Online-Betrugsmaschen nehmen stetig zu. Besonders beliebte Marken und Veranstaltungen sind oft das Ziel. Betrüger nutzen die Glaubwürdigkeit bekannter Namen. Sie versuchen, durch täuschend echte Profile und Nachrichten an Geld oder Daten zu gelangen. Wachsamkeit und Skepsis sind entscheidend.
Der Zoo Basel warnt und sensibilisiert
Der Zoo Basel bestätigt die Existenz dieser Betrugsseite. Er betont, dass seine Gewinnspiele immer kostenfrei sind. Der Zoo versucht, seine Community regelmässig zu informieren. Sie weisen darauf hin, keine persönlichen oder finanziellen Daten an Dritte weiterzugeben. Auch auf Fake-Profile wird aktiv hingewiesen, sobald der Zoo davon Kenntnis erlangt.
Es ist jedoch schwierig, solche Betrugsmaschen vollständig zu verhindern. Der Zoo kann nur präventiv handeln und die Öffentlichkeit aufklären. Die Verantwortung liegt letztlich auch bei den Nutzern, genau hinzusehen.
Tipps zum Schutz vor Betrug
- Prüfen Sie den Absender: Vergleichen Sie den Namen und das Profilbild genau mit dem offiziellen Account.
- Checken Sie die Follower-Zahl: Fake-Profile haben oft deutlich weniger Follower.
- Seien Sie skeptisch bei Links: Klicken Sie nicht blind auf Links in Gewinnbenachrichtigungen.
- Zahlen Sie niemals Gebühren: Seriöse Gewinnspiele verlangen keine Gebühren für die Einlösung eines Preises.
- Teilen Sie keine persönlichen Daten: Geben Sie auf unbekannten Websites keine sensiblen Informationen preis.
- Melden Sie verdächtige Profile: Informieren Sie die Plattform und den betroffenen Anbieter über Betrugsversuche.
Die News-Scout hofft, dass ihre Warnung andere schützt. Sie möchte verhindern, dass noch mehr Menschen auf diese dreiste Masche hereinfallen. Es ist wichtig, in der Vorweihnachtszeit besonders wachsam zu sein, auch bei scheinbar harmlosen Adventskalender-Gewinnspielen.





