Ein verheerender Brand hat in der Weihnachtsnacht in Lörrach-Stetten ein Reihenhaus vollständig zerstört und einen 46-jährigen Bewohner schwer verletzt. Das Feuer, das offenbar von einem Kamin ausging, griff auf sieben angrenzende Gebäude über und verursachte Schäden in Millionenhöhe. Einsatzkräfte der Feuerwehr Lörrach und umliegender Wehren konnten eine weitere Ausbreitung verhindern.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein 46-jähriger Bewohner wurde durch den Brand und Löschversuche schwer verletzt.
- Das Feuer brach in der Weihnachtsnacht in einem Reihenhaus in der Waschhausgasse aus.
- Insgesamt sieben weitere Nachbarhäuser wurden beschädigt oder mussten evakuiert werden.
- Der Sachschaden wird auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt.
- Feuerwehren aus Lörrach, Basel, Weil am Rhein und Inzlingen waren im Großeinsatz.
Verheerendes Feuer in der Weihnachtsnacht
Die Integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst in Lörrach erhielt am 25. Dezember gegen 2.10 Uhr die erste Meldung über einen Brand. Ein Wohnanwesen in der Waschhausgasse, Teil einer Reihenhausbebauung nahe der Basler Straße, stand in Flammen. Bei Ankunft der Einsatzkräfte befand sich das Erdgeschoss des betroffenen Einfamilienhauses bereits in Vollbrand.
Der Brand entwickelte sich schnell und bedrohte die dicht beieinander stehenden Häuser. Ein 46-jähriger Mann, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung aufhielt, erlitt schwere Verletzungen. Er wurde umgehend vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Faktencheck
Schnelles Handeln verhindert Schlimmeres
Das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr verhinderte eine noch katastrophalere Ausbreitung des Brandes. Trotz der intensiven Löscharbeiten konnten Beschädigungen an mehreren Nachbarhäusern nicht verhindert werden. Insgesamt waren sieben weitere Wohnanwesen von den Auswirkungen des Feuers betroffen.
Die Feuerwehr Lörrach setzte alle verfügbaren Fahrzeuge ein. Unterstützung kam auch von der Berufsfeuerwehr Basel sowie den Feuerwehren aus Weil am Rhein und Inzlingen. Diese Zusammenarbeit war entscheidend, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und die angrenzenden Gebäude zu schützen.
Evakuierungen und Warnungen
Mehrere Anwesen mussten aufgrund der Rauchentwicklung und der Brandgefahr zeitweise evakuiert werden. Die Katastrophenwarn-App NINA informierte die Bevölkerung über Rauchniederschlag und Geruchsbelästigung in der Umgebung. Diese Warnung wurde am Morgen gegen 8.15 Uhr aufgehoben, nachdem die Lage stabilisiert war und keine unmittelbare Gefahr mehr bestand.
„Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand in vollem Maße auf die angrenzenden Wohnhäuser übergriff.“
Brandursache noch unklar
Nach ersten Erkenntnissen soll das Feuer von einer Art Kamin ausgegangen sein. Die genaue Ursache und der detaillierte Verlauf des Brandgeschehens sind jedoch noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Brandexperten haben die Arbeit aufgenommen, um die Umstände des Unglücks vollständig aufzuklären.
Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich. Die Polizei schätzt ihn im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich. Dies deutet auf erhebliche Zerstörungen und aufwendige Wiederaufbauarbeiten hin, die auf die betroffenen Eigentümer zukommen werden.
Hintergrundinformationen
Lörrach-Stetten ist ein Stadtteil von Lörrach und liegt im Süden Baden-Württembergs, nahe der Schweizer Grenze. Die Bebauung in diesem Bereich umfasst oft Reihenhäuser, die eng aneinander gebaut sind. Dies kann bei Bränden eine schnelle Ausbreitung begünstigen und erfordert von den Feuerwehren besondere Vorsicht und ein schnelles Eingreifen.
Die Zusammenarbeit der Feuerwehren über Stadt- und sogar Landesgrenzen hinweg ist in der trinationalen Agglomeration Lörrach-Basel-Weil am Rhein üblich und gewährleistet eine effektive Brandbekämpfung auch bei größeren Schadensereignissen.
Folgen für die Bewohner
Für die Bewohner des schwer beschädigten Reihenhauses bedeutet der Brand in der Weihnachtsnacht einen tiefen Einschnitt. Nicht nur der materielle Verlust ist enorm, sondern auch der emotionale Schock. Der verletzte Bewohner befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Nachbarn, deren Häuser beschädigt oder evakuiert wurden, müssen sich ebenfalls mit den Folgen des Brandes auseinandersetzen.
Die Ermittlungen dauern an. Sobald weitere Details zur Brandursache vorliegen, wird die Öffentlichkeit informiert. Die Solidarität in der Gemeinde Lörrach-Stetten ist groß, und es wird erwartet, dass die betroffenen Familien Unterstützung erhalten.
Ausblick auf die Ermittlungen
- Polizeiliche Ermittlungen zur genauen Brandursache laufen.
- Brandexperten untersuchen den Brandort.
- Schadensbegutachtung zur Ermittlung der genauen Kosten ist im Gange.





