Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Hüttnauhof in Therwil hat am Donnerstagmorgen zu einem Einsatz der Rettungskräfte geführt. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Die Brandursache ist noch unklar und wird von Spezialisten untersucht.
Wichtige Punkte
- Brand in einem Mehrfamilienhaus in Therwil am Donnerstagmorgen.
- Zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert.
- Feuerwehr Therwil und Ettingen löschte die Flammen.
- Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei Baselland.
Feuerwehr rasch vor Ort
Der Brand brach kurz vor 09.30 Uhr im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, waren bereits Flammen und eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Situation erforderte schnelles Handeln, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Die Feuerwehren Therwil und Ettingen waren schnell zur Stelle. Sie konnten den Brandherd zügig lokalisieren und die Flammen unter Kontrolle bringen. Der schnelle Einsatz verhinderte Schlimmeres und schützte die angrenzenden Wohnungen vor grösseren Schäden.
Fakten zum Einsatz
- Zeitpunkt: Donnerstag, kurz vor 09.30 Uhr
- Ort: Hüttnauhof, Therwil
- Beteiligte Feuerwehren: Therwil, Ettingen
- Weitere Einsatzkräfte: Feuerwehr-Inspektorat beider Basel, Rettungsdienst, Polizei Baselland
Zwei Bewohner im Spital
Zwei Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude befanden, konnten das Haus selbstständig verlassen. Sie zeigten Symptome einer Rauchgasvergiftung. Der Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung vor Ort. Anschliessend wurden beide Betroffenen zur weiteren Untersuchung in ein Spital gebracht.
Der Zustand der verletzten Personen ist stabil, aber eine Rauchgasvergiftung kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Die genaue Art und Schwere der Verletzungen wird im Spital abgeklärt.
"Der schnelle und koordinierte Einsatz der Rettungskräfte war entscheidend, um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die Verletzten zu versorgen."
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unbekannt. Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie untersuchen den Brandort akribisch, um herauszufinden, wie das Feuer entstehen konnte. Solche Untersuchungen können einige Zeit in Anspruch nehmen.
Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, menschliches Fehlverhalten oder eine andere Ursache zum Brand führte. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, falls jemand relevante Beobachtungen gemacht hat.
Hintergrund zu Brandermittlungen
Brandermittlungen sind komplexe Prozesse. Spezialisten untersuchen Spuren, analysieren Brandmuster und befragen Zeugen. Ziel ist es, die genaue Ursache zu klären und gegebenenfalls strafrechtliche Schritte einzuleiten. Dabei kommen oft forensische Methoden zum Einsatz.
Bedeutung der Rauchgasvergiftung
Rauchgasvergiftungen entstehen, wenn Menschen giftige Gase einatmen, die bei einem Brand entstehen. Kohlenmonoxid ist dabei besonders gefährlich, da es geruchlos ist und die Sauerstoffaufnahme im Blut behindert. Symptome können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und im schlimmsten Fall Bewusstlosigkeit sein.
Es ist entscheidend, bei Rauchentwicklung sofort das Gebäude zu verlassen und den Notruf zu wählen. Auch wenn die Symptome mild erscheinen, ist eine ärztliche Untersuchung wichtig, um Spätfolgen auszuschliessen.
Koordination der Einsatzkräfte
Bei einem Brand wie in Therwil arbeiten verschiedene Organisationen eng zusammen. Neben den lokalen Feuerwehren sind das Feuerwehr-Inspektorat beider Basel, der Rettungsdienst und die Polizei Basel-Landschaft im Einsatz. Diese Koordination gewährleistet einen reibungslosen Ablauf und eine effiziente Bewältigung der Lage.
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Blaulichtorganisationen ist ein Grundpfeiler der öffentlichen Sicherheit. Regelmässige Übungen stellen sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.





