Ein Wagenführer der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) wurde am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, in Basel Opfer eines Laserpointer-Angriffs. Der Vorfall ereignete sich gegen 16.00 Uhr in der Clarastrasse. Der 61-jährige Tramführer erlitt Verletzungen und musste zur Behandlung in ein Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat Ermittlungen aufgenommen.
Wichtige Details
- Ein BVB-Tramführer wurde mit einem Laserpointer geblendet.
- Der Vorfall ereignete sich am 18. Dezember 2025, gegen 16.00 Uhr, in der Clarastrasse 12.
- Der 61-jährige Fahrer musste im Spital behandelt werden.
- Der Tramverkehr am Claraplatz wurde kurzzeitig eingestellt.
- Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Details zum Vorfall in der Clarastrasse
Der BVB-Wagenführer war mit seinem Tram der Linie 14 auf dem Weg vom Claraplatz in die Clarastrasse. Auf Höhe der Liegenschaft Clarastrasse Nummer 12 wurde er plötzlich von einem roten Laserstrahl geblendet. Die unbekannte Täterschaft zielte direkt auf den Fahrer.
Nach dem Angriff alarmierte der Fahrer die Einsatzkräfte. Rettungsdienste brachten ihn umgehend ins Spital. Dort erfolgten weitere Abklärungen und die notwendige Behandlung seiner Augen.
Faktencheck
- Datum: Donnerstag, 18. Dezember 2025
- Zeit: Gegen 16.00 Uhr
- Ort: Clarastrasse 12, Basel
- Opfer: 61-jähriger BVB-Wagenführer
- Verletzung: Blendung durch roten Laser
Auswirkungen auf den Tramverkehr und die BVB
Als direkte Folge des Laserpointer-Angriffs stellten die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) den Tramverkehr am Claraplatz für eine kurze Zeit ein. Dies diente der Sicherheit der Fahrgäste und der weiteren Untersuchung des Vorfalls. Die Massnahme führte zu vorübergehenden Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.
Solche Angriffe stellen eine ernsthafte Gefahr dar, nicht nur für das Fahrpersonal, sondern auch für die Sicherheit der Passagiere. Ein geblendeter Fahrer kann die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren, was weitreichende Konsequenzen haben könnte.
«Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Fahrgäste hat oberste Priorität. Solche Angriffe sind inakzeptabel und gefährden alle Beteiligten.»
Gefahren von Laserpointern
Laserpointer können bei direktem Blickkontakt schwere und dauerhafte Augenschäden verursachen. Schon kurze Bestrahlungen mit starken Lasern können die Netzhaut schädigen. Dies führt zu Sehstörungen, die von vorübergehender Blendung bis hin zu bleibenden Einschränkungen reichen können.
In den letzten Jahren kam es vermehrt zu solchen Vorfällen. Besonders im Strassen- und Luftverkehr stellen Laserattacken ein erhebliches Risiko dar. Die Täter unterschätzen oft die gefährlichen Auswirkungen ihrer Handlungen.
Polizeiliche Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie versucht, die unbekannte Täterschaft zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Solche Handlungen gelten als gefährliche Körperverletzung und Störung des öffentlichen Verkehrs.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sollen sich melden. Jede Information kann für die Aufklärung des Falls wichtig sein.
Hintergrundinformationen
Angriffe mit Laserpointern auf Fahrzeugführer sind keine Seltenheit. Sie treten weltweit auf und werden oft mit drastischen Strafen geahndet. Die Basler Behörden gehen entschlossen gegen solche Taten vor, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu gewährleisten.
Die BVB hat in der Vergangenheit bereits Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit für ihr Personal ergriffen. Dazu gehören Schulungen zum Umgang mit schwierigen Situationen und die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden.
So können Sie helfen
Wenn Sie am Donnerstag, 18. Dezember 2025, gegen 16.00 Uhr, in der Clarastrasse 12 oder in der Umgebung waren und etwas Verdächtiges bemerkt haben, kontaktieren Sie bitte die Behörden.
- Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft: Telefon 061 267 71 11
- Nächste Polizeiwache: Direkt persönlich melden
Ihre Beobachtungen können entscheidend sein, um den Täter zu finden und weitere Angriffe zu verhindern. Helfen Sie mit, die Sicherheit in Basel zu gewährleisten.





