Am Freitagmorgen kam es auf der Autobahn A3 zwischen Rheinfelden und Augst zu einer dramatischen Verfolgungsjagd, die mit einem tödlichen Schuss endete. Drei mutmassliche Autodiebe verursachten mehrere Kollisionen, bevor Grenzwächter und Kantonspolizei Basel-Landschaft die Fahrzeuge stoppen konnten. Ein mutmasslicher Täter wurde dabei tödlich verletzt, zwei weitere festgenommen.
Wichtige Punkte
- Drei Autodiebe flüchteten auf der A3 in gestohlenen Fahrzeugen.
- Es kam zu mehreren Kollisionen mit unbeteiligten Fahrzeugen.
- Ein Grenzwächter setzte seine Schusswaffe ein.
- Ein mutmasslicher Täter wurde tödlich getroffen.
- Zwei weitere Täter wurden festgenommen.
- Die Autobahn A3 war stundenlang gesperrt.
Dramatische Flucht auf der A3
Kurz vor 6.30 Uhr am Freitagmorgen setzte eine gefährliche Verfolgungsjagd ein. Drei Personen fuhren mit gestohlenen Autos auf der Autobahn A3 in Richtung Basel. Die Flucht führte zu riskanten Manövern auf der stark befahrenen Strecke. Die genaue Herkunft der gestohlenen Fahrzeuge ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Die Geschwindigkeit und die rücksichtslose Fahrweise der Täter führten zu mehreren Kollisionen. Unbeteiligte Verkehrsteilnehmer wurden in den Vorfall verwickelt. Eine dritte Person erlitt dabei leichte Verletzungen. Dies zeigt die Gefahr, die von solchen Verfolgungsjagden im öffentlichen Strassenverkehr ausgeht.
Faktencheck
- Uhrzeit des Vorfalls: Kurz vor 6.30 Uhr
- Anzahl der beteiligten Fluchtfahrzeuge: 3
- Verletzte Dritte: 1 Person, leicht verletzt
Schusswaffeneinsatz führt zu tödlicher Verletzung
Patrouillen des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) sowie der Polizei Basel-Landschaft nahmen die Verfolgung auf. Es gelang den Einsatzkräften, die drei Fluchtfahrzeuge kurz vor der Verzweigung Augst anzuhalten. Bei dieser Anhaltung kam es zu einem Schusswaffeneinsatz durch einen Mitarbeiter des BAZG.
Ein mutmasslicher Täter wurde dabei tödlich verletzt. Die genauen Umstände, die zum Schusswaffengebrauch führten, sind noch unklar und werden von den Behörden intensiv untersucht. Solche Vorfälle sind selten, aber sie unterstreichen die Risiken für die Einsatzkräfte im Kampf gegen Kriminalität.
"Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und die Militärjustiz haben umgehend entsprechende Verfahren eingeleitet, um den genauen Hergang zu klären." – Ein Sprecher der Polizei Basel-Landschaft.
Zwei weitere Täter festgenommen
Die anderen beiden mutmasslichen Täter konnten durch die Einsatzkräfte erfolgreich angehalten und festgenommen werden. Sie befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, die Identität der Täter sowie die Hintergründe der Fahrzeugdiebstähle aufzuklären. Auch die genaue Rolle jedes Einzelnen bei der Flucht und den Kollisionen wird geprüft.
Hintergrund: Zuständigkeiten bei Schusswaffeneinsatz
Wenn ein Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) seine Waffe einsetzt, ist nicht nur die kantonale Staatsanwaltschaft, sondern auch die Militärjustiz für die Untersuchung zuständig. Dies liegt daran, dass BAZG-Mitarbeiter im Rahmen ihrer Aufgaben oft auch militärische Befugnisse haben können.
Auswirkungen auf den Verkehr
Der Vorfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr. Die Autobahn A3 musste zwischen Rheinfelden und Augst für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Dies war notwendig, um die Spurensicherung und die Unfallaufnahme zu ermöglichen. Der Verkehr wurde grossräumig umgeleitet.
Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen in der gesamten Region. Pendler mussten längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Die Polizei informierte die Öffentlichkeit über die Situation und die Umleitungsstrecken. Die Sperrung dauerte bis in den Vormittag an, bevor die Fahrbahn schrittweise wieder freigegeben wurde.
Laufende Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und die Militärjustiz haben die Ermittlungen aufgenommen. Sie untersuchen den genauen Ablauf der Ereignisse, insbesondere den Schusswaffeneinsatz. Auch die Umstände der Autodiebstähle und die Verwicklung der Täter in weitere Straftaten werden geprüft. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden ist in solchen komplexen Fällen entscheidend.
Die Öffentlichkeit wird über neue Erkenntnisse informiert, sobald dies möglich ist und die Ermittlungen nicht gefährdet werden. Für die Betroffenen der Kollisionen werden die notwendigen Schritte zur Schadensregulierung eingeleitet. Die Aufarbeitung dieses Vorfalls wird einige Zeit in Anspruch nehmen.





