Basel unternimmt einen neuen Anlauf, um den Final der UEFA Women's Champions League auszurichten. Nach einem erfolglosen Versuch für das Jahr 2027 bewirbt sich der Schweizerische Fussballverband (SFV) nun erneut für die Austragung des prestigeträchtigen Klubfussball-Anlasses in den Jahren 2028 oder 2029.
Wichtige Punkte
- SFV bewirbt sich für Frauen Champions League Final 2028 oder 2029 in Basel.
- Bewerbungsfrist für die Unterlagen ist der 10. Juni 2026.
- Die UEFA entscheidet im September 2026 über die Vergabe.
- Basel hat bereits Erfahrung mit grossen Frauenfussball-Events (EM 2024).
- Konkurrenz kommt unter anderem aus Lyon, Bilbao und Istanbul.
Basel will Europas Fussball-Elite empfangen
Der Schweizerische Fussballverband hat seine Ambitionen bekräftigt, den Final der UEFA Women's Champions League nach Basel zu holen. Dies ist der zweite Versuch, nachdem eine Bewerbung für das Jahr 2027 nicht erfolgreich war. Die Stadt Basel und der FC Basel unterstützen die Kandidatur aktiv.
Die finalen Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 10. Juni 2026 bei der UEFA eingereicht werden. Eine Entscheidung über den Austragungsort wird vom Exekutivkomitee des europäischen Fussballverbands im September 2026 erwartet. Für Basel wäre dies eine weitere Gelegenheit, sich als wichtiger Standort für internationale Sportveranstaltungen zu positionieren.
Interessanter Fakt
Der nächste Champions-League-Final der Frauen findet am vorletzten Mai-Wochenende in Oslo statt. Im Jahr 2027 ist Warschau als Austragungsort vorgesehen.
Erfolgreiche EM 2024 als Referenz
Basel hat bereits bewiesen, dass es grosse Fussballereignisse erfolgreich ausrichten kann. Im vergangenen Sommer war der St. Jakob-Park Schauplatz wichtiger Partien der Frauen-Europameisterschaft 2024. Dies umfasste sowohl das Eröffnungsspiel als auch den Final des Turniers.
Die reibungslose Organisation und die positive Resonanz auf die EM-Spiele in Basel stärken die aktuelle Bewerbung. Die Stadt und ihre Infrastruktur, insbesondere das Stadion, sind für internationale Wettbewerbe gut geeignet. Dies ist ein wichtiges Argument im Vergleich mit anderen Bewerbern.
Die erfolgreiche Durchführung der Frauen-EM 2024 in Basel zeigt, dass die Stadt die nötige Erfahrung und Infrastruktur für solch ein grosses Ereignis besitzt.
Starke Konkurrenz aus Europa
Basel ist nicht der einzige Kandidat für die Austragung des Finals. Für das Jahr 2028 konkurriert die Schweizer Stadt mit namhaften europäischen Metropolen. Zu den bisher bekannten Bewerbern zählen Lyon, Bilbao und Istanbul.
Auch für 2029 gibt es bereits starke Mitbewerber. Lyon bewirbt sich erneut, zusätzlich sind Dublin und Cardiff im Rennen. Die UEFA wird die Bewerbungen genau prüfen und dabei verschiedene Kriterien wie Stadioninfrastruktur, logistische Kapazitäten und die allgemeine Unterstützung vor Ort berücksichtigen.
Hintergrund: Die UEFA Women's Champions League
Die UEFA Women's Champions League ist der wichtigste Klubwettbewerb im europäischen Frauenfussball. Sie wurde in der Saison 2001/02 als UEFA Women's Cup gegründet und 2009/10 in ihren heutigen Namen umbenannt. Der Wettbewerb zieht die besten Frauenteams des Kontinents an und ist entscheidend für die Entwicklung des Frauenfussballs in Europa.
Vorbereitungen für die Bewerbungsphase
Der SFV arbeitet eng mit der Stadt Basel und dem FC Basel zusammen, um eine überzeugende Bewerbung einzureichen. Es geht darum, ein umfassendes Konzept vorzulegen, das alle Anforderungen der UEFA erfüllt. Dazu gehören nicht nur die Stadionkapazitäten, sondern auch Aspekte wie Sicherheit, Transport und Unterkunft für Teams und Fans.
Die Erfahrung aus der EM 2024 wird genutzt, um die Stärken Basels hervorzuheben. Die Stadt ist bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihre Fähigkeit, Grossveranstaltungen professionell zu managen. Dies könnte ein entscheidender Vorteil im Bewerbungsprozess sein.
Die Bedeutung für den Schweizer Frauenfussball
Eine Austragung des Champions-League-Finals wäre ein wichtiger Impuls für den Frauenfussball in der Schweiz. Es würde die Aufmerksamkeit auf den Sport lenken und junge Spielerinnen inspirieren. Solche Grossereignisse tragen dazu bei, die Popularität und Professionalisierung des Frauenfussballs weiter voranzutreiben.
- Steigende Zuschauerzahlen
- Grösseres Medieninteresse
- Förderung des Nachwuchses
- Internationale Anerkennung
Die Entscheidung der UEFA im Herbst 2026 wird mit Spannung erwartet. Basel hofft, dann den Zuschlag für eines der Jahre 2028 oder 2029 zu erhalten und erneut Gastgeber eines europäischen Spitzenfussball-Events zu sein.





