Der deutsche Europameister Richard Vogel hat das Weltcupspringen beim CHI Basel 2026 für sich entschieden. Im Sattel seines Pferdes United Touch zeigte er eine fehlerfreie und schnelle Leistung im Stechen. Er setzte sich damit gegen ein starkes internationales Starterfeld durch.
Wichtige Erkenntnisse
- Richard Vogel siegt beim Weltcupspringen in Basel.
- Er zeigte eine herausragende Leistung mit United Touch.
- Martin Fuchs wurde bester Schweizer auf Rang 4.
- Fuchs verzichtet auf den Weltcupfinal zugunsten der WM in Aachen.
- Der junge Gaëtan Joliat erreichte ebenfalls das Stechen.
Vogels souveräner Ritt zum Sieg
Richard Vogel demonstrierte beim Weltcupspringen in Basel seine aktuelle Topform. Er dominierte die mit 332.000 Euro dotierte Prüfung. Im entscheidenden Stechen zeigte er eine besonders mutige und präzise Vorstellung. Sein Pferd United Touch sprang fehlerfrei über alle Hindernisse.
Vogel beendete den Parcours in einer Zeit von 40,12 Sekunden. Dies war deutlich schneller als die Konkurrenz. Die Zuschauer in Basel erlebten einen spannenden Wettkampf. Vogels Risikobereitschaft zahlte sich aus und sicherte ihm den ersten Platz.
Wissenswertes zum Sieg
- Preisgeld: Die Prüfung war mit 332.000 Euro dotiert.
- Siegerzeit: Richard Vogel benötigte 40,12 Sekunden im Stechen.
- Pferd: Vogel ritt auf United Touch.
Enges Rennen um die Podestplätze
Hinter Vogel entwickelte sich ein enges Duell um die weiteren Podestplätze. Die Niederländerin Kim Emmen zeigte auf Imagine N.O.P. ebenfalls eine starke Leistung. Sie erreichte den zweiten Platz. Ihr fehlten lediglich 1,43 Sekunden auf die Bestzeit von Vogel. Dies unterstreicht die hohe Leistungsdichte an der Spitze.
Den dritten Platz sicherte sich Johan-Sebastian Gulliksen aus Norwegen. Er ritt auf Equine America Harwich VDL. Gulliksen komplettierte damit das Podium und zeigte ebenfalls eine fehlerfreie Runde. Die internationalen Reiter lieferten sich packende Duelle.
Julien Epaillard verpasst Hattrick
Der Franzose Julien Epaillard, ein bekannter Name in Basel, konnte seinen Erfolg der Vorjahre nicht wiederholen. Er hatte im Januar 2025 das Weltcupspringen und im April 2025 den Weltcupfinal in Basel gewonnen. Auch 2026 erreichte er das Stechen und ritt auf Sieg.
Ein Abwurf verhinderte jedoch den Hattrick. Epaillard musste sich mit Donatello mit dem fünften Rang zufriedengeben. Trotz des Fehlers zeigte er eine schnelle Runde. Sein Ehrgeiz war deutlich erkennbar.
Martin Fuchs bester Schweizer Reiter
Als bester Schweizer Reiter platzierte sich Martin Fuchs. Im Sattel von Lorde erreichte er den vierten Rang. Dies war ein wichtiges Ergebnis für den Zürcher. Es brachte ihn zurück ins Rennen um eine Teilnahme am Weltcupfinal im April in den USA.
Allerdings äusserte sich Fuchs anschliessend überraschend zu seinen Plänen. Er erklärte, dass der Weltcupfinal nicht in seinem Fokus stehe. Sein Hauptziel sei die Weltmeisterschaft in Aachen. Dort möchte er zwei Pferde optimal vorbereitet haben.
«Der Weltcupfinal ist nicht in meinem Plan, der Fokus liegt auf der WM in Aachen. Ich will dort an den Weltreiterspielen zwei Pferde bereit haben.»
Martin Fuchs
Fuchs zeigte sich dennoch zufrieden mit der Leistung von Lorde. Er ist überzeugt, dass mit diesem Pferd früher oder später ein grosser Sieg kommen wird. Die Entwicklung des jungen Pferdes ist vielversprechend.
Hintergrund zu Martin Fuchs
Martin Fuchs gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Springreitern. Er ist bekannt für seine präzise Reitweise und seine Fähigkeit, junge Pferde erfolgreich aufzubauen. Seine Entscheidung, den Weltcupfinal zugunsten der Weltmeisterschaft zu priorisieren, unterstreicht seine Ambitionen auf höchstem Niveau.
Junge Talente im Rampenlicht
Neben den etablierten Namen sorgte auch ein junger Schweizer für Aufsehen. Der erst 20-jährige Gaëtan Joliat erreichte ebenfalls das Stechen der besten sieben Paare. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg für den Nachwuchsreiter.
Im Stechen unterliefen Joliat jedoch zwei Abwürfe. Dies warf ihn auf den letzten Platz in der Entscheidung zurück. Trotzdem war seine Qualifikation für das Stechen ein starkes Zeichen seines Talents. Die Erfahrung wird ihm für zukünftige Wettkämpfe nützen.
Andere Schweizer Reiter hatten weniger Glück. Alain Jufer, der bis Sonntag bestklassierte Schweizer im Weltcup-Zwischenklassement, konnte den Parcours nicht fehlerfrei beenden. Acht weitere Schweizer Paare schieden ebenfalls mit Fehlern aus. Dies zeigt das hohe Niveau des Wettbewerbs.
Ausblick auf die weitere Saison
Der Sieg von Richard Vogel in Basel festigt seine Position in der Weltcup-Gesamtwertung. Für Martin Fuchs bedeutet der vierte Platz wichtige Punkte, auch wenn er andere Prioritäten setzt. Die Saison im Springreiten bleibt spannend. Viele Reiter bereiten sich auf die grossen Championate vor.
Das CHI Basel hat einmal mehr gezeigt, dass es ein wichtiger Termin im internationalen Reitsportkalender ist. Es zieht die besten Reiter und Pferde an. Die Leistungen in Basel geben oft einen ersten Hinweis auf die Form der Athleten für die kommenden Monate.





