Der 3. Nationale Bahnkongress Bahn26 hat am 16. Januar 2026 in Basel rund 500 Teilnehmende versammelt. Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen für die Bedeutung der Bahn in der Schweiz. Zentrale Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten unter der Leitfrage «Wohin fährt die Schweiz?» über die entscheidenden Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik.
Wichtige Erkenntnisse
- Rund 500 Teilnehmende am Bahnkongress in Basel.
- Fokus auf Ausbau, Finanzierung und Zukunftsfähigkeit der Mobilität.
- Basel etabliert sich als nationaler Treffpunkt für Verkehrspolitik.
- Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten.
Basel als Zentrum der Verkehrspolitik
Der diesjährige Bahnkongress bestätigte Basels Rolle als wichtigen Knotenpunkt im Schweizer Bahnverkehr und als zentralen Ort für verkehrspolitische Debatten. Seit drei Jahren kommen hier Fachleute und Politiker aus allen Landesteilen zusammen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung der Veranstaltung.
In den vergangenen Jahren standen bereits wichtige Themen wie der Agglomerationsverkehr (2024) und der Güterverkehr (2025) im Fokus. Die aktuelle Ausgabe befasste sich mit den umfassenden verkehrspolitischen Herausforderungen, die die Schweiz heute prägen.
Faktencheck: Bahnkongress in Zahlen
- Teilnehmende: Rund 500 Personen
- Ausgabe: 3. Nationaler Bahnkongress
- Datum: 16. Januar 2026
- Bisherige Gastregionen: Genf, Tessin, Waadt, Wallis
Herausforderungen und Perspektiven für die Bahn
Die Schweiz steht vor grossen Aufgaben im Bereich der Mobilität. Der Bahnkongress beleuchtete die Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus der Bahninfrastruktur. Gleichzeitig wurde die gesicherte Finanzierung dieser Projekte als entscheidend hervorgehoben. Die Zukunftsfähigkeit der gesamten Mobilität stand dabei im Zentrum der Diskussionen.
Trotz der komplexen Herausforderungen zeigten sich konkrete Perspektiven und tragfähige Ideen. Ziel ist es, die Bahn als Rückgrat des schweizerischen Verkehrssystems weiterzuentwickeln und zu stärken. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Hochkarätige Referenten gaben Impulse
Wichtige Impulse für die Debatte lieferten namhafte Persönlichkeiten. Dazu gehörten Christa Hostettler, die Direktorin des Bundesamtes für Verkehr (BAV), sowie SBB CEO Vincent Ducrot. Auch ETH-Professor Ulrich Weidmann und Cloé Jans von gfs.bern trugen mit ihren Beiträgen massgeblich zur Diskussion bei.
«Die dritte Ausgabe bestätigt, dass Basel nicht nur ein wichtiger Knotenpunkt im Bahnverkehr ist, sondern auch ein zentraler Ort in der verkehrspolitischen Debatte über die Bahn», sagte Benno Jurt, öV-Delegierter des Kantons Basel-Stadt und Vorsitzender des Organisationsausschusses.
Breite politische und fachliche Beteiligung
Die Diskussionsrunden auf der Bühne zeigten eine breite Beteiligung. Regierungsvertretende aus sieben Kantonen waren anwesend. Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus allen Landesteilen nahmen ebenfalls teil. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung komplettierten das Podium und sorgten für vielfältige Perspektiven.
Diese Zusammensetzung der Teilnehmenden unterstreicht das gemeinsame Interesse an einer nachhaltigen und effizienten Verkehrspolitik für die Schweiz. Der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren ist entscheidend für die Entwicklung zukünftiger Strategien.
Hintergrund: Die Organisatoren des Bahnkongresses
Der Nationale Bahnkongress wird von mehreren wichtigen Partnern gemeinsam veranstaltet. Dazu gehören die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Auch die Handelskammer beider Basel (HKBB), die SBB und trireno tragen massgeblich zur Organisation bei. Diese Kooperation ermöglicht die breite Abstützung und den Erfolg der Veranstaltung.
Ausblick auf die Zukunft der Schweizer Bahn
Die Ergebnisse des Bahnkongresses werden in die weitere Planung und Entwicklung der Schweizer Verkehrspolitik einfliessen. Die Diskussionen zeigten, dass es einen Konsens über die Notwendigkeit gibt, die Bahn als umweltfreundliches und effizientes Verkehrsmittel weiter zu stärken.
Die nächsten Schritte umfassen die Konkretisierung der diskutierten Ideen und die Umsetzung von Massnahmen. Die Schweiz will ihre führende Rolle im öffentlichen Verkehr weiter ausbauen und die Mobilität für künftige Generationen sichern. Der regelmässige Austausch in Basel spielt dabei eine wichtige Rolle.





