Eine Wanderung auf den Basler Hausberg St. Chrischona bietet eine einzigartige Mischung aus Naturerlebnis und Grenznähe. Der Weg führt entlang der deutsch-schweizerischen Grenze und überrascht mit kulturellen und historischen Besonderheiten.
Wichtige Punkte der Wanderung
- Die Route beginnt am Badischen Bahnhof Basel und führt entlang der Landesgrenze.
- Unterwegs begegnet man dem Tierpark Lange Erlen und einer Basilisken-Skulptur.
- Die Kirche von St. Chrischona ist ein historisches Wallfahrtsziel mit langer Geschichte.
- Der höchste Punkt des Kantons Basel-Landschaft liegt auf St. Chrischona.
- Die Wanderung bietet weite Ausblicke über die Region und das Dreiländereck.
Entlang der Grenze: Eine spezielle Route
Die Wanderung zum St. Chrischona, dem höchsten Punkt des Kantons Basel-Landschaft, beginnt am Badischen Bahnhof in Basel. Von dort aus führt der Weg direkt in Richtung der deutsch-schweizerischen Grenze. An vielen Stellen ist Deutschland nur wenige Schritte entfernt, was der Tour einen besonderen Reiz verleiht.
Der Pfad schlängelt sich durch abwechslungsreiche Landschaften. Man passiert dabei nicht nur dichte Waldstücke, sondern auch offene Felder. Die Nähe zur Grenze ist ein ständiger Begleiter und prägt das Erlebnis dieser Tour. Es ist eine Gelegenheit, die Topografie des Dreiländerecks hautnah zu erleben.
Interessanter Fakt
Der St. Chrischona ist mit 522 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt im Kanton Basel-Landschaft.
Begegnung mit dem Basilisken und dem Wiese-Fluss
Ein Höhepunkt der Wanderung ist der Tierpark Lange Erlen. Dieser Park ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern beherbergt auch eine interessante Skulptur: einen Basilisken. Der Basilisk ist das Wappentier Basels und seine Darstellung im Park ist ein beliebtes Fotomotiv.
Der Weg führt auch am Fluss Wiese vorbei. Der Name des Flusses mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, doch er ist ein wichtiger Bestandteil der lokalen Geografie. Die Wiese mündet später in den Rhein und prägt die Landschaft im Norden Basels.
„Die Kombination aus Natur und den kleinen, unerwarteten kulturellen Elementen macht diese Wanderung so einzigartig“, so eine Wanderin, die regelmässig die Region erkundet.
Das historische Wallfahrtsziel St. Chrischona
Nach dem Aufstieg erreicht man schliesslich die St. Chrischona. Die Kirche, die den Namen des Berges trägt, ist ein altes Wallfahrtsziel. Ihre Geschichte reicht weit zurück und zeugt von der Bedeutung dieses Ortes über Jahrhunderte hinweg. Sie ist nicht nur ein Ort der Besinnung, sondern auch ein architektonisches Zeugnis vergangener Zeiten.
Die Kirche und die umliegenden Gebäude bilden ein Ensemble, das zum Verweilen einlädt. Von hier oben geniessen Besucher eine weite Aussicht. Bei klarem Wetter reicht der Blick weit über Basel, das Elsass und den Schwarzwald. Dies macht den St. Chrischona zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Ausflügler.
Hintergrund zur Geschichte
Die Kirche St. Chrischona ist Teil einer historischen Siedlung, die seit dem Mittelalter als Wallfahrtsort bekannt ist. Der Name leitet sich von der Heiligen Chrischona ab, einer der drei Jungfrauen, die der Legende nach aus dem Orient nach Basel kamen.
Naturerlebnis und Erholung nahe der Stadt
Die gesamte Route bietet eine gute Möglichkeit, dem städtischen Trubel zu entfliehen. Trotz der Nähe zu Basel taucht man schnell in eine ruhige Naturlandschaft ein. Die frische Luft und die Bewegung in der Natur tragen zur Erholung bei. Viele Einheimische nutzen diese Strecke regelmässig für sportliche Aktivitäten oder entspannte Spaziergänge.
Die Wege sind gut ausgebaut und auch für Familien geeignet. Es gibt immer wieder Rastmöglichkeiten und Bänke, die zu einer Pause einladen. Die Flora und Fauna entlang des Weges sind vielfältig und bieten auch für Naturliebhaber interessante Beobachtungen.
Die Bedeutung des Dreiländerecks
- Die Region um Basel ist ein wichtiges Zentrum im Dreiländereck Schweiz-Deutschland-Frankreich.
- Die geografische Nähe der Länder prägt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Kultur.
- Wanderwege wie der zum St. Chrischona machen diese grenzüberschreitende Verbundenheit spürbar.
Ein Ausflugsziel für alle Jahreszeiten
Ob im Frühling, wenn die Natur erwacht, im Sommer mit sattem Grün, im Herbst mit bunten Blättern oder im Winter mit einer Schneedecke – der St. Chrischona ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Jede Saison verleiht der Landschaft einen eigenen Charakter und bietet unterschiedliche Eindrücke.
Die Wanderung ist eine einfache Möglichkeit, die Region Basel von einer anderen Seite kennenzulernen. Sie verbindet Bewegung an der frischen Luft mit Einblicken in die lokale Geschichte und Geografie. Ein Besuch auf dem St. Chrischona lohnt sich für jeden, der Natur und Kultur schätzt.





