Das renommierte Basler Gourmet-Restaurant Stucki von Starköchin Tanja Grandits wird Ende September 2026 seine Türen für eine umfangreiche Sanierung schliessen. Die Wiedereröffnung ist für November 2027 geplant. Zuvor mussten die Baupläne mehrfach angepasst werden, um behördliche Auflagen zu erfüllen.
Wichtigste Punkte
- Restaurant Stucki schliesst im Oktober 2026 für Umbau.
- Wiedereröffnung ist für November 2027 vorgesehen.
- Baubewilligung nach Plananpassungen erteilt.
- Kochmanufaktur wird zentralisiert.
- Zukunft der 50 Mitarbeitenden während des Umbaus wird individuell geklärt.
Umfassende Sanierung nach langer Planung
Das Stucki, bekannt für seine innovative Küche und zwei Michelin-Sterne, steht vor einer bedeutenden Phase. Nach Monaten intensiver Planung und Abstimmung mit den Behörden ist die Baubewilligung nun erteilt. Dies ermöglicht eine umfassende Modernisierung und Erweiterung der Räumlichkeiten auf dem Bruderholz.
Die ursprünglichen Ausbaupläne mussten aufgrund von Einsprachen und zusätzlichen Auflagen der Behörden überarbeitet werden. Dies führte zu Verzögerungen im Projekt. Nun ist der Weg frei für die Bauarbeiten.
Faktencheck
- Schliessung: Oktober 2026
- Wiedereröffnung: November 2027
- Dauer des Umbaus: Rund 13 Monate
- Anzahl Mitarbeitende: Rund 50
Anpassungen der Baupläne
Ein zentraler Punkt der Plananpassungen betraf den Abstand zwischen dem Altbau und den geplanten neuen Strukturen. Die Behörden forderten hier einen grösseren Abstand, um das historische Erscheinungsbild besser zu schützen. Zudem musste mehr Grünfläche in die Gesamtplanung integriert werden.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Realisierung einer sogenannten «Kochmanufaktur». Diese Einrichtung war von den Behörden als zonenkonform eingestuft worden und kann nun gebaut werden. Sie soll die Feinkostproduktion des Stucki zentralisieren.
Effizienzsteigerung durch neue Kochmanufaktur
Durch die neue Kochmanufaktur entfallen zukünftig Fahrten zwischen dem aktuellen Produktionsstandort in Dornach und dem Restaurant auf dem Bruderholz. Dies führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung in den Abläufen und reduziert den logistischen Aufwand erheblich.
Diese Zentralisierung ist ein wichtiger Schritt für die zukünftige Ausrichtung des Betriebs. Sie ermöglicht es, alle Produktionsschritte an einem Ort zu bündeln und die Qualität der Feinkostprodukte weiter zu optimieren.
"Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst und stehen in engem, persönlichem und kontinuierlichem Austausch mit unseren Mitarbeitenden."
Zukunft der Mitarbeitenden während des Umbaus
Die lange Umbauzeit von über einem Jahr wirft Fragen bezüglich der rund 50 Mitarbeitenden auf. Tanja Grandits betont die soziale Verantwortung des Unternehmens. Es finden regelmässige persönliche Gespräche statt, um individuelle Lösungen zu finden.
Es werden verschiedene Optionen geprüft, darunter die Möglichkeit, Mitarbeitende in andere Projekte oder provisorische Angebote zu integrieren. Die genauen Details sind noch in Klärung, aber das Ziel ist, für jeden eine passende Lösung zu finden.
Hintergrundinformationen
Das Restaurant Stucki ist seit vielen Jahren eine feste Grösse in der Schweizer Gourmet-Szene. Unter der Leitung von Tanja Grandits hat es sich zu einem der führenden Adressen für gehobene Küche entwickelt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an neue Standards sind Teil seiner Erfolgsgeschichte.
Mögliches Pop-up-Restaurant in der Innenstadt
Eine der diskutierten Ideen ist die Eröffnung eines provisorischen Angebots in der Basler Innenstadt. Dies könnte in Form eines Pop-up-Restaurants oder eines Shops erfolgen. Ein solches Projekt würde nicht nur den Mitarbeitenden eine Beschäftigung bieten, sondern auch die Präsenz des Stucki während der Schliessung aufrechterhalten.
Ein zweites Restaurant von Tanja Grandits, das ursprünglich als Provisorium während der Umbauarbeiten geplant war, bleibt regulär geöffnet. Dieses Restaurant ist von der aktuellen Schliessung nicht betroffen und bietet weiterhin seine Angebote an.
Auswirkungen auf die Basler Gastronomieszene
Die temporäre Schliessung eines so prominenten Restaurants wie dem Stucki ist ein bedeutendes Ereignis für die Basler Gastronomieszene. Es zeigt die Dynamik und die Notwendigkeit ständiger Investitionen, um an der Spitze zu bleiben.
Gleichzeitig bietet die Pause eine Chance für Neuerungen und eine gestärkte Wiedereröffnung. Die Erwartungen an das modernisierte Stucki sind bereits hoch. Es wird erwartet, dass es mit frischen Ideen und einem optimierten Konzept zurückkehren wird.
- Regelmässige Kommunikation: Die Geschäftsleitung pflegt engen Austausch mit dem Personal.
- Individuelle Lösungen: Für jeden der 50 Mitarbeitenden werden persönliche Optionen geprüft.
- Neue Projekte: Die Prüfung von provisorischen Angeboten ist im Gange.
Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Pläne für die Mitarbeitenden und ein mögliches Provisorium konkret Gestalt annehmen. Die Basler Bevölkerung und Feinschmecker blicken gespannt auf die Wiedereröffnung im November 2027.





