Ein unscheinbares Reihenendhaus im Basler St. Johann Quartier soll zu einem öffentlichen Ort des Gedenkens werden. Das rosa gestrichene Haus hat eine direkte Verbindung zur Familie von Anne Frank. Nachfahren des Cousin von Anne Frank, Buddy Elias, setzen sich für dieses ehrgeizige Projekt ein.
Wichtige Erkenntnisse
- Haus im St. Johann Quartier hat Bezug zu Anne Frank.
- Nachfahren von Buddy Elias wollen es zum Gedenkort machen.
- Ziel ist ein Ort der Erinnerung und des Lernens für die Öffentlichkeit.
Ein Ort mit Geschichte
Das zweieinhalbgeschossige Haus, gelegen in einer ruhigen Strasse nahe dem Kannenfeldpark, war einst Eigentum des Grossvaters von Hannah und Leyb Elias. Sie sind die treibenden Kräfte hinter der Initiative, das Gebäude in einen öffentlichen Gedenkort zu verwandeln.
Die Familie Elias pflegte eine enge Beziehung zu Anne Frank und ihrer Familie. Diese historische Verbindung macht das Haus zu einem potenziell wichtigen Zeugnis der Vergangenheit.
Faktencheck
Anne Frank wurde bekannt durch ihr Tagebuch, das sie während ihrer Zeit im Versteck vor den Nationalsozialisten schrieb. Ihre Familie wurde Opfer des Holocaust.
Die Vision der Nachfahren
Hannah und Leyb Elias, zwei der fünf Erben des Hauses, möchten, dass dieser Ort nicht nur eine private Erinnerung bleibt. Sie streben danach, die Geschichte der Familie Frank und die universellen Botschaften von Toleranz und Menschlichkeit einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Ihr Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der die Besucher zum Nachdenken anregt und die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachhält. Es soll ein Ort des Lernens und des Dialogs werden, besonders für junge Generationen.
"Wir wollen, dass dieses Haus eine Stimme erhält, eine Stimme für die Erinnerung und gegen das Vergessen", so ein Sprecher der Familie Elias.
Das Basler Quartier St. Johann
Das St. Johann Quartier in Basel ist bekannt für seine historischen Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es ist ein lebendiges Viertel, das eine Mischung aus Wohn- und Geschäftsgebäuden aufweist. Die Integration eines Gedenkortes würde das kulturelle Angebot des Quartiers bereichern.
Die Nähe zum Kannenfeldpark bietet zudem eine ruhige Umgebung, die für einen Ort der Besinnung geeignet ist. Das Projekt könnte dem Quartier eine neue Bedeutung verleihen und Besucher aus der ganzen Welt anziehen.
Herausforderungen und Unterstützung
Die Umwandlung eines privaten Wohnhauses in einen öffentlichen Gedenkort ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Dazu gehören die Finanzierung des Projekts, bauliche Anpassungen und die Entwicklung eines geeigneten Konzepts für die Ausstellung und Vermittlung.
Die Nachfahren von Buddy Elias suchen aktiv nach Unterstützung von öffentlichen Institutionen, privaten Stiftungen und der Zivilgesellschaft. Es besteht die Hoffnung, dass die Bedeutung der Geschichte viele Unterstützer mobilisieren wird.
Hintergrundinformationen
Buddy Elias war der letzte direkte Verwandte von Anne Frank. Er setzte sich Zeit seines Lebens für die Bewahrung der Erinnerung an Anne Frank und die Aufklärung über den Holocaust ein.
Die Bedeutung für Basel
Ein solcher Gedenkort in Basel hätte eine grosse Bedeutung für die Stadt und die Region. Basel hat eine reiche Geschichte und ist ein wichtiger kultureller Knotenpunkt.
Die Einrichtung eines Ortes, der sich mit der Geschichte von Anne Frank und dem Holocaust befasst, würde Basels Rolle als Ort der Bildung und des Gedenkens stärken. Es wäre ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Förderung von Werten wie Toleranz und Respekt.
- Stärkung der Erinnerungskultur.
- Förderung von Toleranz und Respekt.
- Bereicherung des kulturellen Angebots der Stadt.
- Anziehungspunkt für nationale und internationale Besucher.
Nächste Schritte für das Projekt
Die Initiatoren arbeiten derzeit an einem detaillierten Plan für die Realisierung des Gedenkortes. Dies umfasst die Ausarbeitung eines pädagogischen Konzepts und die Klärung rechtlicher und finanzieller Rahmenbedingungen.
Die Gespräche mit den weiteren Erben und potenziellen Partnern sind im Gange. Das Projekt erfordert eine breite Zusammenarbeit, um die Vision eines lebendigen Gedenkortes Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Öffentlichkeit wird über die Fortschritte des Projekts informiert. Die Familie Elias hofft auf eine breite Unterstützung, um diesen wichtigen Beitrag zur Erinnerung und Bildung umsetzen zu können.





