Die Suche nach einem ruhigen Lernplatz ist für Studierende der Universität Basel zu Prüfungszeiten oft eine Herausforderung. Um dieser Knappheit entgegenzuwirken, hat das Pharmaunternehmen Roche eine Etage in ihrem Bau 2 für Studierende geöffnet. Diese Initiative stellt 60 dringend benötigte Lernplätze zur Verfügung und bietet eine ungewöhnliche Lernumgebung mit Aussicht.
Wichtige Punkte
- Roche stellt 60 Lernplätze im Bau 2 zur Verfügung.
- Die Initiative entlastet die überfüllten Universitätsbibliotheken.
- Studierende profitieren von einer neuen Lernumgebung mit Panoramaaussicht.
- Das Angebot gilt während der Prüfungszeit im Januar.
Entlastung für überfüllte Universitätsbibliotheken
Die Universitätsbibliotheken in Basel sind während der Prüfungsphasen regelmässig überlastet. Studierende kämpfen um jeden freien Tisch, um sich auf ihre Prüfungen vorzubereiten. Diese Situation führt oft zu Stress und erschwert konzentriertes Arbeiten. Das neue Angebot von Roche soll hier Abhilfe schaffen und den Druck auf die bestehenden Lerninfrastrukturen mindern.
Die Universität Basel verzeichnet eine hohe Anzahl an Studierenden, die alle gleichzeitig Lernmöglichkeiten benötigen. Die Kapazitäten der universitätseigenen Einrichtungen sind begrenzt. Eine externe Unterstützung wie die von Roche ist daher eine willkommene Massnahme, die direkt den Bedürfnissen der Studierenden entgegenkommt.
Faktencheck: Lernplatzsituation
- 60 neue Lernplätze durch Roche.
- Hauptzeit: Prüfungsperiode im Januar.
- Standort: Roche Turm 2.
Lernen mit Aussicht im Roche Turm 2
Der Roche Turm 2, ein markantes Gebäude in der Basler Skyline, bietet eine einzigartige Kulisse für das Studium. Studierende, die normalerweise in den oft fensterlosen oder weniger inspirierenden Räumen der Bibliotheken lernen, erhalten nun die Möglichkeit, ihre Bücher mit einem Panoramablick über die Stadt zu studieren. Dies kann die Lernmotivation positiv beeinflussen und eine angenehmere Atmosphäre schaffen.
Die zur Verfügung gestellte Etage ist für die Bedürfnisse der Studierenden eingerichtet. Es gibt ausreichend Tische und Stühle, die eine produktive Arbeitsumgebung gewährleisten. Zudem ist die moderne Infrastruktur des Gebäudes ein Vorteil, der den Lernkomfort erhöht.
Hintergrund der Kooperation
Die Zusammenarbeit zwischen Roche und der Universität Basel ist ein Beispiel für die enge Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung in der Region. Es zeigt, wie grosse Unternehmen ihre Ressourcen nutzen können, um die lokale Gemeinschaft zu unterstützen. Solche Initiativen fördern den Austausch zwischen verschiedenen Sektoren und stärken den Bildungsstandort Basel.
Roche hat eine lange Geschichte der Unterstützung von Bildungseinrichtungen. Diese Aktion unterstreicht das Engagement des Unternehmens für die Förderung junger Talente und die Verbesserung der Studienbedingungen in der Stadt.
Roche und die Universität Basel
Roche und die Universität Basel pflegen traditionell enge Beziehungen. Viele Absolventen der Universität finden ihren Weg in das Pharmaunternehmen. Die Bereitstellung von Lernplätzen ist eine weitere Facette dieser langjährigen Partnerschaft und ein Ausdruck der Wertschätzung für die akademische Ausbildung in der Region.
Positive Resonanz bei den Studierenden
Die Nachricht über die zusätzlichen Lernplätze wurde von den Studierenden positiv aufgenommen. Viele sehen darin eine grosse Erleichterung für die anstehende Prüfungsphase. Die Möglichkeit, in einer neuen Umgebung zu lernen, die zudem eine besondere Atmosphäre bietet, wird als grosser Vorteil empfunden.
Die Studierenden schätzen nicht nur die zusätzlichen Plätze, sondern auch die Geste der Unterstützung durch ein so renommiertes Unternehmen. Es vermittelt das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse ernst genommen werden und die lokale Wirtschaft sich für ihren Erfolg einsetzt.
"Es ist fantastisch, dass Roche uns diese Möglichkeit bietet. Die Bibliotheken sind oft so voll, da ist jeder zusätzliche Platz Gold wert. Und die Aussicht ist einfach unglaublich inspirierend."
Diese Initiative könnte ein Modell für zukünftige Kooperationen sein. Angesichts des stetigen Wachstums der Studierendenzahlen an der Universität Basel sind innovative Lösungen zur Schaffung von Lernräumen weiterhin gefragt. Die Öffnung von Unternehmensräumen könnte hier eine dauerhafte Option darstellen, um den Bedarf zu decken.
Ausblick auf zukünftige Projekte
Es bleibt abzuwarten, ob diese Initiative von Roche eine einmalige Aktion bleibt oder ob sie in Zukunft wiederholt oder sogar ausgeweitet wird. Die positiven Rückmeldungen der Studierenden und die offensichtliche Notwendigkeit unterstreichen das Potenzial solcher Partnerschaften. Die Stadt Basel profitiert von gut ausgebildeten Fachkräften, und eine gute Lernumgebung ist ein wichtiger Faktor dafür.
Die Universität Basel und lokale Unternehmen könnten gemeinsam weitere Wege erkunden, um die Lernbedingungen für Studierende zu optimieren. Solche Projekte stärken nicht nur die Bildungsinfrastruktur, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Bindung der Studierenden an die Region.





