Eine Delegation der Stadt Lörrach hat die Regiokommission des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt besucht. Das Treffen diente dazu, den Austausch und die Zusammenarbeit in zentralen regionalen Themen zu vertiefen. Im Fokus standen die Arbeitsmarktsituation, Mobilität und die Grenzübergänge im Dreiländereck.
Wichtige Erkenntnisse
- Lörracher Delegation traf sich mit der Regiokommission Basel-Stadt.
- Schwerpunkte waren Arbeitsmarkt, Mobilität und Grenzübergänge.
- Beide Seiten betonen die Wichtigkeit des grenzüberschreitenden Dialogs.
- Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger Lösungen für die Region.
Intensiver Austausch im Dreiländereck
Die Regiokommission des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt empfing am vergangenen Freitag eine wichtige Delegation aus Lörrach. Unter der Leitung von Oberbürgermeister Jörg Lutz reisten Vertreter der deutschen Nachbarstadt an. Der Austausch konzentrierte sich auf aktuelle und drängende regionale Herausforderungen. Die Kommission, bestehend aus 13 Mitgliedern und geführt von Präsident Daniel Niggi Rechsteiner, setzt sich aktiv für die Kooperation mit den angrenzenden Gemeinden ein.
Neben Oberbürgermeister Lutz nahmen auch die Bürgermeisterin und fünf Fraktionsvertreter aus Lörrach an dem Gespräch teil. Dieses breite Spektrum an Teilnehmern unterstreicht die Bedeutung des Dialogs. Es zeigt das gemeinsame Interesse, die Beziehungen zwischen Basel-Stadt und Lörrach zu festigen und auszubauen.
Faktencheck
- Die Regiokommission Basel-Stadt hat 13 Mitglieder.
- Sie fördert den Austausch mit Nachbarkommunen.
- Lörrach entsandte neben dem OB auch die Bürgermeisterin und fünf Fraktionsvertreter.
Herausforderungen am Arbeitsmarkt und in der Mobilität
Ein zentrales Thema der Gespräche war die Arbeitsmarktsituation im Dreiländereck. Viele Menschen pendeln täglich über die Grenzen hinweg. Dies schafft Chancen, aber auch Herausforderungen. Die Koordination der Arbeitsmarktpolitik und die Anerkennung von Qualifikationen sind hierbei entscheidend. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stärke der gesamten Region zu fördern.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Mobilität. Die Verkehrsströme zwischen Basel-Stadt und Lörrach sind intensiv. Dies betrifft sowohl den Individualverkehr als auch den öffentlichen Nahverkehr. Lösungen für eine verbesserte Infrastruktur und eine effizientere Nutzung der bestehenden Verkehrswege wurden diskutiert. Auch die aktuelle Lage an den Grenzübergängen war Gegenstand des Austauschs. Lange Wartezeiten und bürokratische Hürden stellen für Pendler und Unternehmen gleichermaßen eine Belastung dar.
Regiokommissionspräsident Rechsteiner betonte: „Der partnerschaftliche Austausch zwischen Basel-Stadt und Lörrach zeigt, wie wichtig es ist, regionale Herausforderungen gemeinsam anzugehen und Verständnis für unsere Nachbarn und Partner zu entwickeln.“
Gemeinsame Projekte und Initiativen
Die Delegation aus Lörrach informierte über aktuelle Projekte und Initiativen der Stadt. Dies ermöglichte den Basler Vertretern, ein tieferes Verständnis für die Entwicklungen in der Nachbarstadt zu gewinnen. Solche Einblicke sind grundlegend für eine koordinierte regionale Planung. Es geht darum, Synergien zu nutzen und Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Die Zusammenarbeit bei Infrastrukturprojekten oder kulturellen Veranstaltungen kann beiden Seiten Vorteile bringen.
Die Teilnehmer sind sich einig: Ein kontinuierlicher Dialog ist unerlässlich. Nur so können nachhaltige Lösungen für das gesamte Dreiländereck entstehen. Die Stärkung der Region ist ein langfristiges Ziel, das über politische und geografische Grenzen hinweg verfolgt werden muss. Dies schliesst auch die Abstimmung bei der Stadtentwicklung und der Raumplanung ein.
Hintergrund der Regiokommission
Die Regiokommission des Grossen Rates des Kantons Basel-Stadt wurde ins Leben gerufen, um den regelmässigen Austausch mit den Nachbarregionen in Deutschland und Frankreich zu pflegen. Sie dient als Plattform für die Diskussion gemeinsamer Anliegen und die Entwicklung grenzüberschreitender Strategien. Ihre Arbeit ist entscheidend für die Stabilität und Prosperität des Dreiländerecks.
Bedeutung des grenzüberschreitenden Dialogs
Oberbürgermeister Lutz hob hervor, dass der gemeinsame Dialog gerade in Krisenzeiten besonders wichtig ist. Er sprach von „volatilen Krisen und zunehmendem Protektionismus“. In einem solchen Umfeld sei es ein starkes Signal, dass regionale Interessen über Grenzen hinweg besprochen werden. Dies schafft Vertrauen und fördert die Solidarität.
Die Teilnehmer betonten einstimmig die Notwendigkeit eines fortlaufenden grenzüberschreitenden Austauschs. Er ist der Schlüssel zur Entwicklung von Lösungen, die sowohl Basel-Stadt als auch Lörrach zugutekommen. Langfristig soll dies die gesamte Region stärken und ihre Attraktivität als Wirtschafts- und Lebensraum erhöhen. Die Zusammenarbeit soll nicht nur Probleme lösen, sondern auch neue Chancen eröffnen.
Die kommenden Monate werden zeigen, welche konkreten Schritte aus diesem Treffen resultieren. Es bleibt zu hoffen, dass der konstruktive Geist des Austauschs in praktische Massnahmen mündet, die den Alltag der Bewohner im Dreiländereck positiv beeinflussen. Die Bürger erwarten konkrete Verbesserungen, insbesondere bei der Mobilität und den Grenzübergängen.
- Verbesserung der regionalen Infrastruktur.
- Effizientere Grenzabfertigung für Pendler.
- Harmonisierung von Arbeitsmarktstrategien.
- Förderung gemeinsamer Kultur- und Bildungsprojekte.





