In einem Chemielabor der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz ist es am Abend zu einem Brand gekommen. Das Feuer brach im ersten Obergeschoss aus. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Muttenz konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Wichtige Punkte
- Brand in einem Chemielabor der FHNW Muttenz am Abend.
- Auslöser war erwärmtes Epoxidharz in einer Versuchskapelle.
- Alle Personen verliessen das Gebäude selbstständig.
- Feuerwehr Muttenz löschte den Brand schnell.
- Chemiewehr führte Messungen durch, keine Auffälligkeiten festgestellt.
- Niemand wurde verletzt.
Details zum Brandausbruch
Die Meldung über das Brandereignis erreichte die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft um 20:29 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Studierende und Mitarbeitende in den Räumlichkeiten der FHNW. Dank der automatischen Evakuierungsansage konnten alle Anwesenden das Gebäude umgehend und selbstständig verlassen. Sie sammelten sich auf dem Vorplatz der Hochschule.
Die Einsatzkräfte, die kurz darauf am Ort des Geschehens eintrafen, konnten den Ursprung des Alarms rasch lokalisieren. Das Feuer war in einem Chemielabor im ersten Obergeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Es handelte sich um einen Brand, der durch das Erwärmen von Epoxidharz in einer speziellen Versuchskapelle entstanden war.
Fakten zum Vorfall
- Einsatzzeit: 20:29 Uhr
- Ort: Chemielabor, 1. Obergeschoss, FHNW Muttenz
- Ursache: Erwärmung von Epoxidharz in einer Versuchskapelle
- Verletzte: Keine
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr
Die Feuerwehr Muttenz war schnell vor Ort. Sie konnte das vergleichsweise kleine Feuer im Labor zügig löschen. Dies verhinderte eine weitere Ausbreitung des Brandes und grössere Schäden am Gebäude oder der Einrichtung. Das professionelle Vorgehen der Einsatzkräfte trug massgeblich zur schnellen und sicheren Beendigung des Vorfalls bei.
Nachdem das Feuer gelöscht war, kam die Chemiewehr zum Einsatz. Ihre Aufgabe bestand darin, Messungen im gesamten Gebäude durchzuführen. Diese Messungen sollten sicherstellen, dass keine gefährlichen Substanzen oder Dämpfe in der Luft verblieben waren, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen könnten. Die Ergebnisse waren beruhigend:
„Die durch die Chemiewehr durchgeführten Messungen zeigten im ganzen Gebäude keinerlei Auffälligkeiten.“
Sicherheitsvorkehrungen an Hochschulen
Chemielabore an Hochschulen wie der FHNW sind mit umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Dazu gehören automatische Brandmeldeanlagen, Evakuierungssysteme und spezielle Belüftungsanlagen. Regelmässige Schulungen für Personal und Studierende sind ebenfalls Standard, um im Ernstfall korrekt zu reagieren und die Sicherheit aller zu gewährleisten.
Keine Verletzten und umfangreicher Einsatz
Ein wichtiger Aspekt des Vorfalls ist, dass niemand verletzt wurde. Dies ist primär dem schnellen und geordneten Verlassen des Gebäudes durch die Anwesenden zu verdanken, aber auch dem effektiven Einsatz der Rettungskräfte.
Vor Ort waren neben der Feuerwehr Muttenz und der ABC-Wehr auch ein Chemiefachberater im Einsatz. Die Polizei Basel-Landschaft koordinierte die Massnahmen und sicherte den Bereich ab. Vorsorglich wurde zudem der Rettungsdienst aufgeboten, obwohl glücklicherweise keine medizinische Versorgung notwendig war.
Die beteiligten Rettungsdienste umfassten:
- Feuerwehr Muttenz
- ABC-Wehr
- Chemiefachberater
- Polizei Basel-Landschaft
- Rettungsdienst (vorsorglich)
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung gut funktionierender Sicherheitssysteme und geschulter Einsatzkräfte. Dank dieser Massnahmen konnte ein potenziell gefährlicher Brand in einem sensiblen Bereich wie einem Chemielabor schnell und ohne Personenschaden bewältigt werden. Die FHNW kann nach den notwendigen Freigaben den Betrieb im betroffenen Bereich voraussichtlich wieder aufnehmen.
Die Untersuchung der genauen Brandursache wird fortgesetzt, um solche Vorfälle in Zukunft weiter zu minimieren. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Abläufe im Labor und der verwendeten Materialien, um eventuelle Schwachstellen im Prozess zu identifizieren und zu beheben.
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Blaulichtorganisationen funktionierte reibungslos. Dies ist entscheidend für die schnelle und effektive Bewältigung von Notfällen, insbesondere in komplexen Umgebungen wie Forschungseinrichtungen. Die Sicherheit der Bevölkerung und der Studierenden hat dabei stets höchste Priorität.





