Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat eine mehrwöchige Schwerpunktaktion am Bahnhof SBB abgeschlossen. Ziel war es, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und Straftaten gezielt zu bekämpfen. Die Bilanz der Aktion zeigt eine spürbare Beruhigung der Lage und positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Wichtige Erkenntnisse
- Erhöhte Polizeipräsenz führte zu 206 Personenkontrollen.
- Insgesamt 30 Festnahmen wurden während der Aktion durchgeführt.
- Die häufigsten Festnahmegründe waren Haftbefehle und Diebstähle.
- Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hat sich am Bahnhof SBB verbessert.
- Die Polizei wird die Situation weiterhin beobachten und bei Bedarf weitere Massnahmen ergreifen.
Ein Monat erhöhte Sicherheit am Bahnhof SBB
Vom 13. Januar bis zum 15. Februar führte die Kantonspolizei Basel-Stadt eine intensive Schwerpunktaktion rund um den Bahnhof SBB durch. Diese Massnahme zielte darauf ab, die Präsenz der Sicherheitskräfte zu verstärken, Kriminalität zu unterbinden und das allgemeine Sicherheitsgefühl der Reisenden und Anwohner zu verbessern. Über einen Zeitraum von rund einem Monat waren die Einsatzkräfte verstärkt vor Ort.
Während dieser Zeit wurden zahlreiche Kontrollen durchgeführt. Die Polizei legte einen Fokus auf bekannte Brennpunkte im Bahnhofsbereich und dessen unmittelbarer Umgebung. Die Aktion war Teil einer fortlaufenden Strategie, auf die Anliegen der Bevölkerung einzugehen und die öffentliche Ordnung zu gewährleisten.
Aktionsdaten im Überblick
- Aktionszeitraum: 13. Januar bis 15. Februar
- Kontrollierte Personen: 206
- Festnahmen insgesamt: 30
- Häufigste Nationalitäten der Kontrollierten: Algerien (50), Rumänien (38), Schweiz (35)
Ergebnisse der Personenkontrollen und Festnahmen
Im Rahmen der Schwerpunktaktion kontrollierte die Polizei insgesamt 206 Personen. Diese Kontrollen waren entscheidend, um potenzielle Straftäter zu identifizieren und präventiv tätig zu werden. Die gezielte Überprüfung von Personen trug massgeblich zur Erhöhung der Sicherheit bei.
Von den kontrollierten Personen wurden 30 festgenommen. Diese Festnahmen erfolgten aus verschiedenen Gründen, die die Bandbreite der am Bahnhof auftretenden Kriminalität widerspiegeln. Die konsequente Verfolgung von Straftaten war ein zentrales Element der Aktion.
"Die Zahlen zeugen von einer konsequenten Präsenz unserer Einsatzkräfte und der Entschlossenheit, Straftaten am Bahnhof SBB zu bekämpfen."
Gründe für die Festnahmen
Die Gründe für die 30 Festnahmen waren vielfältig. Ein erheblicher Teil der Personen wurde aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen. Dies zeigt, dass die Aktion auch dazu diente, bereits gesuchte Personen aufzugreifen.
- Haftbefehle: 12 Festnahmen
- Diebstähle: 8 Festnahmen
- Festsetzung zu Handen des Migrationsamts: 9 Personen
- Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte: 1 Festnahme
Die hohe Anzahl an Festnahmen wegen Diebstählen unterstreicht die Relevanz der Aktion im Kampf gegen Eigentumskriminalität im Bahnhofsumfeld. Auch die Zusammenarbeit mit dem Migrationsamt war ein wichtiger Bestandteil der Massnahmen.
Hintergrund der Schwerpunktaktionen
Schwerpunktaktionen wie diese sind ein etabliertes Instrument der Kantonspolizei Basel-Stadt, um auf spezifische Sicherheitsherausforderungen in bestimmten Gebieten zu reagieren. Sie ermöglichen es der Polizei, ihre Ressourcen gezielt einzusetzen und eine sichtbare Präsenz zu zeigen, um Kriminalität vorzubeugen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Solche Aktionen werden regelmässig durchgeführt, basierend auf aktuellen Lagebildern und Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Positive Resonanz und spürbare Beruhigung
Die Kantonspolizei Basel-Stadt zieht eine positive Bilanz der Aktion. Insbesondere in der letzten Aktionswoche sei die Lage ruhiger und ereignisärmer verlaufen als in den Wochen zuvor. Dies deutet darauf hin, dass die erhöhte Präsenz der Polizei eine direkte Auswirkung auf das Geschehen am Bahnhof hatte.
Aus der Bevölkerung gingen wiederholt positive Rückmeldungen ein. Reisende und Anwohner berichteten von einem gestärkten Sicherheitsgefühl. Dies ist ein zentraler Indikator für den Erfolg solcher Massnahmen, da das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger von grosser Bedeutung ist.
Die Polizei betont, dass die Situation im und um den Bahnhof SBB sich im Verlauf der Aktion spürbar beruhigt hat. Dies ist ein wichtiges Ergebnis, das die Wirksamkeit der gezielten Massnahmen unterstreicht. Die sichtbare Präsenz der Beamten wirkte präventiv und schuf Vertrauen.
Ausblick: Weiterhin aufmerksame Beobachtung
Obwohl die Schwerpunktaktion offiziell abgeschlossen ist, wird die Kantonspolizei Basel-Stadt die Situation rund um den Bahnhof SBB weiterhin genau beobachten. Die Anliegen der Bevölkerung und das öffentliche Interesse an einem sicheren Bahnhofsumfeld werden ernst genommen. Dies bedeutet, dass die Sicherheit am Bahnhof SBB eine dauerhafte Priorität bleibt.
Bei Bedarf sollen weitere, lageabhängige Massnahmen geprüft und umgesetzt werden. Ziel ist es, Gewalt und Kriminalität im Umfeld des Bahnhofs langfristig einzudämmen. Die Polizei ist bereit, flexibel auf Veränderungen der Situation zu reagieren und entsprechende Schritte einzuleiten, um die erreichte Beruhigung der Lage beizubehalten.
Diese kontinuierliche Überwachung und die Bereitschaft zu weiteren Interventionen zeigen das Engagement der Behörden für ein sicheres Basel. Der Bahnhof SBB als wichtigster Verkehrsknotenpunkt der Stadt soll für alle Nutzer ein sicherer Ort sein.





