Basel erhält eine neue kulinarische Leitung. Christoph Hartmann übernimmt per 1. Juli 2026 die Position des Küchenchefs im renommierten Teufelhof Basel. Er tritt die Nachfolge von Michael Baader an, der Ende 2026 nach über 36 Jahren im Betrieb in den Ruhestand geht.
Wichtigste Punkte
- Christoph Hartmann wird ab 1. Juli 2026 neuer Küchenchef im Teufelhof Basel.
- Er folgt auf Michael Baader, der nach 36 Jahren in den Ruhestand tritt.
- Hartmann ist ein Eigengewächs des Teufelhofs und kehrt nach Stationen im Ufer7 und der Taverne Johann zurück.
- Seine Küche zeichnet sich durch Regionalität, Produktqualität und die Verarbeitung von Wild aus eigener Jagd aus.
- Die Taverne Johann, die er aufgebaut hat, erreichte 13 GaultMillau-Punkte.
Ein bekanntes Gesicht kehrt zurück
Mit Christoph Hartmann übernimmt ein Küchenchef, der dem Teufelhof Basel bereits seit seiner Ausbildung eng verbunden ist. Hartmann absolvierte seine Kochlehre im Teufelhof. Nach dieser prägenden Zeit sammelte er weitere Berufserfahrungen ausserhalb des Hauses.
Seine Rückkehr zur Wyniger Gruppe, zu der der Teufelhof gehört, markierte einen wichtigen Schritt. Dort war er massgeblich am Aufbau des Restaurants Ufer7 beteiligt. Anschliessend entwickelte er die Taverne Johann zu einem eigenständigen Quartierrestaurant.
Faktencheck
- Startdatum: 1. Juli 2026
- Vorgänger: Michael Baader
- Amtszeit Michael Baader: Über 36 Jahre
- GaultMillau-Punkte Taverne Johann: 13 Punkte
Fokus auf Regionalität und Qualität
In der Taverne Johann etablierte Hartmann eine konsequent regionale Küche. Sein klarer Fokus lag auf der Produktqualität und der Herkunft der verwendeten Zutaten. Diese Philosophie brachte ihm und seinem Team Anerkennung ein.
Die Taverne Johann wurde für ihre herausragende Arbeit mit 13 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet. Dies unterstreicht Hartmanns Engagement für hochwertige, lokale Produkte und handwerkliche Präzision in der Küche.
Wild aus eigener Jagd
Ein besonderes Merkmal von Christoph Hartmanns kulinarischer Handschrift ist seine Passion für die Jagd. Er ist selbst Jäger und verarbeitet unter anderem Wild aus eigener Jagd direkt in seiner Küche.
Beispielsweise kommt Wildschwein aus dem Baselbiet auf den Tisch. Diese direkte Verbindung zu Produkt, Herkunft und Handwerk prägt seine Gerichte. Es machte die Taverne Johann zu einem festen Bestandteil der Basler Gastroszene.
«Mit Christoph Hartmann konnten wir einen Küchenchef gewinnen, der das Haus kennt, unsere Werte teilt und zugleich eine klare eigene Handschrift mitbringt. Die Nachfolge ist langfristig angelegt und steht für Kontinuität und Weiterentwicklung.»
Raymond Hunziker, Direktor des Teufelhof Basel
Kontinuität und Weiterentwicklung
Raymond Hunziker, der Direktor des Teufelhof Basel, äussert sich positiv über die Wahl Hartmanns. Er betont, dass Hartmann das Haus kennt und die Werte des Betriebs teilt. Gleichzeitig bringt er eine eigene, unverwechselbare Handschrift mit.
Die langfristige Ausrichtung der Nachfolgeregelung soll sowohl Kontinuität als auch Weiterentwicklung im Teufelhof Basel sichern. Dies ist ein wichtiges Signal für die Zukunft des renommierten Hauses.
Hintergrund Teufelhof Basel
Der Teufelhof Basel ist ein bekanntes Kultur- und Gasthaus. Es vereint Hotel, Restaurants, Bar und Theater unter einem Dach. Das Haus ist für seine einzigartige Atmosphäre und die Verbindung von Kunst, Kultur und Kulinarik bekannt. Es liegt im Herzen der Basler Altstadt und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an.
Zukunft der Taverne Johann
Christoph Hartmann wird die Taverne Johann per Ende Mai 2026 verlassen. Die Regelung für seine Nachfolge in der Taverne Johann wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Bis dahin bleibt der Betrieb der Taverne Johann unverändert bestehen.
Die Basler Gastroszene blickt gespannt auf die neuen Impulse, die Hartmann in den Teufelhof bringen wird. Seine Expertise und seine regionale Ausrichtung versprechen eine spannende Weiterentwicklung der Küche des Hauses.
- Erfahrung: Kochlehre im Teufelhof Basel
- Stationen: Ufer7, Taverne Johann
- Auszeichnungen: 13 GaultMillau-Punkte
- Philosophie: Regionale Küche, Produktqualität, Wild aus eigener Jagd
Die Ernennung von Christoph Hartmann ist ein Zeichen für die dynamische Entwicklung der Basler Spitzengastronomie. Es zeigt, wie Tradition und Innovation miteinander verbunden werden können, um ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis zu schaffen.
Besonders seine Fähigkeit, Wild aus dem Baselbiet direkt zu verarbeiten, hebt ihn hervor. Dies unterstreicht das Bekenntnis zu lokalen Produkten und nachhaltigem Handwerk. Diese Werte sind in der modernen Gastronomie zunehmend gefragt.





