Das renommierte Restaurant Ackermannshof in Basel hat eine bedeutende personelle Veränderung an der Spitze seiner Küche bekannt gegeben. Duc Tan Arrigoni, ein talentierter Koch mit italienisch-vietnamesischen Wurzeln, übernimmt die Position des Küchenchefs. Er tritt die Nachfolge von Flavio Fermi an und bringt umfassende Erfahrungen aus internationalen Sterneküchen mit nach Basel.
Arrigoni wird das kulinarische Angebot des Ackermannshofs prägen. Seine Vision ist es, die bewährte Küche des Hauses zu erhalten und gleichzeitig mit frischen, modernen Impulsen weiterzuentwickeln. Diese Strategie zielt darauf ab, die Position des Ackermannshofs als führende Adresse für kreative, mediterran inspirierte Spitzenküche in Basel zu festigen.
Wichtige Punkte
- Duc Tan Arrigoni ist der neue Küchenchef im Ackermannshof Basel.
- Er bringt Erfahrung aus 1- bis 3-Sterne-Restaurants in Italien und Paris mit.
- Seine Küche zeichnet sich durch modernen Fokus auf Produkte und subtile Aromen aus.
- Maria Vittoria Mascioli, seine Partnerin, wird stellvertretende Küchenchefin.
- Die Inhaber Eveline und Roland Tischhauser setzen auf Kontinuität und Weiterentwicklung.
Ein international erfahrener Koch für Basel
Duc Tan Arrigonis Werdegang ist beeindruckend. Seine Ausbildung absolvierte er an der renommierten italienischen Kochakademie Alma. Dort legte er den Grundstein für seine spätere Karriere in der Spitzengastronomie. Nach Abschluss seiner Ausbildung sammelte Arrigoni wertvolle Erfahrungen in mehreren 1- bis 3-Sterne-Restaurants.
Zu seinen wichtigen Stationen gehören das «Guido da Costigliole», das «Locanda Margon» und das «San Domenico» in Italien. Diese Häuser sind bekannt für ihre anspruchsvolle Küche und ihren hohen Qualitätsanspruch. Dort verfeinerte Arrigoni seine handwerklichen Fähigkeiten und entwickelte ein tiefes Verständnis für die italienische Kulinarik.
Faktencheck
- Ausbildung: Alma, Italiens renommierte Kochakademie.
- Sterneküchen-Erfahrung: Umfasst 1- bis 3-Sterne-Restaurants.
- Internationale Stationen: Italien und Paris.
Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war seine Zeit in Paris. Dort arbeitete er im bekannten Restaurant «Epicure». Zuletzt war er als Sous-Chef im «Marsan by Hélène Darroze» tätig. Diese Stationen im internationalen Umfeld haben Arrigonis kulinarische Perspektive erweitert und ihm ermöglicht, verschiedene Küchenstile zu integrieren.
Die Philosophie des neuen Küchenchefs
Arrigonis Küche steht für eine moderne Interpretation der «Cucina del Sud». Dies bedeutet einen klaren Fokus auf hochwertige Produkte. Er legt Wert auf subtile Aromatik und hohe Handwerkskunst. Seine Gerichte sollen die natürlichen Geschmäcker der Zutaten hervorheben, ohne sie zu überdecken.
„Meine Küche ist eine Hommage an die Produkte des Südens, veredelt durch präzises Handwerk und eine feine Balance der Aromen.“
Im Ackermannshof plant Arrigoni, diese Philosophie umzusetzen. Er möchte die Traditionen des Hauses respektieren und gleichzeitig neue Impulse setzen. Dies verspricht eine spannende Entwicklung für die Basler Gastronomieszene. Die Gäste dürfen sich auf eine Küche freuen, die sowohl vertraut als auch innovativ ist.
Ein eingespieltes Duo an der Spitze
Duc Tan Arrigoni wird nicht allein arbeiten. Seine Lebenspartnerin, Maria Vittoria Mascioli, übernimmt die Rolle der stellvertretenden Küchenchefin. Auch sie hat ihre Ausbildung in Italien absolviert und bringt umfangreiche Erfahrungen mit.
Zuletzt war Maria Vittoria Mascioli im Pariser Hotel Ritz tätig. Dort sammelte sie wertvolle Erfahrungen in einem Haus der Luxusklasse. Ihre Expertise ergänzt Arrigonis Fähigkeiten ideal. Gemeinsam bilden sie ein eingespieltes Duo, das Kulinarik als wahre Berufung versteht.
Hintergrundinformationen
Das Hotel Ritz in Paris ist bekannt für seine gehobene Gastronomie und seinen hohen Service-Standard. Maria Vittoria Masciolis Erfahrung dort unterstreicht ihre Qualifikation und ihr Engagement für Exzellenz in der Küche. Solche Positionen erfordern höchste Präzision und Kreativität.
Die Zusammenarbeit eines so erfahrenen Paares an der Spitze der Küche ist ein grosser Vorteil für den Ackermannshof. Sie bringen nicht nur fachliches Können, sondern auch eine gemeinsame Leidenschaft und ein tiefes Verständnis für die Gastronomie mit. Dies kann zu einer besonders harmonischen und innovativen Küchenleistung führen.
Kontinuität und Innovation im Ackermannshof
Die Inhaber des Ackermannshofs, Eveline und Roland Tischhauser, setzen mit diesem Führungswechsel auf personelle und inhaltliche Kontinuität. Sie wollen die beliebte Adresse für Spitzenküche in Basel weiter stärken. Der Wechsel ist Teil einer Strategie, die Qualität des Angebots kontinuierlich zu verbessern.
Der Ackermannshof hat sich über Jahre einen Namen gemacht. Er steht für kreative und mediterran inspirierte Gerichte. Mit Arrigoni an der Spitze soll dieses Profil geschärft und um neue Facetten erweitert werden. Die Gäste können sich auf eine Weiterentwicklung freuen, die den Charakter des Hauses bewahrt.
- Der Ackermannshof bleibt eine Top-Adresse in Basel.
- Die Inhaber setzen auf eine Mischung aus Tradition und Moderne.
- Die Küche soll weiterhin mediterran inspiriert sein.
Diese Neubesetzung zeigt, dass der Basler Gastronomiemarkt dynamisch ist. Überall in der Schweiz gibt es Bewegung in der Spitzengastronomie. So empfangen Andreas Caminada und Küchenchef Nicolas Schröder nach einer Renovation ihre Gäste in einem Traditionshaus über dem Zürichsee. Auch das Ameron Davos Swiss Mountain Resort startet mit Dominic Adamantidis als neuem Küchenchef in die Wintersaison, der ebenfalls internationale Erfahrung mitbringt. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig qualifiziertes Personal und innovative Konzepte in der Branche sind.
Weitere Entwicklungen in der Schweizer Hotellerie und Gastronomie
Nicht nur in Basel gibt es Veränderungen. Die Schweizer Hotel- und Gastronomiebranche erlebt derzeit viele Neuerungen. Das Waldhotel Arosa führt beispielsweise ein neues Fine-Dining-Konzept unter dem Label «7050» ein, das Kulinarik, Regionalität und alpine Identität betont. In Zermatt übernimmt Maximilian Latt die Küchenleitung im Chalet Hotel Schönegg, ebenfalls mit internationaler Erfahrung und einer klaren Vision.
Auch im Bereich der Ausbildung gibt es Diskussionen. Während eine Petition acht Wochen Ferien für Lernende fordert, setzen Hotels wie der Teufelhof Basel bereits eigene Akzente in der Ausbildung ihrer Mitarbeitenden. Diese Initiativen zeigen, dass die Branche bestrebt ist, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und Talente zu fördern.
Branchen-Updates
- Igeho 2025: Plant über 80 Programmpunkte zum 60-jährigen Bestehen.
- Basel Tourismus: Bietet günstige Übernachtungen zur Stärkung der lokalen Hotellerie.
- Hotel Odeyla Basel: Umfangreiche Sanierung von Zimmern und Gästebereichen.
Der Fahrplanwechsel im öffentlichen Verkehr stärkt zudem touristische Regionen wie Graubünden und das Berner Oberland durch dichtere Taktungen und neue Angebote, was indirekt auch der Gastronomie zugutekommt. Die Igeho 2025, eine wichtige Fachmesse, plant zu ihrem 60-jährigen Bestehen über 80 Programmpunkte, darunter Podiumsgespräche, Seminare und Kochshows, die den Austausch und die Weiterentwicklung in der Branche fördern sollen. All diese Massnahmen tragen dazu bei, die Schweizer Gastronomie und Hotellerie wettbewerbsfähig und attraktiv zu halten.





