Das Historische Rathaus in Basel wird in den kommenden Monaten umfassend modernisiert, um die Sicherheit für Besucher und Mitarbeiter zu erhöhen. Ein zentraler Bestandteil dieser Massnahmen ist die Installation neuer Sicherheitstüren am Haupteingang. Die geplanten Umbauten sollen den Zugang zum Gebäude künftig besser kontrollieren und somit die Sicherheit der öffentlichen Verwaltung gewährleisten.
Wichtige Punkte
- Neue Sicherheitstüren am Haupteingang des Rathauses.
- Investition von 1,4 Millionen Franken für Sicherheitsmassnahmen.
- Ziel ist eine bessere Kontrolle der Besucherströme.
- Umbauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2026.
- Das Projekt umfasst auch Anpassungen im Inneren des Gebäudes.
Umfassende Sicherheitsaufrüstung geplant
Die Entscheidung, das Basler Rathaus sicherer zu machen, resultiert aus einer Analyse der aktuellen Sicherheitslage. Bisher konnten Besucher das Gebäude relativ ungehindert betreten. Dies soll sich ändern. Die neuen Türen sind Teil eines Gesamtkonzepts, das den Schutz des Gebäudes und der darin arbeitenden Personen verstärkt.
Die Kosten für diese umfassende Aufrüstung belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Franken. Diese Summe deckt nicht nur die neuen Türen ab, sondern auch weitere Anpassungen, die für ein modernes Sicherheitskonzept notwendig sind. Die Planungen für das Projekt sind bereits weit fortgeschritten.
Faktencheck
- Kosten: 1,4 Millionen Franken
- Massnahme: Neue Sicherheitstüren und weitere Anpassungen
- Ziel: Erhöhte Kontrolle und Sicherheit
Zugangskontrolle wird Priorität
Eines der Hauptziele der Umbauten ist die Einführung einer effektiveren Zugangskontrolle. Zukünftig sollen Besucher nicht mehr einfach ins Rathaus gelangen können. Stattdessen wird ein System implementiert, das eine Überprüfung der Personen vor dem Zutritt ermöglicht. Dies ist ein wichtiger Schritt, um potenzielle Risiken zu minimieren und die Betriebsabläufe zu sichern.
Die neue Tür wird so konzipiert, dass sie sich nahtlos in die historische Architektur des Rathauses einfügt. Es ist wichtig, den Denkmalschutz zu berücksichtigen und gleichzeitig moderne Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Verantwortlichen arbeiten eng mit Spezialisten zusammen, um diese Balance zu finden.
„Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden und der Besucher hat oberste Priorität. Mit den neuen Massnahmen schaffen wir ein kontrollierteres Umfeld, ohne den öffentlichen Zugang unnötig zu erschweren.“
Zeitplan und weitere Schritte
Die Montage der neuen Tür und die weiteren Umbauarbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2026 beginnen. Der genaue Zeitplan wird noch festgelegt, um Störungen des Betriebs so gering wie möglich zu halten. Es wird erwartet, dass die Arbeiten mehrere Monate in Anspruch nehmen werden.
Während der Bauphase werden temporäre Lösungen für den Zugang zum Rathaus geschaffen, um den Publikumsverkehr aufrechtzuerhalten. Informationen über diese Übergangsregelungen werden rechtzeitig bekannt gegeben, damit sich Besucher und Bürger darauf einstellen können.
Hintergrundinformationen
Das Basler Rathaus ist nicht nur Sitz der Regierung und des Parlaments, sondern auch ein bedeutendes historisches Wahrzeichen der Stadt. Es wurde zwischen 1504 und 1514 erbaut und seither mehrfach erweitert und umgebaut. Täglich frequentieren zahlreiche Menschen das Gebäude, sei es für Behördengänge, politische Sitzungen oder als Touristenattraktion. Die nun geplanten Sicherheitsmassnahmen sind die umfassendsten seit vielen Jahren.
Auswirkungen auf den Publikumsverkehr
Die neuen Sicherheitsvorkehrungen werden den Publikumsverkehr im Rathaus spürbar beeinflussen. Besucher müssen sich auf kontrollierte Einlassverfahren einstellen. Dies könnte Wartezeiten mit sich bringen, dient jedoch dem Schutz aller Anwesenden. Die Stadtverwaltung ist bestrebt, die Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten.
Es ist geplant, Informationsmaterial bereitzustellen, das die neuen Zugangsregelungen detailliert erklärt. So sollen sich Bürger und Gäste vorab informieren können, welche Schritte beim Betreten des Rathauses zu beachten sind. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.
Zukunft des Rathauses als öffentlicher Ort
Trotz der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen soll das Basler Rathaus weiterhin ein offener Ort bleiben. Es ist ein Symbol der Basler Demokratie und soll für die Bevölkerung zugänglich sein. Die Massnahmen dienen dazu, diese Zugänglichkeit langfristig zu sichern, indem potenzielle Bedrohungen minimiert werden.
Die Investition in die Sicherheit des Rathauses ist eine Investition in die Zukunft der Stadt Basel. Sie zeigt das Engagement der Behörden, sowohl das historische Erbe zu schützen als auch den modernen Anforderungen an die öffentliche Sicherheit gerecht zu werden. Die Öffentlichkeit wird über den Fortschritt der Arbeiten regelmässig informiert.
- Bessere Kontrolle des Zugangs.
- Reduzierung potenzieller Sicherheitsrisiken.
- Erhalt der Funktion als öffentliches Gebäude.
- Anpassung an moderne Sicherheitsstandards.





