Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat einen 38-jährigen Schweizer Staatsbürger in Empfang genommen, der im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt am Riehenring Mitte Mai 2025 gesucht wurde. Der Mann wurde aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Kroatien festgenommen und an die Schweiz ausgeliefert. Damit nehmen die Ermittlungen in diesem Fall eine entscheidende Wendung.
Wichtige Punkte
- 38-jähriger Schweizer Staatsbürger ausgeliefert.
- Verdacht auf Tötungsdelikt am Riehenring im Mai 2025.
- Opfer war ein 49-jähriger Mann.
- Festnahme erfolgte in Kroatien aufgrund eines internationalen Haftbefehls.
- Untersuchungshaft wird beantragt.
Intensive Ermittlungen führten zur Festnahme
Nach dem Auffinden der Leiche eines 49-jährigen Mannes am 5. Juni 2025 in einer Liegenschaft am Riehenring setzte die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt umgehend eine Sonderkommission ein. Diese Kommission arbeitete intensiv daran, den Fall aufzuklären und den mutmasslichen Täter zu identifizieren. Die Ermittlungsarbeit war umfangreich und erforderte detaillierte Spurensicherung sowie Zeugenbefragungen.
Die Ermittler konnten den Verdacht auf den 38-jährigen Schweizer Staatsbürger lenken. Dies führte zur Ausstellung eines internationalen Haftbefehls. Solche Haftbefehle sind entscheidend, wenn sich Verdächtige im Ausland aufhalten. Sie ermöglichen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und sind ein wichtiges Instrument im Kampf gegen schwere Kriminalität.
Faktencheck
- Opferalter: 49 Jahre
- Verdächtigenalter: 38 Jahre
- Tatzeitpunkt: Mitte Mai 2025
- Auffinden der Leiche: 5. Juni 2025
- Nationalität des Verdächtigen: Schweiz
Auslieferung aus Kroatien
Der internationale Haftbefehl zeigte Wirkung: Der mutmassliche Täter wurde in Kroatien angehalten und festgenommen. Die Auslieferung an die Schweiz erfolgte in den vergangenen Tagen. Dieser Prozess ist oft komplex und erfordert die Einhaltung internationaler rechtlicher Bestimmungen. Die Zusammenarbeit zwischen den Schweizer und kroatischen Behörden verlief reibungslos, was die schnelle Überstellung ermöglichte.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bestätigte die Auslieferung, gab jedoch aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Details bekannt. Die Geheimhaltung ist in solchen frühen Phasen der Untersuchung oft notwendig, um den Erfolg weiterer Ermittlungsschritte nicht zu gefährden und die Beweismittel zu sichern.
Nächste Schritte im Verfahren
Der Festgenommene befindet sich nun in der Schweiz. Für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung, bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt. Die Staatsanwaltschaft wird dem Zwangsmassnahmengericht umgehend einen Antrag auf Untersuchungshaft stellen. Dies ist ein Standardvorgehen bei schweren Delikten, um eine Fluchtgefahr zu unterbinden und die weiteren Ermittlungen sicherzustellen.
Die Untersuchungshaft ermöglicht es den Behörden, weitere Befragungen durchzuführen und zusätzliche Beweise zu sammeln, während der Verdächtige in Haft ist. Dies ist oft entscheidend für die Vorbereitung einer Anklage und die spätere Gerichtsverhandlung. Das Verfahren wird nun seinen regulären Gang nehmen, wobei die Staatsanwaltschaft weiterhin alle Fakten sorgfältig prüfen wird.
Hintergrund der Ermittlungen
Die Kriminalpolizei arbeitet bei Tötungsdelikten mit höchster Priorität. Eine Sonderkommission, wie sie in diesem Fall eingesetzt wurde, bündelt Ressourcen und Fachkenntnisse, um komplexe Fälle effizient zu bearbeiten. Dazu gehören Spezialisten für Forensik, Spurensicherung, digitale Ermittlungen und Vernehmungstechniken.
Internationale Haftbefehle, wie der Europäische Haftbefehl, vereinfachen die Auslieferung von Verdächtigen innerhalb der EU und mit Partnerstaaten erheblich. Dies beschleunigt den Prozess und verhindert, dass sich Täter der Justiz durch Flucht ins Ausland entziehen können.
Bedeutung für die öffentliche Sicherheit
Die Festnahme und Auslieferung des Verdächtigen ist ein wichtiges Signal für die öffentliche Sicherheit in Basel. Es zeigt, dass die Strafverfolgungsbehörden auch bei komplexen Fällen und grenzüberschreitenden Sachverhalten handlungsfähig sind. Die Aufklärung von Tötungsdelikten hat höchste Priorität, um das Vertrauen der Bevölkerung in den Rechtsstaat zu stärken.
Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei setzen ihre Arbeit fort. Die Öffentlichkeit wird über relevante Entwicklungen informiert, sobald dies ohne Beeinträchtigung der Ermittlungen möglich ist. Transparenz ist ein wichtiger Bestandteil der Rechtsstaatlichkeit, auch wenn in frühen Phasen Zurückhaltung geboten ist.
- Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt ist federführend in diesem Fall.
- Die Kriminalpolizei leistete die entscheidende Ermittlungsarbeit.
- Internationale Zusammenarbeit war für die Festnahme essenziell.
- Die Unschuldsvermutung gilt weiterhin für den Festgenommenen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche weiteren Details die Ermittlungen ans Licht bringen. Die Öffentlichkeit wartet auf weitere Informationen, die den Ablauf des tragischen Geschehens am Riehenring erhellen können.





